The Movies
Kampfszenen in der U-Bahn dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Der Clou: Eigene Sound- und Musikstücke lassen sich im *.wav- oder *.ogg-Format nachträglich einbinden. Wer über ein Mikrofon verfügt, kann sogar Sprachaufnahmen machen und diese einbauen. Damit das Ganze realistisch wirkt, spendierte Lionhead dem Video-Editor eine Lippensynchronisierung, sprich: Das Programm sucht passende Mundbewegungen für die Dialogdateien heraus. Das funktioniert in der Praxis sogar recht gut und sorgt für den Feinschliff.
An die Hand genommen
Nach dem Spielstart in den Zwanzigerjahren beginnen Sie erst einmal damit, Ihr Studio einzurichten. Wenn Sie in den Spieloptionen maximale Hilfe einstellen, führt Sie das Programm Stück für Stück durch den Aufbau und versorgt Sie mit wichtigen Informationen, was als Nächstes zu tun ist. Der Baumodus ist denkbar einfach: Sie wählen im Menü das gewünschte Gebäude und platzieren es mit der Maus an eine beliebige Stelle. Eine farbige Umrahmung sagt Ihnen, ob Sie das Gebäude absetzen können oder nicht.
Die Arbeiten führen Handwerker aus, die Sie zuvor einstellen. Damit sind Sie auch schon mitten im Theme Park- oder Rollercoaster Tycoon-Bereich des Spiels. Im Laufe der Zeit haben Sie Zugriff auf über 40 Filmsets, dazu kommen Versorgungsgebäude wie Snack-Wagen, Bars, Toiletten und Restaurants. Hausmeister kümmern sich um den anfallenden Müll und halten Ihre Anlagen sauber. Ein Spielziel besteht nämlich darin, einen möglichst attraktiven Studiopark auf die Beine zu stellen, um einen hohen Prestigewert zu erhalten.
Die Gebäude müssen dazu mit Wegen verbunden sein, damit Filmcrew, Schauspieler und Regisseure schnell an die Drehorte gelangen. Eine kreative und abwechslungsreiche Bepflanzung erhöht ebenfalls die Attraktivität. Wenn Sie später Ihr Studio verändern möchten, stellt das kein Problem dar. Alle Gebäude und Objekte lassen sich abreißen oder versetzen.
Wie gut es um Ihren Park bestellt ist, können Sie jederzeit ablesen, wenn Sie Ihr Produktionsbüro betreten. Damit Sie nicht erst mühsam Menüleisten öffnen müssen, führt Lionhead eine neuartige Bedienungsoberfläche ein: Ein Linksklick auf ein Gebäude lässt dessen Texturen verschwinden und bringt den Gebäudegrundriss zum Vorschein. Dort sind wie in einer Architektur-Skizze verschiedene Räume eingezeichnet, die Ihnen Zugriff auf diverse Spielfunktionen und Info-Bildschirme geben.
So erfahren Sie zum Beispiel im Raum "Kritiken", wie gut es um Ihr Studio bestellt, ob Catering-Service und Sauberkeit in Ordnung und wie berühmt Ihre Stars sind. Eine zusätzliche Balkenanzeige verrät Ihnen, wo es noch Schwachstellen gibt. Dieses Informationssystem kommt im gesamten Spiel vor - machen Sie beispielsweise einen Rechtsklick auf ein Star-Icon, erscheinen mehrere "Sprechblasen", in denen alle wichtigen Werte in Balkenform aufgelistet sind. Genau wie bei den Sims verdeutlichen unterschiedliche Balkenfarben, wie gut oder schlecht es um Ihre Schützlinge bestellt ist.
Starallüren

