Republic Commando: Brillante KI-Krieger
Mit dem Verhalten der computergesteuerten Kollegen steht und fällt der Spielspaß in einem Taktik-Shooter. Glücklicherweise agieren die KI-gelenkten Klonkrieger in Star Wars: Republic Commando durchweg, wie man es von einer hervorragend ausgebildeten Spezialeinheit erwartet. Anstatt Ihnen womöglich blind ins Verderben zu folgen, arbeitet sich die Truppe geschickt von Deckung zu Deckung vorwärts.
Genau wie menschliche Mitspieler achten Ihre Teammitglieder aufeinander: Feuern Sie mit zwei Kameraden auf mehrere Gegner, passt der dritte Computer-Krieger auf, dass niemand über die Flanke ausweicht und Ihnen in den Rücken fällt. Dadurch wirkt Republic Commando ungemein dynamisch und vor allem glaubhaft.
Da Sie stets gegen eine gewaltige Übermacht antreten, geht Ihre Einheit nur selten unbeschadet aus einer Schlacht. Sev, Scorch und Fixxer humpeln jedoch aus eigenem Antrieb zu Erste-Hilfe-Stationen, um sich wieder fit zu machen. Wird im Eifer des Gefechts ein Teammitglied bewusstlos geschossen, warten die Deltas, bis die Luft rein ist, und reanimieren den Verletzten mittels Defibrillator. Auf Befehl eilen sie sogar mitten im Kampf zur Hilfe. Sollten Sie selbst einmal zu Boden gehen, warten Sie entweder ab, bis die Schießerei vorüber ist, oder sie beordern einen Kumpanen auf der Stelle zur Wiederbelebung.
Die PC-Recken folgen Ihnen zudem selbständig, sobald Sie sich auf eine bestimmte Distanz entfernt haben - nervige Suchereien nach vermissten Soldaten fallen aus.

