The Darkness 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen - plus Wertung
The Darkness 2 muss sich im Test beweisen. PC Games sagt euch, wie gut der Ego-Shooter aus dem Hause 2k Games ist, und ob das gelungene Gameplay die Schwächen in Sachen Story und KI wieder wett machen kann.
Das hat uns an The Darkness 2 nicht gefallen:
Die starke Zensur der USK-Fassung
The Darkness 2 musste für eine USK-Freigabe stark zensiert werden. Das Ragdoll-System wurde komplett deaktiviert, ein Abtrennen von Gliedmaßen ist nicht möglich, zudem sind keinerlei Schadenstexturen auf toten Gegnern zu sehen, deren Körper einfach unversehrt liegen bleiben. In den teilweise sehr brutalen Zwischensequenzen spritzt zwar reichlich digitales Ketchup, die Körper der Gegner bleiben aber auch hier unversehrt. Eine CutScene am Ende des Friedhof-Levels in der zweiten Spielhälfte hat es dafür richtig krass. Anstatt die Szene nur zu entschärfen, hat man sich hier für eine etwa 15-sekündige Schwarzblende entschieden. Während ihr also im Hintergrund Geräusche hört, die direkt aus einem Schlachthof kommen könnten, seht ihr … einen schwarzen Bildschirm! Extrem uncool! Das Pfählen und "An-die-Wand-Nageln" von Gegnern ist nicht möglich, darüber hinaus fehlen einige von Jackies brutalen Hinrichtungsanimationen.
Plumpe Licht-Schatten-Rätsel
Wie im Vorgänger stehen euch Jackies Superkräfte nur zur Verfügung, solange ihr euch im Dunkeln aufhaltet. Tretet ihr in grelles Scheinwerferlicht, verschwindet die Finsternis. Man ist als Spieler also immer darauf erpicht, alle Lichtquellen zu zerstören. Das gestaltet sich allerdings gar nicht so einfach, da euch die Entwickler auch "kugelsichere" Lampen vorsetzen, die entweder gar nicht auszuknipsen oder an einen meist etwas abseits stehenden, zerstörbaren Generator angeschlossen sind. Diese Pseudo-Rätsel wirken reichlich albern und aufgesetzt.
Quelle: Videogameszone
Speziell die tragische Romanze zwischen Jackie und Jenny vermochte uns nicht mehr so zu packen wie noch im Vorgänger.
Die schwächere Story
Speziell die tragische Romanze zwischen Jackie und Jenny vermochte uns nicht mehr so zu packen wie noch im Vorgänger. Auf Grusel- oder gar Schockmomente wartet man vergebens und das dezent enttäuschende, offene Ende lässt zahlreiche Fragen unbeantwortet. Hier scheint man bereits einen Nachfolger zu planen.
Die Gegner-KI und Boss-Fights
Die Gegner, die mit zunehmender Spieldauer immer stärker werden und besser ausgerüstet sind, verschanzen sich zwar ab und an oder wechseln die Deckung, stürmen aber oft auch einfach blindlings auf Jackie zu. Etwas einfallslos wirken leider nicht nur einige der Schauplätze, sondern auch drei der vier Bosskämpfe, in denen man euch lediglich Gegner vorsetzt, die sich dauernd durch die Gegend teleportieren. Hier hat man Potenzial verschenkt.

Ich find' es super, das ich eine ungeschnittene Ausgabe habe, ich find' aber echt nix dabei, wenn es die Gegner in Stücke zerfetzt, wenn ich sie mit meinen Tentakeln bearbeite... inwieweit man sowas als Gefährdung fürs Real-Life sehen soll entschließt sich mir... außer den Prüfern sind solche Fangarme gewachsen :D
Das das Spiel quasi keine Story hätte, wäre mir jetzt nicht wirklich aufgefallen, das hab ich erst jetzt erstaunt im Test gelesen.... bisher hatte ich reichlich Gespräche und Cutszenes. Ich bin froh, das es nicht noch mehr sind, ich mag es ohnehin nicht, wenn ein Ballerspiel so von Dialogen zerpflückt wird.
Auf jeden Fall ein voll cooles Spiel, das mir hier zufällig in die Hände gefallen ist, ich bereue es schon, das ich nicht die Sonderedition um 30 Euro gekauft habe :(
Sowas gibt's im FPS-Genre leider viel zu selten... :-|