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  • Roccat Isku+ Force FX: Spielertastatur mit drucksensitiven Tasten getestet
    Quelle: Roccat

    Roccat Isku+ Force FX: Spielertastatur mit drucksensitiven Tasten getestet

    Die Isku, Roccats Gaming-Tastatur mit Gummidom-Schaltertechnik, war nicht zuletzt wegen ihrer Handballenablage und den Daumentasten bei Spielern sehr beliebt. Mit der Isku+ Force FX präsentiert der Peripherie-Spezialist jetzt den Nachfolger, dem man mit sechs drucksensitiven Tasten ein neues Gamer-Feature spendiert. Ob Spieler davon profitieren und ob die Isku+ Force FX auch ein empfehlenswertes Schreibgerät ist, zeigt unser Test.

    Obwohl Roccat mit den verschiedenen Ryos-Varianten, dem Sova und der Suora FX mittlerweile einige mechanische Gaming-Tastaturen im Portfolio führt, erfreute sich auch die Roccat Isku, das Premiummodell mit Rubberdom-Tastenschaltern, bei Spieler großer Beliebtheit. Die sehr gute Ausstattung inklusive Daumentasten und ausreichend groß dimensionierter Handballenablage sowie der definierte Druckpunkt und der direkte Anschlag der Tasten mit ihren flachen Kappen hat auch uns im Test überzeugt. Daher war die mit 1,42 bewertete Roccat Isku lange im Einkaufsführer der PCGH-Print-Ausgabe an der Spitze der Empfehlungen bei den nicht-mechanischen Tastaturen zu finden.

    Mit der Isku+ präsentiert Roccat jetzt den Nachfolger des erfolgreichen Gamer-Keyboards, der mit einer verbesserten Oberflächenstruktur des Tastaturgehäuses, einer Unterstützung für Roccats Swarm-Software und in der Force-FX-Variante mit sechs drucksensitsiven Tasten (QWEASD) um die Gunst der spielenden Kundschaft buhlt. Wir haben uns die Isku+ Force FX in Testlabor geholt, um zu überprüfen, wie praxisnah das Force-FX-Feature wirklich ist und ob der Isku-Nachfolger - die Isku+ - es schafft, an den Erfolg des in der FX-Version ebenfalls schon bunt beleuchteten Vorgängers anzuknüpfen.

    Roccat Isku+ Force FX: Ausstattung, die wenig Wünsche offen lässt

          

    Da Roccat bei der Isku+ Force FX die Ausstattung des Vorgängers übernimmt und sie sogar noch um eine verbesserte Oberflächenstruktur des Tastaturgehäuses, den Software-Support für Swarm und sechs druckintensive Tasten ergänzt, gibt es hier kaum Anlass zur Kritik. Lediglich die RGB-Beleuchtung, deren sechs Helligkeitsstufen per Taste einstellbar sind und für die sechs vorgefertigte Effekte (Vollbeleuchtung, Blinking, Breathing, Heartbeart, Live Heatmap und Pulse) in der gewohnt umfangreichen und einfach bedienbaren Swarm-Software bereit stehen, lässt sich nicht für jede Taste individuell einstellen. Außerdem steht für die Wahl der Beleuchtungsfarbe für alle Tasten sowie das Wechseln der Effekte keine Extrataste zur Verfügung.

    Dafür hat die Isku+ Force FX neben den 105 Standardtasten noch fünf Makro- (M1 bis M5) sowie acht dedizierte Multimediatasten zu bieten. Doch das ist noch nicht alles, denn sowohl die Isku+ Force FX, als auch die einfache Isku+ verfügen über drei Daumentasten (T1 bis T3), die mit dem Swarm-Makromanager oder per Direktaufzeichnung (REC-Taste) mit Tastenkombinationen belegt werden können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal beider Isku+-Modelle ist die Easy-Shift-Technologie, mit der jede Taste mit zwei Funktionen belegt werden kann und für welche die Umschalt-Feststell-Taste vordefiniert ist. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen, die schon beim ersten Isku-(FX)-Modell für eine sehr gute Wertungsnote gesorgt haben, gehören Talk-FX- und Alien-FX-Unterstützung, die ausreichend groß dimensionierte Handballenablage, die 1.000-Hz-Polling-Rate, die Kabelkanäle auf der Rückseite (siehe Bild) sowie der interne Speicher für fünf Profile inklusive der Beleuchtungseinstellungen und mehr als 180 Makros. Was der Isku+/Isku+ Force FX fehlt, sind Audio- oder USB-Anschlüsse. Die Force-FX-Technologie (siehe Abschnitt: Drucksensitive Tasten im Selbstversuch) ist dagegen das Alleinstellungsmerkmal der neuen, hier getesteten Isku+ Force FX.

    Roccat Isku+ Force FX: Vorder- und Rückseite im Detail

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    Roccat Isku+: Zwei Modelle zur Auswahl

          

    Roccat Isku+ Force FX: Spielertastatur mit druckintensiven Tasten getestet (9)Roccat Isku+ Force FX: Spielertastatur mit druckintensiven Tasten getestet (9)Quelle: PC Games HardwareWährend sich Roccat mit der Isku+ Force FX gezielt an den Vielspieler richtet, bietet sich die Isku+ ohne die drucksensitiven QWEASD-Tasten eher als Schreibgerät an, das aber selbstverständlich auch zum Spielen am PC eingesetzt werden kann. Beide Modelle bieten dank der großen Handballenablage eine sehr gute Ergonomie, die natürlich auch dem Vielschreiber zu Gute kommt und das Arbeiten mit der Isku+ erleichtert. Wer sich für die Isku+-Variante ohne das spezielle Gamer-Feature entscheidet, kann auch noch ein paar Euro sparen. Während Roccat für die Isku+ Force FX 110 Euro ausruft, fällt der Preis der Isku+ mit 90 Euro deutlich günstiger aus. Roccat lässt sich die sechs Spezialtasten also mit 20 Euro bezahlen. Sparfüchsen legen wir deshalb die Isku+ (Geizhals) ans Herz, bei der Roccat den Preis der Ur-Isku beibehält. Die fehlenden drucksensitiven Tasten machen sich auch nur bei der Ausstattungsnote bemerkbar. Die fällt zwar von 1,55 auf 1,85, ist aber trotzdem noch besser als die Wertung bei so manchem mechanischen Keyboard mit wenig Extras.

    Roccat Isku+ Force FX: Sehr ergonomisch, rutschfest, aber nicht frei von Fehlgriffen

          

    Die wohl wichtigste positive Eigenschaft der Isku+ Force FX ist ihre, durch die ausreichend groß dimensionierte Handballenablage garantierte, sehr gute Ergonomie. Auch bei der Rutschfestigkeit liefert uns das Gamer-Keyboard keinen Anlass zur Kritik, denn sowohl auf der Unterseite des Chassis, als auch am Ende der Höhenverstellung sind ausreichend groß dimensionierte Gummielemente zu finden. Das im MF-Standard gehaltene Tastenlayout fällt ebenfalls übersichtlich aus. Die Positionierung der acht Multimediatasten an der oberen Kante geht in Ordnung und trotz des geringen Abstandes zwischen Haupttastenfeld und der F-Tastenreihe - Roccat verzichtet hier für eine bessere Makro-Kompatibilität auf eine Doppelbelegung - kommt es kaum zu Fehlgriffen.

    Problematischer ist dagegen die Tatsache, dass Roccat bei der Isku+ Force FX, genauso wie damals bei der Ur-Isku und generell bei allen Ryos-MK-Modellen mit dem gleichen Gehäuse, die fünf M-Tasten sehr nah ans Haupttastenfeld positioniert. Das hilft zwar dem Spieler, die darauf gelegten Makros schneller auszulösen. Beim schnellen Tippen und Blindschreiben dagegen greift man auch einmal daneben und löst die M4- anstelle der Umschalt- oder M5- anstelle der STRG-Taste aus. Sind die M-Tasten dann mit Tastenkombinationen belegt, wird die Nähe zum Haupttastenfeld möglicherweise zum Problem. Im Gegenzug finden Vielschreiber immer mehr Gefallen an den Tasten mit halber Bauhöhe, weil sie einerseits einen verkürzten Druckweg suggerieren und andererseits im Vergleich mit den regulär hohen Vertretern oft eine größere Druck/Kontaktfläche bieten.

    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von Atratus Benutzer
        Genau diese Vertiefung hindert mich auch am Kauf. Das ist bei der Skeltr besser, aber da brauche ich den Dock nicht. Und die Ryos ist dann auch zu teuer und Medientasten fehlen.
        DIe Anordnung der Tasten bei dieser Billig-Tastatur kommt meinem Ideal am nächsten:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Da hat der Daumen auch mal was zu tun;)
      • Von SGDrDeath Erfahrener Benutzer
        Eine Frage: Was bekommt PC Games von Roccat bezahlt das der Test regelmäßig mit neuem Datum versehen wird damit er wieder oben in der Übersicht der Tests auftaucht wenn man mit der Maus drüberfährt?
      • Von Tori1 Erfahrener Benutzer
        Ich habe die MK Pro und ich könnte nicht mehr ohne die 3 Daumentasten unter Shift spielen.

        Ich hoffe es kommt irgendwann eine Tastatur auf den Markt deren Daumentasten qualitativ etwas besser sind.
        Bei der ISUKU ist das zwar der Fall aber wieso man so eine unergonomische Vertiefung machen musste ist mir ein Rätsel.
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Roccat Isku+ Force FX: Spielertastatur mit drucksensitiven Tasten getestet
Die Isku, Roccats Gaming-Tastatur mit Gummidom-Schaltertechnik, war nicht zuletzt wegen ihrer Handballenablage und den Daumentasten bei Spielern sehr beliebt. Mit der Isku+ Force FX präsentiert der Peripherie-Spezialist jetzt den Nachfolger, dem man mit sechs drucksensitiven Tasten ein neues Gamer-Feature spendiert. Ob Spieler davon profitieren und ob die Isku+ Force FX auch ein empfehlenswertes Schreibgerät ist, zeigt unser Test.
http://www.pcgames.de/Tastaturen-Hardware-255538/Tests/Roccat-Isku-Force-FX-1225655/
26.04.2017
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2017/04/Test_Roccat_Isku-_Force_FX_20-pcgh_b2teaser_169.jpg
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