The Division 2 in der Hands-On-Vorschau: Apokalyptische Action in Washington - E3-Spieleindrücke

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The Division 2 in der Hands-On-Vorschau: Apokalyptische Action in Washington - E3-Spieleindrücke
Quelle: Ubisoft

Wir haben auf der E3 2018 bei Ubisoft erstmals The Division 2 angespielt und uns mit unserer Gruppe in einen packenden Kampf um das Wrack der Air Force One im post-apokalyptischen Washington D.C. geliefert. Dazu haben uns die Entwickler von ihren Plänen für das End-Game und die Inhalte nach Launch berichtet, die deutlich machen, dass man offenbar aus den Fehlern des Vorgängers gelernt hat.

Als The Division vor etwas mehr als zwei Jahren erschien, glänzte es mit toller Atmosphäre, taktisch anspruchsvollem Gameplay und einer motivierenden Levelphase. Im End-Game ging dem Online-Shooter dann aber relativ schnell die Luft aus. Es hat die Entwickler von Massive Entertainment einige Anstrengungen und Updates gekostet, um Abwechslungsreiche Beschäftigung zu bieten, die heute wieder zahlreiche Spieler bei Laune hält. Mit The Division 2 (jetzt kaufen / 26,99 € ) wollen die Macher solche Fehler allerdings gleich von Beginn an vermeiden.

Ubisoft verfolgt daher eine "End Game First"-Philosophie, wodurch Spieler schon zu Release jede Menge Inhalte nach der Levelphase erwarten können. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf kooperativem Spiel, der in allen Aktivitäten zum Tragen kommen soll. Als Solo-Spieler unterwegs zu sein, ist aber nach wie vor möglich. Als Einzelgänger muss man sich jedoch darauf einstellen, deutlich stärker gefordert zu werden. Wichtig ist den Entwicklern auch, dass Spieler stets belohnt werden und es "für jeden etwas" zu tun gibt. Bereits im Xbox Media Briefing der E3 gab es erste Spielszenen zu The Division 2 zu bestaunen. Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (1) Quelle: Ubisoft Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (1)

Dabei soll stets ein klares Ziel erkennbar sein und ein sinnvoller Fortschritt den Spieler motivieren. Neben zahlreichen PvE-Aktivitäten wird es natürlich auch wieder PvP geben. Bisher ist aber nicht klar, ob es wieder einen Bereich wie die Dark Zone im ersten Teil gibt, oder ob die Gefechte gegen andere Spieler auf andere Weise ausgetragen werden. Die meisten Spielinhalte sind wie üblich auf Gruppen aus bis zu vier Spielern ausgelegt. Erstmals wird es in The Division 2 aber auch Raids für acht Spieler geben.

Stadt der Macht

Stattfinden wird das Ganze diesmal nicht im winterlichen New York, sondern in der US-Hauptstadt Washington D.C. im Hochsommer. Die Bemühungen der Division-Agenten die sogenannte "Dollar Grippe" auf Manhatten zu begrenzen sind gescheitert. Nach und nach breitete sich der Virus in immer mehr Städte aus und befiel schließlich die ganze Welt. 27 Tage nach der Infizierung von Patient 0 fiel Washington. Das Spiel setzt noch einmal sechs Monate später an. Die Zivilisation ist bereits in weiten Teilen zusammengebrochen und befindet sich teilweise in bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Zivilisten finden sich nur noch in vereinzelten Gruppen.

Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (3) Quelle: Ubisoft Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (3) Zu allem Überfluss verlieren die Agenten der Homeland Division auch noch den Kontakt zu ihrem Hauptquartier in Washington. In ihrem Bestreben der Zivilbevölkerung zu helfen und notwendig Infrastruktur wieder herzustellen, bekommen es die Elitekämpfer mit verschiedenen Fraktionen zu tun. Die Karte von D.C. soll rund 20 Prozent größer ausfallen als Mittel-Manhatten im Vorgänger. Da die US-Hauptstadt einen ganz anderen Charakter hat, können die Entwickler auch deutlich mehr Abwechslung in den Umgebungen erschaffen. So gibt es diesmal Geschäftsbezirke, sehr naturbelassene Gebiete, die Suburbs von Georgetown und natürlich die sehr weitläufigen Flächen des Regierungsviertels.

Kampf um Air Force One

Wie es sich anfühlt, sich durch das sonnige Washington zu kämpfen, konnten wir auf der E3 2018 bei Ubisoft selbst erleben. In der Nähe des Kapitolhügels starten wir mit unserem Trupp, um einen Checkpoint beim Wrack der Air Force One zu sichern, das im Regierungsviertel abgestürzt ist. Es handelt sich dabei nicht um eine Mission, sondern um eine der zahlreichen Open-World-Aktivitäten, die es in The Division 2 immer wieder geben wird. Den Entwicklern war es dabei wichtig den Einstieg in das End-Game zu zeigen und stellten uns daher Charaktere auf Maximal-Stufe mit entsprechend fortgeschrittener Ausrüstung zur Verfügung.

Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (4) Quelle: Ubisoft Screenshots zu The Division 2 von der E3 2018 zeigen Washington D.C. (4) Als wir uns durch das erste Gebäude bewegen und eine Gruppe Feinde ausschalten, die gerade im Begriff war ein paar Zivilisten hinzurichten, kommt gleich wieder das vertraute Division-Spielgefühl auf. Am allgemeinen Handling, dem Interface und dem Kampfablauf des Deckungs-Shooters haben die Entwickler festgehalten. Darüber hinaus wurde der Kampf aber auch mit diversen neuen Elementen verfeinert. So begegnen uns gleich in der ersten Feindgruppe ein paar Gegner, die uns mit einer Art Bauschaum-Granat für einige Zeit Bewegungsunfähig machen.

Als wir nach einigen Minuten unser Ziel erreicht haben, entbrennt ein heftiger Kampf um den Checkpoint beim Wrack der Air Force One. Hier rufen wir per Leuchtrakete einige bewaffnete Zivilisten zu Hilfe. Im Gefecht mit Elite- und Boss-Gegnern ist außerdem unsere neue Signature-Waffen von Vorteil. Dabei handelt es sich um eine neue End-Game-Mechanik, bei der sich jede Klasse im Umgang mit einer einzigarten Waffen spezialisieren kann. Uns stand bei der Anspiel-Demo zum Beispiel eine Armbrust zur Verfügung, die mächtige Explosionsbolzen verschießen konnte.

Kostenlose Inhalte

Sehr gelungen ist den Entwicklern bereits die grafische Darstellung des sommerlichen Washington, das mit Sonnenlicht und sehr viel Grün entsprechend warm wirkt. Dabei entsteht erneut eine erstklassige Atmosphäre, die schon den Vorgänger so ausgezeichnet hat. Gespielt haben wir die PC-Version in 4k-Auflösung, die kaum Wünsche offen lässt.

Übrigens: The Division 2 soll nicht nur zu Release bereits jede Menge Inhalte für das End-Game bieten, die Entwickler wollen da auch nach dem Launch noch enorm nachlegen. So soll es ungefähr alle drei Monate einen DLC geben, der neue Gebiete, neue Story-Missionen und natürlich verschiedenste Aktivitäten und Ausrüstungsgegenstände mit sich bringt. Das alles wird es kostenlos zum Download geben. Offen bleibt dabei die Frage, wie diese fortlaufenden Inhalte finanziert werden. Bisher hat sich Ubisoft nicht zu möglichen Mikrotransaktionen oder möglichen Lootboxen für kosmetische Gegenstände geäußert, wie es sie im Vorgänger gibt. The Division 2 erscheint am 15. März 2019 für PC, PS4 und Xbox One.

Fazit

Meinung

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Celerex Mitglied
        Optisch sieht das gute Stück schon nicht schlecht aus, aber man weiß ja aus Teil 1, was am Ende davon übrig bleibt. Hoffentlich liefern sie zumindest beim Content ab. TD1 hatte leider nach Abschluss der Hauptstory nichts zu bieten. Das PvP war aufgrund von Hackern und Balanceproblemen kaum spielbar. Erst nach etlichen DLC's konnte ich dann nochmal mit meinem Bruder für einige Stunden eintauchen.
      • Von Celerex Mitglied
        Optisch sieht das gute Stück schon nicht schlecht aus, aber man weiß ja aus Teil 1, was am Ende davon übrig bleibt. Hoffentlich liefern sie zumindest beim Content ab. TD1 hatte leider nach Abschluss der Hauptstory nichts zu bieten. Das PvP war aufgrund von Hackern und Balanceproblemen kaum spielbar. Erst nach etlichen DLC's konnte ich dann nochmal mit meinem Bruder für einige Stunden eintauchen.
      • Von Bast3l Hobby-Spieler/in
        Zitat von MichaelG
        Teil 1 war schon taktisch. Zerstörbare Deckungen, Gegner die einen flankiert haben. Schwere Flammenwerfer-Heinis wo man alle 3 Tanks zerstören mußte bevor man den Kerl down bekommen konnte. Dann aggressive Angriffstypen (Axt/Keule), die einen aus der Deckung treiben wollen. So untaktisch war TD nicht. Daß die KI-Referenz FEAR bis heute nicht wieder erreicht wurde ist allerdings auch die andere Seite.
        Finde ich auch. Die Kämpfe sind aber erst richtig taktisch, wenn man in einer Gruppe mit mehreren Leuten oder zu zwot rausgeht. Gerade das Flankieren gibt Schadenbonus und Sperrfeuer zum Niederhalten der Gegner ist auch äußert effektiv.
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von Austrogamer
        Von taktisch anspruchsvollem Gameplay hab ich im Vorgänger nichts bemerkt. Die typische Überzahl saudummer Kugelfresser ist das Gegenteil davon, wie z.B. auch in Borderlands. Diese Games haben eine korrupte Spielmechanik.
        Teil 1 war schon taktisch. Zerstörbare Deckungen, Gegner die einen flankiert haben. Schwere Flammenwerfer-Heinis wo man alle 3 Tanks zerstören mußte bevor man den Kerl down bekommen konnte. Dann aggressive Angriffstypen (Axt/Keule), die einen aus der Deckung treiben wollen. So untaktisch war TD nicht. Daß die KI-Referenz FEAR bis heute nicht wieder erreicht wurde ist allerdings auch die andere Seite.
      • Von ego1899 Hobby-Spieler/in
        Diese durchgestylten/ durchchoreographierten Gameplaytrailer haben halt absolut nichts mit dem späteren Spielgefühl zu tun. Die Vorstellungen vom ersten Teil sahen genauso aus.
      • Von bligg Gelegenheitsspieler/in
        mich überzeugt das nicht,vom ersten teil war ich sofort geflasht
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