Splinter Cell 3: Magische Momente
In Chaos Theory schleichen Sie überwiegend im mittleren Pulsbereich: sich von hinten dem Gegner nähern, Schwitzkastengriff, Körper in dunkler Ecke abladen. Das ist Ihr Agentenalltag. Doch immer wieder erleben Sie Situationen, die den Herzschlag in höchste Frequenzen treibt. Ein "Magic Moment" soll an dieser Stelle genannt werden, der Rest muss zur Aufrechterhaltung der Spannung verschwiegen werden. Wer sich gänzlich überraschen lassen möchte, hört hier zu lesen auf.
Die angesprochene Szene versetzt Sam Fisher in ein Regierungsgebäude. Sie nehmen einen Eingang, von dem vermutlich niemand sonst weiß, dass er überhaupt existiert. Dann hüpfen Sie über die Wand statt die Tür zu benutzen und klammern sich an einem Rohr an der Decke fest. Unter Ihnen verläuft ein Gang, in dem eine Putzkraft fröhlich pfeifend ihren Job verrichtet: Besen vor und zurück, vor und zurück ... bis Ihnen plötzlich klar wird, dass sich im gewischten Marmorboden die Decke zu spiegeln beginnt! Schnell drücken Sie die Richtungstaste bloß weg hier! , da hangelt sich Sam mit nervenaufreibender Langsamkeit nach vorne, während die glatt polierte Fläche im Rhythmus des Wischmopps unter ihm anwächst.
Als anderes Beispiel sei der "Besuch" in einem japanischen Badehaus genannt. Wachen patrouillieren durch die Gänge, doch Schatten als Deckung gibt es kaum. Die raffinierte Lösung: Dreht Sam Hähne für heißes Wasser auf, steigen dichte Dampfwolken auf, in deren Schutz er unbemerkt an den Aufpasser vorbeischlüpft.
