Star Wars: Empire At War - Mehspieler-Test
In den Bodenschlachten ist es ähnlich: Ohne Helden haben beide Seiten etwa gleiche Chancen. Mit Helden gewinnt meist das Imperium.
So verhält es sich auch in Bodengefechten. Die schweren AT-AT-Läufer mögen zwar auf den ersten Blick unbezwingbar erscheinen, in Snowspeedern und Raketeninfanteristen finden sie aber würdige Gegenspieler. Diese wiederum müssen sich AT-AAs oder TIE-Maulern geschlagen geben.
Damit das Balancing auch mit Helden klappt, ist bereits für den 20. März ein umfangreicher Patch angekündigt.
Der sollte bei Erscheinen dieser Ausgabe also die ärgsten Probleme behoben haben. Lucas Arts will die Entwicklung von Empire at War aber nicht allein vorantreiben. Für Ende März ist die Veröffentlichung eines Modding-Tools geplant. Zudem gibt es Anzeichen, dass ein Modding-Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Publisher Activision in Planung ist.
Vier Spielmodi
Empire at War bietet im Mehrspielerbereich alle wichtigen Spielmodi, die ein aktuelles Strategiespiel haben sollte. In Boden- und Raumgefechten treten im Team-Deathmatch zwei bis acht Spieler an. Eine reine Deathmatch-Variante, bei der jeder gegen jeden spielt, gibt es allerdings nur für Bodenschlachten. Das Kronjuwel ist der so genannte Galaktische Eroberungsmodus.
Hier kämpfen Sie zu zweit um die Galaxis. Mehr Spieler sind nicht gestattet und es stehen nicht alle 43 Planeten des Einzelspielermodus zur Verfügung. Aus sechs Szenarien dürfen Sie wählen: Im Angebot sind die Hoth-Kampagne mit neun Planeten oder das Szenario "Von Grund auf", welches 21 Welten umfasst. Lucas Arts will per Patch noch weitere Szenarien veröffentlichen. Eine Erweiterung auf vier oder mehr Spieler gibt es für den Eroberungsmodus voraussichtlich nicht, da Kämpfe in Echtzeit ablaufen und auf diese Weise die Wartezeiten für die restlichen Spieler zu lang würden.
Thema Technik
Seit dem Patch 1.02 gibt es im lokalen Netzwerk (LAN) keine nennenswerten Leistungs- und Stabilitätsprobleme. Äußerst selten treten Synchronisationsunstimmigkeiten direkt zu Beginn einer Multiplayer-Partie auf - wenn aber doch, erfolgt ein sofortiger Spielabbruch. Beim Spielen über das Internet ergeben sich jedoch Probleme. Mit der Fehlermeldung "Der Host hat die Partie verlassen" bricht das Spiel oft bereits beim Verbindungsaufbau ab.
Oder Synchronisationsfehler funken inmitten eines Spiels dazwischen. Hier besteht also auf jeden Fall Nachbearbeitungsbedarf. Zudem ist das Online-Portal mit einem halben Dutzend Chaträumen und wenigen Einstellungsmöglichkeiten zu Routern und Firewalls nicht eben üppig ausgestattet. High-score- oder Ladder-Tabellen bietet der externe Dienst Gamespy. Einen Beobachtermodus zur Live-Übertragung von Spielen gibt es nicht.


Wieso wurde das Spiel denn in so kurzer Zeit so stark abgewertet?
Ahso, ist nur der multiplayer Test