Splinter Cell 3: Agenten vs. Söldner
Den Versus-Modus von Splinter Cell: Chaos Theory kennen Sie vielleicht aus dem direkten Vorgänger Pandora Tomorrow: Hier kämpfen zwei Teams mit unterschiedlicher Ausrüstung gegeneinander. Auf der einen Seite die flinken Agenten, die mit lähmenden Waffen (Elektroschocker, Blendgranate etc.) ausgerüstet versuchen, in einen Gebäudekomplex einzudringen und dort ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Die Söldner - das ist die andere Partei - müssen die Eindringlinge mit Schnellfeuergewehren stoppen.
Das Spiel als Spion fühlt sich beinahe an, wie der Einzelspieler-Part: In der Third-Person-Perspektive schleichen Sie, möglichst im Schatten, wie Sam Fisher von Deckung zu Deckung. Artistisch schwingen Sie sich über Geländer, statt durch Tore zu gehen, und kauern sich in finstere Ecken, um vorbeimarschierende Söldner aus dem Hinterhalt zu packen.
Aufseiten der Söldner verwandelt Chaos Theory sich in einen Ego-Shooter. Alarmsysteme helfen beim Aufspüren von Eindringlingen; darüber hinaus verlassen Sie sich in dieser Rolle vor allem auf die reine Zerstörungskraft von Gewehr und Granaten.
Neben überarbeiteten Versionen der sechs Karten aus Pandora Tomorrow sind weitere sechs hinzugekommen: ein Bunker, eine Fabrik, ein Museum, ein Hotel, ein Bahnhof und ein verlassenes Waisenhaus. Ubisoft verspricht zudem Nachschub in Kürze. Sinnvolle Detailänderungen führen zu erhöhter Komplexität und fördern das Teamwork. Es ist nun möglich, den Mitspieler zu heilen oder ihm Gegenstände zu überreichen. Davon gibts übrigens auch ein paar neue, beispielsweise die Gasmaske für Söldner. Zwar sind auch Matches mit zwei Spielern möglich, doch das teambasierte Spielprinzip ist auf vier Teilnehmer ausgelegt.
