Tomb Raider: Underworld - Das Action-Adventure im PC Games-Test
Lara Croft ist ein Phänomen. Mit Legend kehrte die Archäologin zu ihrem alten Glanz zurück, Anniversary dagegen wies ein paar Schwächen auf. Jetzt hat Crystal Dynamics das neue Abenteuer Underworld fertiggestellt und bereichert die Reihe mit einigen Neuerungen - manche sinnvoll, einige nervig. Am Anfang blitzen erst einmal Fragezeichen über den Köpfen von Hobby-Abenteurern auf. Laras Anwesen steht in Flammen, Sie wissen nicht, warum, und sollen im Tutorial-Level, der die wichtigsten Fähigkeiten der kessen Heldin erklärt, den Ausgang erreichen.
Viele Fallen in den Tempelanlagen sollten Sie erst beobachten. Bei der im Bild etwa gehen manche Flammensäulen für kurze Zeit aus. Haben Sie das System verstanden, kommen Sie langsam voran.
Als dann dort Laras Freunde das Feuer auf sie eröffnen, macht sich völlige Verwirrung breit. Ab diesem Zeitpunkt erzählt Underworld in Rückblenden, wie es zu den beschriebenen Ereignissen kommen konnte, um die Geschichte am Ende mit bereits aus den Vorgängern bekannten Charakteren und einem abgefahrenen Ausflug in die nordische Mythologie aufzulösen. Teilweise wirkt das arg konstruiert und überladen, dafür endet die Reliquienhatz um den Globus so, dass selbst offene Fragen aus Legend geklärt werden. Wer den Vorgänger nicht gespielt hat, hat dabei allerdings das Nachsehen.
Am Spielverlauf selbst nimmt Crystal Dynamics nur Detailveränderungen vor. Die Zahl der Einsatzorte fällt in Underworld geringer aus als in den Vorgängern, dafür beeindrucken sie durch ihre Größe. Der Mexiko-Level zum Beispiel beansprucht Ihr rätselerprobtes Hirn beim ersten Anlauf gut zwei Stunden. Doch die Größe und Spielzeit erkauft Underworld teilweise durch eher nervige als spannende Elemente. Um sich in dem riesigen Maya-Tempel-Areal schneller fortzubewegen, steigt Frau Croft auf ihr Motorrad.


PCGames Bewertung fällt recht subjektiv aus, genauso wie von Aurora.
Ich habe Underworld nun angespielt und die ersten Level und Rätsel hinter mich gebracht. Ich muss sagen: Respekt vor dem was geleistet wurde. Jedoch finde auch ich, dass die Kamera durchaus Benutzerfreundlicher agiren…
Das Motorradfahren im…