Rainbow Six Vegas 2 (dt.) - Wie gut ist der Shooter wirklich?
Masse entscheidet hier den Ausgang des Kampfes. Wir wünschten, es wäre die Klasse. Denn nie haben Gegner versucht, unsere Truppe zu flankieren. Stattessen rennen die Idioten teilweise wie an einer Schnur in unser Feuer, reagieren nicht auf Granaten oder sprengen sich traurigerweise selber. Was den Typen an Intelligenz fehlt, machen sie aber mit Zielgenauigkeit wieder wett. Schon im normalen Modus kassieren Sie in späteren Abschnitten Kopfschüsse aus unmöglichen Positionen. Nervig, da die Feinde auch gerne mal durch Deckung ballern.
Bevor Sie aufschreien, das ist Absicht. Ubisoft spendierte Teil 2 ein System, mit dem Sie dünne Wände etwa aus Holz einfach durchschießen. Heißt für die Praxis: Meiden Sie Blumenkübel! Terroristen wissen nämlich zu gut, welche Deckung Ihnen rein gar nichts nützt.
Das ACES-System, eine der großen Neuerungen von Vegas 2, fiel komplett der Schere zum Opfer - pcgames.de berichtete. Damit hätten Sie Erfahrungspunkte in verschiedenen Kategorien bekommen, und dementsprechend Waffen und Ausrüstung freigeschaltet. Was geblieben ist? Ein rudimentäres XP-System. Nun bekommen Sie für jeden Rang, den Sie aufsteigen, nur noch Rüstungen oder Kleidung, Kategorien und freischaltbare Ballermänner gibt es nicht mehr. Motivierend dagegen ist die Möglichkeit, die Story-Kampagne zusammen mit einem Freund durchzuspielen. Zwar hat der zweite Spieler kaum taktische Aufgaben, Spaß macht es trotzdem. Davon hätten wir aber gern noch ein wenig mehr gesehen.


Das war mMn die beste Idee, die je ein Spieleentwickler hatte. Es ist einfach total lächerlich und abwegig in einem Shooter (oder z.B. in Splinter Cell) auf dem Boden…