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Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction (PC)

Release:
29.04.2010
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Splinter Cell: Conviction - Test der PC-Version - Die logische Weiterentwicklung von Sam Fisher

01.05.2010 12:19 Uhr
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38°
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Was taugt die PC-Version von Splinter Cell: Conviction? Im Online-Test von PC Games erfahren Sie, warum das die logische Weiterentwicklung des Sam Fisher ist, warum die Spannung über die Spielzeit erhalten bleibt und warum Sie es kaufen sollten.

Schleicht sich Sam unerkannt an einen Gegner heran, erledigt er ihn mit einer saftigen Nahkampfattacke. Schleicht sich Sam unerkannt an einen Gegner heran, erledigt er ihn mit einer saftigen Nahkampfattacke. Splinter Cell: Conviction wurde verschoben, umgestaltet, neugestartet, wieder verschoben – Ex-Geheimagent Sam Fisher hat für Conviction einen langen Weg hinter sich. Und die Zeit hat Spuren hinterlassen: Unser Spieleheld ist mittlerweile ganz unten angekommen. Ohne Hoffnung, ohne Ziel, nur noch von Rachegedanken am Leben erhalten. Guter Stoff für einen harten Serienneustart – Sam Fisher kehrt endlich und mit einem großen Knall zurück! Neue Manöver, weniger Schleichen, mehr Action – so lässt sich Conviction in knappen Worten umreißen. Und auch wenn Splinter Cell-Puristen mit der Umgestaltung vielleicht nicht allzu glücklich werden, ist das für uns die konsequente Weiterentwicklung des Schleich-Shooter-Genres.

Das Schöne dabei: Das Spiel lotst Sie immer wieder und oft sehr subtil von einer Vorgehensweise in die nächste. Manch einen Level überstehen Sie nur, wenn Sie vorsichtig durchs Dunkel kriechen, einen anderen am besten wild Waffen schwingend und nach vorne preschend. Die Abwechslung stimmt und so reißt der Unterhaltungsfaden in den sieben bis neun Spielstunden nur kurz an unfair gesetzten Checkpoints ab. Die dynamischen Verhöre sind dabei sehr brutal aber kunstvoll in Szene gesetzt – auf Dauer allerdings nutzen sie sich aufgrund langatmiger Dialoge und nur weniger Interaktionsmöglichkeiten ab. Überhaupt dürfte manch eine Zwischensequenz ein wenig straffer ausfallen.

Ein Wendepunkt in der Geschichte bringt Sam zum Ausrasten. Wirklich, der Kerl ist stinksauer! Auch wenn der Abschnitt spielerisch mau ist, er überzeugt atmosphärisch. Ein Wendepunkt in der Geschichte bringt Sam zum Ausrasten. Wirklich, der Kerl ist stinksauer! Auch wenn der Abschnitt spielerisch mau ist, er überzeugt atmosphärisch. Technisch setzt Conviction keine neuen Maßstäbe, bleibt aber größtenteils unauffällig. Hier und da ein Clipping-Fehler, gelegentlich ein KI-Versager und manch eine unspektakuläre Textur – nichts wirklich Schlimmes. Positiv in Auge und Ohr fallen die äußerst stilvollen dynamischen Projektionen und die deutsche Synchronstimme des Protagonisten – die stammt nämlich von Martin Keßler, Stammsprecher von Nicholas Cage.

Und auch wenn der neue Sam vielleicht technisch und grafisch nicht 100%ig auf der Höhe der Zeit ist, in jedem Fall ist der Ex-Agent spielerisch in der Moderne angekommen. Er durchstreift Level, die an Modern Warfare 2 erinnern, mimt das Raubtier wie Batman in Arkham Asylum und schaltet Ausrüstung frei wie ein Bad Company 2-Profi. Alles in allem ein klares Urteil: kaufen! Das gilt übrigens auch für die aktuelle PC Games, dort finden Sie den ausführlichen Test.

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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
84 %
Leserwertung
(27 Votes):
72 %
Sam Fishers neuestes Abenteuer ist modern und ansprechend inszeniert: Projektionen geben Missionshinweise, Rückblenden erzählen die Geschichte.
Ab und zu sorgen fiese Stellen für Frust, besonders wenn die KI eigentlich unmögliche Aktionen vollbringt.
Die Generalüberholung hat gut getan: Der neue Sam Fisher ist schneller, lauter und härter als je zuvor.
Ab und an fehlt ein wenig die Übersicht – vor allem an Stellen, wo Sie auf das Nachtsichtgerät angewiesen sind.
Der Umfang von Conviction geht voll in Ordnung: Acht Stunden Einzelspieler, dazu Koop und Mehrspieler. Das reicht für Wochen.
Ein Teil der akzeptablen Spieldauer von gut zehn Stunden geht leider auf das Konto von unfair postierten, überstarken Gegnern, die Sie mit Waffengewalt zum letzten Speicherpunkt zurückwerfen.
   
Jürgen Krauß
Gut gemacht
Für mich ist Conviction die logische Weiterentwicklung des Genres. Sam ist jetzt nicht mehr länger der bedächtige, langsame Geheimagent sondern vielmehr ein Raubtier, eine skrupellose Waffe, eine tickende Bombe, die jederzeit explodieren kann. Gut so!
   
Benutzer
Moderation
01.05.2010 12:19 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.06.2011 16:51 Uhr
Meiner Meinung ist Conviction aufgrund einiger Neuerungen, einer gewohnt guten Synchro und einer packenden Story das beste Splinter Cell bis jetzt
Benutzer
Bewertung: 0
18.05.2010 14:13 Uhr
Ich habe auch nicht behauptet, dass 10h Spielspaß langweilig sind oder nicht unterhalten.
Call of Duty 4 hat mich auch unterhalten...12h lang.

Sicherlich eignen sich nicht alle Spiele dazu, länger zu sein (Siehe Spellforce mit der künstlich in die Länge gezogenen Story), aber man kann doch wohl von einem halbwegs kompetentem Team erwarten, dass sie mehr als 10h an Missionen auf die Reihe bringen, oder?

Ja in GTA 4 verbringt man viel Zeit im Auto um von A nach B zu kommen...meiner Meinung nach gehört das aber zum Spielkonzept dazu.

Für Multiplayer sind meine (Ego-shooter-) Reaktionen zu langsam, ich habe daran keinen Spaß, von daher gilt für mich der Multiplayer Anteil nicht. Ich ego-shoote mich genug in Eve-Online 

Ich will eine vernünftige Story bzw Content die/der länger als 10h ist. Wie gesagt...vor nicht all zu langer Zeit gings ja auch und auch einige der neueren Titel machens vor - Dragon Age z.B. aber auch die älteren Splinter Cell Spiele.
Benutzer
Bewertung: 0
14.05.2010 04:47 Uhr
So hab das Spiel durchgespielt auf Schwierigkeitsgrad Normal (38€ bei Amazon). Hat sehr viel spass gemacht und werde mich nun an den Multiplayer sowie die herausforderungen ranmachen. Auf Realistisch werd ich es auch nochmal spielen
Zwei Freunde von mir spielen schon seit Tagen den Multiplayer und der soll erst richtig spass machen. Ich hab das Spiel auch nur durch schleichen durchgespielt. Schön langsam und alle Gegner von hinten ummurksen.
Ich hab noch nichtmal 1/4 der Waffen vollständig freigespielt! Jede Waffe hat andere vor- und nachteile und es macht sehr viel spass die Waffen auszubauen.

Auch der herausforderungsmodus macht sehr viel spass. Man kommt in eine Zone und muss 10 Gegner töten
Wird man gesehn kommen wieder 10 Gegner
Somit MUSS man langsam vorgehen. Rumrennen wie Rambo ist schlicht und ergreifend unmöglich
Per Uplay kann man noch den Infiltrator Modus freispielen

Manche hier meinen wohl wirklich wenn ein Spiel nach 10 Stunden
durch ist das man es dann beiseite legt? Man kann ein Spiel mehrmals durchspielen das ist
euch klar oder nicht? Ich hab lieber ein Spiel das von anfang bis ende
motiviert als ein Spiel das 40 stunden geht und triste langweilige
Missionen oder immer das gleiche Leveldesign aufweist. Einen guten Film schau ich auch öfter an so ist es auch bei guten Spielen. Ein God of War 3 hab ich inzwischen auch zwei mal durchgespielt und das geht auch nicht viel länger. Ist es deswegen ein schlechtes Spiel? Mit sicherheit nicht! Somit unglaublich was leute wie Vorion für vorstellungen haben


Das Spiel macht Spass das ist fakt. Die Grafik ist vielleicht nicht unbedingt Super-NewGen ala. Metro2033 aber ist immer noch Zeitgemäss und kann locker mit jedem anderen Spiel mithalten. Sie ist völlig ausreichend!

Ganz egal was hier einige meinen das es kein richtiges Splinter Cell mehr sei. Das ist total subjektiv
Das Gameplay find ich viel besser als bei den alten Teilen wo man eher langsam vorgehen muss und jedem sollte hier klar sein das das langsame vorgehen nicht jedem gefällt (Eher der minderheit: Kenne keinen Gamer der jemals ein Chaos Theory oder die anderen alten teile durchgespielt haben da sie einfach zu langweilig waren).
Das neue Splinter Cell spielt sich in der art wie Uncharted oder Gears of War die ebenso schon sehr gut waren. Man könnte es auch mit Metal Gear solid 4 vergleichen oder will mir einer erzählen das der unterschied so riesig sein soll? Das war ebenso eher action-orientiert und IST ein Meisterwerk mit einer unglaublich genialen Story.

Probleme hatte ich überhaubt keine weder mit dem spiel selbst noch mit dem Kopierschutz. Kenne auch niemanden der Probleme hatte. Weder zuhause mit meiner DSL32000 Leitung hatte ich probleme noch im Büro wo ich es mal kurz angetestet habe. Meine Freundin spielt zur Zeit assassins Creed 2 durch und hat ebenso absolut keine Probleme damit.
Somit ziemlich komisch was hier manche bemängeln von wegen Kopierschutz Probleme oder sonstiges.



Kopierschutz und Wertung:

Ein Kopierschutz gehört dann in die Wertung mit rein wenn es Probleme gegeben hat und selbst dann müsste man noch abwarten. Wenn es aber nach dem ginge müsste man MMOs die besonders bei release mit problemen zu [uRL=#]kämpfen[/uRL] haben mit -50% abwerten (server voll und ähnliches). Tut man aber nicht und wäre auch total hirnrissig. Es hat auch nichts damit zu tun ob Splinter Cell,AC2 und wie sie alle heisen ein Singleplayer Spiel ist. Da das Spiel eine Online verbindung benötigt ist es ein Onlinespiel und gehört auch dementsprechend gehandhabt von der Wertung her.

Somit wenn ein Kopierschutz mit in die Wertung einfliesst dann müsste auch Hardware Anforderungen in die Wertung rein. Crysis hätte man dann ja 40% geben müssen. Wäre ebenso lächerlich

Ein WENN (...ist der server down kann ich nicht spielen) oder ABER (...die server könnten ja mal abgeschalten werden und man könnte die spiele dann nicht mehr spielen) die hier im Forum oft bemängelt wird gehört für mich nicht in die Wertung eines Spieles rein. Ausser es gibt wirklich massive Probleme die ein Spielen unmöglich machen und davon ist bei Splinter Cell nichts zu sehen wie schon bei vielen anderen Artikel beschrieben.





Somit Daumen hoch für PCGames. Bleibt objektiv und bewertet das komplette Spiel und nicht den Kopierschutz!
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.05.2010 21:35 Uhr
Zitat: (Original von burdy;8665352)
Zitat: (Original von spike00;8662700)
Würde der PC Games Wertungen nicht mehr vertrauen oft fließen Negativpunkte zu wenig in der Bewertung mit ein oder werden schön geredet! (sorry PC Games)

Wenn ihr einen objektiven fairen Test wollt dann schaut auf 4players rein

Dort bekommt Conviction nur 73% und ein Redakteur ist so gar der Meinung es wäre das schlechteste Splinter Cell aller Zeiten.

"Wer jedoch einmal in seinem Leben mit Garrett, Solid oder Sam zu seinen besten Zeiten unterwegs war, wer lautlos und mit klopfendem Herzen im Dunkeln verharrte, der wird hier nur den Kopf schütteln. Hier hat man die Stealth-Action dem Mainstream zum Fraß vorgeworfen" (4Players)
Da wirft natürlich die Frage auf: Inwiefern ist es "objektiv" ein Spiel schlecht zu bewerten, nicht, weil es schlecht ist, sondern weil die inhaltliche Ausrichtung nicht den persönlichen Geschmack trifft?

Immerhin heißt das Spiel "Splinter Cell". Daran sind unweigerlich (druch die Vorgänger) Erwartungen geknüpft. Beispiel: Wenn ein "Serious Sam" als "Ghost Recon" verkauft würde, könnte man zurecht kritisieren, dass die Marke kaputt gemacht würde, weil das neue Spielprinzip nicht zu der Spielreihe passt.

Zitat: (Original von Mothman;8668195)
Aber mir ist schon klar, dass ihr "den Spielspaß unter der Voraussetzung, dass der KS keine Probleme macht" oder "den Spielspaß des Spieles ohne Berücksichtigung des KS" bewertet. Und das ist sicherlich auch in Ordnung so. Schließlich muss man sich ja auf irgendeine annehmbare Lösung einigen innerhalb der Redaktion.
Was wäre, wenn der Kopierschutz während des Tests Probleme gemacht hätte? Wäre das Spiel abgewertet worden? Wie ist das mit anderen technischen Mängeln in Spielen, beispielsweise bei zu hohen Hardwareanforderungen bei schwacher Optik?
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.05.2010 21:54 Uhr
Zitat: (Original von Vorion;8669759)
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen wie ein 10 Stunden Spiel über 70% Wertung bekommen kann, egal wie toll der Content ist.
Ich weiß, dass es auch Leute gibt, die arbeiten gehen, aber mal ehrlich - 10h sind doch maximal an einem Wochenende abgeritten.
Wenn ich mir GTA 4 dazu angucke, dann habe ich nach 10h vielleicht gerade mal die erste Wohnung verloren und den Stadtteil gewechselt.
Naja..warte ich halt bis es nur noch 10 Euro kostet und schlag dann zu.

Für 50 Euro kann ich mir Band of Brothers (13h) und Firefly (10,5h) holen, hab noch Geld für'n Eimer Popcorn übrig und hab gut doppelt so lange Unterhaltung.


Diese Kritik taucht eigentlich in jeder Spielegeneration wieder auf, vor 5 Jahren gab es einen ähnlichen Aufschrei. Jeden seine Meinung, ein 10 Stunden Spiel kann sehr wohl gut Unterhalten. Für zwischendurch ist mir solch ein Spiel mit hoher Qualität um einiges lieber. GTA 4 hat zwar eine immense Spielzeit, man kann aber hinterherwerfen das man zu den einzelnen Missionen einiges an Wegstrecken zurück legen muss. Nebenaufgaben sind meist sehr langweilig im gegensatz zur Hauptstory.

Bei den meisten Spielen ist die Einzelspielerkampagne nur ein großes Tutorial, danach geht die Post im Multiplayer ab.

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