Two Worlds 2-Test: Die negativen Aspekte
Two Worlds 2 im Test für PC: Das Rollenspiel überzeugt mit motivierenden Quests, einem unterhaltsamen Magiesystem, einer riesigen Spielwelt und nur wenigen Bugs. Das Balancing sorgt allerdings für Abzüge in der Wertung.
Contra:
Quelle: Topware
New Ashos erinnert an das antike Japan und wurde von den Entwicklern hübsch entworfen. Jedoch verbringen Sie hier im Vergleich nur wenig Zeit.
Durchwachsenes Balancing
Das größte Kritikpunkt an Two Worlds 2 ist das Balancing. Der Krieger hat es anfangs recht einfach und haut die Gegner reihenweise aus den Latschen. Später dann, ab etwa der Hälfte der Spielzeit, beißt er viel zu schnell ins Gras und muss sich literweise Heiltränke hinter die Binde kippen, um durch das Abenteuer zu kommen. Fernkämpfer und Magier dagegen sind anfangs eher auf der Flucht, als offensiv vorzugehen. Später tötet der Magier dafür dann so manchen Bossgegner mit nur einem Zauberspruch, was das Abenteuer viel zu leicht macht. Hier sollten die Entwickler ein wenig nachbessern.
Bedienmängel
Die Bedienoberflächen von Two Worlds 2 sind allesamt durchdacht. Die Karte bietet allerlei Einzeichnungen, lässt eigene zu und so weiter. Dafür umfasst sie aber so viele Symbole und Marker, dass man schnell den Überblick verliert, da diese auch in keiner Legende erklärt werden oder sich gezielt ein- bzw. ausblenden lassen. Das Inventar bietet eine Vergleichsfunktion, sodass Sie sehen können, ob das gefundene Schwert besser oder schlechter ist, als das gerade mitgeführte. Dafür fallen die Ausrüstungssymbole enorm groß aus, die verglichenen Werte in der Objektbeschreibung werden nirgends erklärt und Gegenstände, die Sie fürs Crafting zerlegen wollen, müssen Sie alle einzeln bestätigen. Ähnlich fällt das Kaufmenü aus. Auch hier müssen Sie alles was Sie kaufen oder verkaufen möchten einzeln anklicken und bestätigen, was bei der Menge der Beute oder nötigen Heiltränke schnell nervt. Das Questlog ist auch ein wenig undurchdacht. Zwar kommen Sie von der Karte aus mit einem Mausklick direkt zur Questbeschreibung. Das Questlog haben die Entwickler in Baumform entworfen, sodass Sie dich Aufgabenbeschreibungen immer weiter verzweigen und die Liste so immer länger wird. Auch, weil Sie erfüllte Jobs und aktuell aktive nicht markieren oder ausblenden können. So verliert man schnell den Überblick, was gerade zu tun ist und vor allem wo.
Quelle: Topware
Die Reise mit dem Boot macht zwar Spaß, ist aber aufgrund eines umfangreichen Teleportsystems meist nicht nötig.
Segeln / Reiten zu selten nötig
Reiten und Segeln sind als Fortbewegungsmöglichkeiten per se gut umgesetzt und spaßig. Aufgrund des sehr dichten Teleporternetzes ist es aber kaum nötig, diese zu nutzen. Außerdem verliert man sein Pferd schnell, da dieses nicht auf der Karte verzeichnet ist, was durchaus sinnvoll wäre.
Kleine Bugs
Two Worlds 2 kommt erfreulich fehlerfrei auf den Markt. Was uns aber auffiel, waren fehlende Sounds (gerade dann, wenn NPCs den Helden beim Stehlen erwischen), fehlende Texturen und zwei Abstürze in gut 40 Stunden Spielzeit.

...
fazit:
das bisher beste rpg seit 2009 (vll. von fallout 3 mal abgesehn).
Joa Kapitel 1 ca 12h kommt hin inkl aller Nebenquests. Kap3 dauert 3h und Kap4 knapp 1h, also erst durchspielen bevor man sowas loströtet ;). Inkl. aller Nebenquests und wirklich viel mitm Segelboot rumcruisen braucht man max. 23h.
Kann auch nicht verstehen, wie du die Quests hier so lobpreisen kannst. Die Quests haben nichts individuelles und bieten kaum Spannung. Man hat keinerlei Entscheidungsfreiheit wie z.B. bei einem Dragon Age. Man macht einfach alles und es ist egal ob mans tut oder nicht und wenn du "seit langem" auf Dragon Age beziehst gehört wohl auch Witcher in diesen Zeitraum du behauptest die Quests seien besser als dort? Tut mir Leid, aber entweder bist du so extrem gefrustet von Arcania, dass jetzt alles was halbwegs glänzt für dich Gold ist oder diese Spiele sind für dich zu lange her ;)
ich bin immer noch in kap. 1. war nix mit meiner ersten ansage:hab noch n nachschlag gekriegt und dabei nochmal 2 neben-q´s aufgesammelt. mittlerweile sind es also 18 h und noch 3 q´s offen (wenn das denn alle sind) - also nix von wg. 12 h!!
was nun die quali des games angeht, bist du mit der meinung wohl eher in der krassen minderheit:
über 60 tests mit 80+ bewertungen und 1 mio verkaufte exemplare in 4 wochen (ohne uk und usa) sind da doch fundiertere statements. (da sieht man auch mal, wie ärmlich jowoods freude über den weltweiten verkauf von 350tsd arcania im gleichen zeitraum war.)
was meine erfahrung mit games angeht, fehlt dir einfach die kompetenz, das zu beurteilen - woher soll die auch kommen, kennst mich ja nich. ;)
langweilig waren für mich z.b. die main-quests vom hochgelobten oblivion (schon lang her, ich weiß) und (aktueller) z.t. auch die von dao. dao hab ich einmal als mage durchgespielt. danach hab ich wg. des angeblichen hohen wiederspielwertes nochmal angefangen als kämpfer, wg. langeweile aber nur halb durchgespielt. so prickelnd war das nich: die unterschiedliche herkunft hat grade mal 15 min unterschied zum start gemacht und verschiedene handlungsstränge durch spielerentscheidungen gab´s zwar, aber weniger als immer getrommelt. bei the witcher waren größtenteils auch nur prügelquests, die aber eben gut verpackt.
nich falsch verstehn: ich fand dao und witcher nich schlecht (wobei dao durchweg überbewertet worden ist), aber tw2 ist eben deutlich besser. wenn die bedienmacken nich wären, wär´s n absolutes topspiel.
ps:
arcania hat in der riege nix verloren. darüber bin ich auch nich gefrustet - hab von jowood nich mehr erwartet. ist nur schade um die gute marke gothic. das game hab ich mit 3,- € verlust wieder verkauft - so what!
btw:
wer´s nich gespielt hat und hier vom hören-sagen auf schlaumeier machen will, sollte einfach mal die fr... halten - erst schlau machen, dann qualifiziert comment abgeben!
hier geh ich ausnahmsweise mal mit pcg kondom: beurteilung und wertung passt (arcania war demgegenüber mind. 10 punkte zu hoch bewertet). bedienungsmängel seh ich (besonders bei crafting und handel) genauso. dafür sind die quests, das beste, was ich seit langem in den fingern hatte. da kommt auch kein dragon age, drakensank usw. mit - das hochgelobte oblivion schon dreimal nich, wenn ich an die langweiligen hauptquests mit immer den gleichen monstern und portalen denke.
zur spielzeit:
wie man das spiel angeblich in ca. 20 h durchrushen kann, is mir schleierhaft. ich behaupte mal, derjenige hat den großteil der nebenquests gar nich mitgekriegt und tatsächlich nur die main-q gerusht. das is aber nich sinn des spiels. ich bin jetzt bei ca. 15 h grade fertig mit kap. 1. und was überhaupt nich zusammenpasst: für oblivion angebliche 200 h brauchen (ich hab was über 70 gebraucht mit allen gildenquests, war i.o. so) und tw2 in unter 30 h machen - falls das hier jemand behaupten will.
fazit:
das bisher beste rpg seit 2009 (vll. von fallout 3 mal abgesehn).
Joa Kapitel 1 ca 12h kommt hin inkl aller Nebenquests. Kap3 dauert 3h und Kap4 knapp 1h, also erst durchspielen bevor man sowas loströtet ;). Inkl. aller Nebenquests und wirklich viel mitm Segelboot rumcruisen braucht man max. 23h.
Kann auch nicht verstehen, wie du die Quests hier so lobpreisen kannst. Die Quests haben nichts individuelles und bieten kaum Spannung. Man hat keinerlei Entscheidungsfreiheit wie z.B. bei einem Dragon Age. Man macht einfach alles und es ist egal ob mans tut oder nicht und wenn du "seit langem" auf Dragon Age beziehst gehört wohl auch Witcher in diesen Zeitraum du behauptest die Quests seien besser als dort? Tut mir Leid, aber entweder bist du so extrem gefrustet von Arcania, dass jetzt alles was halbwegs glänzt für dich Gold ist oder diese Spiele sind für dich zu lange her ;)
Ansonsten wirkt das Spiel durch seine zahlreichen Quests und die excellente Grafik.
Falss einer Tipps: hat bezüglich der Abstürze bitte melden!
ReklovLdimchs