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Thema Kopierschutz (DRM)

Das Kopierschutz-ABC: Von Battle.net über Online-Zwang bis Securom

31.10.2010 15:00 Uhr
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PC-Spieler müssen seit Jahren mit verschieden und manchmal nervigen Kopierschutz-Mechanismen leben. Der Grund ist unter anderem ein vermuteter Umsatzrückgang bei den Publishern durch Warez, Cracks und Software-Piraterie. Wir präsentieren heute unser ABC rund ums Thema Kopierschutz und Raubkopien.

Das Thema Kopierschutz erhitzt nicht zuletzt durch Ubisofts restriktiven Ubi-Launcher die Gemüter. Der setzt zum Spielen – auch bei klassischen Singleplayer-Titeln wie Die Siedler 7 oder Splinter Cell: Conviction – eine ständige Internetverbindung voraus. Bricht diese ab, ist der Solo-Spaß vorerst vorbei. Kopierschutzmechanismen jeder Art sorgen bereits seit Jahren – nicht nur bei PC-Spielen – für Unmut. Erinnern Sie sich noch an Sonys XCP-System für Musik-CDs? Dieses System setzte zum Abspielen der Musik-Titel auf dem PC eine eigene Software voraus. Diese stellte sich 2005 als dermaßen parasitär heraus, dass das System bald vom Markt genommen wurde und betroffene CDs zurückgerufen wurden, wie Wikipedia berichtet. Die entsprechenden Musik-CDs installierten ein Root-Kit, das laufende Windows-Prozesse überwachte und beim Feststellen bestimmter, gelisteter Kopierprogramme den Zugriff auf die CD verweigerte. Eine Sammelklage der Electronic Frontier Foundation gegen Sony BMG wurde beigelegt, als Sony sich verpflichtete, 7,50 US-Dollar pro CD an die Kunden zurückzuzahlen.

Sie sehen, dass es Hersteller mit ihren Anti-Kopiermaßnahmen durchaus übertreiben können. Im Vergleich dazu ist beispielsweise Valves Download-Plattform Steam zu nennen, welche 2004 für Aufsehen sorgte, als für Half-Life 2 eine Online-Aktivierung gefordert wurde. Mittlerweile findet sich Steam aber auf vielen Spielerechnern. Doch die Geschichte und das Kopierschutz-Thema reichen um einiges weiter als Steam oder XCP. Wir präsentieren ein Kopierschutz-ABC, bei dem wir prominente Vertreter der jeweiligen Buchstaben des Alphabets zusammenstellten. Werfen Sie einen Blick in die Bildergalerie. Diese beginnt naturgemäß bei A wie Authentifizierung, geht über O wie Online-Zwang bis U wie den Ubi-Launcher und weiter. Haben Sie weitere Vorschläge für einzelne Buchstaben? Nutzen Sie die Kommentarfunktion.

Online-Redakteur
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31.10.2010 15:00 Uhr
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Bewertung: 0
01.11.2010 10:18 Uhr
wäre möglich wenn ich geizig wäre...bin ich aber nicht. originale gibts auch ne ganze menge in meinen regalen, nur halt nicht viel neues weil heutzutage leider alles drm verseucht ist. hab ich früher fast jeden monat nen neues spiel gekauft, ist es heute vielleicht noch eines im jahr, hab ich früher tag…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.11.2010 08:06 Uhr
Ich kaufe seit den 90ern kontinuierlich CDs, und bei weit über 1000 CDs habe ich gerade mal 2 (in Worten:zwei) CDs dabei, die ich am PC wegen Kopierschutz nicht abspielen kann - alle anderen kann ich problemlos in meinen iPod rippen. Mag ua. auch daran liegen, daß mich aktuelle Charts Musik größtenteils…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.11.2010 06:53 Uhr
Das komische früher wurde SecuROM verteufelt, heute ist man froh, wenn ein Spiel nur damit ausgestattet wird.
Wobei dieses Jahr wohl die meisten Spiele mittels Onlineplattformen kamen. Find zwar Steam genial, aber dennoch wünsche ich mir, dass man bei Retailversionen nicht so strikten Kopierschutz hat,…