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Das Mini-Spiele-Maxi-Spaß-Menü

18.05.2008 12:10 Uhr
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7 Sins 7 Sins Sie bringen Abwechslung ins Shooter-Dauergeballer, erquicken Helden in Kampfpausen, rauben Rollenspielheroen den letzten Nerv - und für sie installierten wir sogar Seifenopern wie Die Sims 2. Nein, wir sprechen nicht von der holden Weiblichkeit. Gemeint sind Minispiele in Computerspielen! Diese oft nur am Rande wahrgenommenen, mehr oder minder unterhaltsamen Einlagen, etwa wenn Meisterdieb Garrett in Thief: Deadly Shadows statt mit Wächtern in einer Geschicklichkeitseinlage mit dem Türschloss ringt oder Bioshock-Spieler strategisch Rohre verlegen, um das Sicherheitssystem eines Safes zu düpieren. Solche als Minispiele bezeichnete Sequenzen sind grob gesagt meist simpel gehaltene, teils sogar genrefremde Spiele, integriert in andere Computerspiele. Allerdings lassen sich die Grenzen zwischen einfachen Rätseln, Easter-Eggs und tatsächlichen Minispielen nur schwer ziehen. Vorher erwähntes Schlösserknacken würe, sähe man es isoliert für sich, wohl kaum jemand als Spiel bezeichnen. Eindeutig dagegen das Bioshock-Exempel: Rohre von Anfang- bis Endpunkt verlegen, bevor eine zäh voranfließende Flüssigkeit ausläuft, gab es bereits 1989 unter dem Namen Pipe Mania zu kaufen.

Umfrage auf pcgames.de Umfrage auf pcgames.de Heute ist kaum noch nachzuvollziehen, welcher Video- beziehungsweise Computerspielprogrammierer als Erstes die Idee verwirklichte, Minispiele in sein Werk einzubauen. Als ältesten PC-Titel mit derlei Nebenbeschäftigungen, den wir noch selbst spielten, gab unser Erinnerungsvermögen das Klamauk-Adventure Space Quest III: The Pirates of Pestulon von 1989 preis. In einer "Astro Chicken" genannten Sequenz landet der Spieler ein herunterfallendes Hühnchen gefühlvoll auf einem Trampolin - definitiv eine Hommage an Lunar Lander von 1973. Im Original bugsiert man eine Raumfähre entgegen Schwerkraft und im Weg stehenden hohen Bergen per Schubdüsen zum sicheren Landeplatz. Spätere Generationen von Computerspielen greifen bis heute gerne auf alte Klassiker zurück: als Remake mit besserer Grafik, neuen Features und unter anderem Namen, oder eben eingeschleust im Rahmen eines eigenen Programms. Die Ehre wurde und wird nach wie vor dem ersten weltweit erfolgreichen Videospiel Pong von 1972 unzählige Male zuteil - dabei ist es doch selbst ein abgespecktes, aus der Realität geklautes Pingpong. Atari brachte 1976 die fortgeschrittene Variante Breakout in die Spielhallen. Einen Minispiel-Ableger wiederum finden wir im Jump&Run Commander Keen 4: Secret of the Oracle (1991).

Moderation
18.05.2008 12:10 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.05.2008 15:42 Uhr
Ich mag Minispiele.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.05.2008 01:27 Uhr
Zitat: (Original von Goddess am 18.05.2008 20:29)
Gerne erinnere ich mich an Arcomage, der Helikopter Geschicklichkeits-Parcours in GTA:SA,

Hm, gerade das Heli- und Flugzeug-Zeug fand ich in SA ziemlich nervtötend, wegen der unkomfortablen Steuerung. Aber ansonsten ist GTA ein Paradebeispiel für gut integrierte Minispiele. Frag mich nicht wieviele Stunden ich in SA am Billardtisch verbracht hab - es müssen hunderte gewesen sein ... naja, vielleicht nicht ganz. *g*

Was ich eher weniger in die Kategorie Mini-Spiele packen würde sind das hacken von Türen oder Kameras in Bioshock.

Zustimmung. Ein Minispiel muss in meinen Augen freiwillig und unverbindlich sein, ansonsten würde ich es als Element des eigentlichen Gameplays bezeichnen.

Mini-Spiele sollen ein klein wenig abwechslung bringen, die meisten tun es, Kartenspielchen, kleine Rätselchen, oder das sammeln von Objekten die in einem Mini-Spiel benötigt werden. Mini-Spiele sind für mich kein muss, eher ein netter kleiner Bonus, mit dem ich mir die Zeit vertreiben kann wenn ich es möchte. ;-)

Nochmal Zustimmung. Wie gesagt, die GTA-Reihe ist da ein Musterbeispiel. Bei GTA verschwimmt auch oft die Grenze zwischen optionalem Minispiel und essenziellem Gameplay. Viele solcher Einlagen müssen einmal im Zuge einer Mission erledigt werden und sind dann weiterhin als freiwillige Minispiele zugänglich. Sehr bezeichnend, dass SA bei allen drei Fragen dieser Umfrage an erster Stelle steht.

SSA
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.05.2008 20:29 Uhr
Mini-Spiele, sofern sie zur Spielwelt passen und nicht daraus unnötig hervor stechen, sind mir immer willkommen. Gerne erinnere ich mich an Arcomage, der Helikopter Geschicklichkeits-Parcours in GTA:SA, Keepsake mit seinem Minotauren Spiel, DotT mit der Vollversion von Maniac Mansion oder die Glücksspiele in der Hauptstadt und das fliegen in der Libelle in Jade Empire. In Jade Empire ist es zwar so, dass das fliegen der Libelle nicht muss ist, es wäre aber meiner Einschätzung nach ein Fehler, die Missionen nicht zu machen, da es dafür ja auch Belohnungen gibt. Diese Tatsache hätte meiner Meinung nach auch im Video auf der DVD 06/08 Erwähnung finden können.

Was ich eher weniger in die Kategorie Mini-Spiele packen würde sind das hacken von Türen oder Kameras in Bioshock. Titel wie Leisure Suit Larry, von dem ja ein Bild im Artikel zu sehen ist, bestehen ja praktisch nur aus einer Aneinanderreihung von Mini-Spielchen, die aber für das vorankommen notwendig sind.

Mini-Spiele sollen ein klein wenig abwechslung bringen, die meisten tun es, Kartenspielchen, kleine Rätselchen, oder das sammeln von Objekten die in einem Mini-Spiel benötigt werden. Mini-Spiele sind für mich kein muss, eher ein netter kleiner Bonus, mit dem ich mir die Zeit vertreiben kann wenn ich es möchte. 
JBT
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.05.2008 19:58 Uhr
Hmmm, also ich höre viel das dieses Blitzball aus FF10 ziemlich gut sein soll, aber das habe ich leider nie gespielt weil ich zu faul für ein rollenspiel bin und das ständige auf leveln von charakteren hasse, ....weil sonst hätte ich die spiele auch gerne mal gespielt.

Mir am besten gefallen haben die minispiele in Jak and Daxter und Ratchet and Clank (beide für die Playstation 2). Die Minispiele in GTA: San Andreas machten auch spass, aber leider muss man da immer erst hinfahren.

mfg JBT
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.05.2008 19:56 Uhr
Zitat: (Original von Solon25 am 18.05.2008 12:57)
Meine Meinung - Sebastian Weber

Der Vorzeigekandidat für Minispiele ist für mich immer noch Day of the Tentacle, in dem man den kompletten Vorgänger Maniac Mansion serviert bekommt.

Hmm, sowas würde ich -für mich- aber als "Spiel im Spiel" einordnen. Genau wie man bei Prince of Persia: Sands of Time das ursprüngliche PoP freispielen kann. Das spielt man ja separat und nicht zwischendrin 

Stimmt nicht, stimmt nicht   :-D  

In DotT spielt man nicht seperat sondern tatsächlich im Spiel. Das ist wie bei Dumm3 drei, wo man am Anfang Hühner kloppen kann, oder Prey, wo man auch am Anfang einarmige Banditen bedient. Mitten im Spiel taucht ein Computer auf, den man bedienen kann. Dort spielt man dann MM. Bei PoPSoT hingegen kann man sich aussuchen, ob man PoPSoT neu startet oder lieber PoP1 spielen will. Das ist dann eher wie in Tombraider, wo man entweder ne RUnde durch ihr Haus läuft oder sich mit Dinos prügelt.

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