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Sin Episodes: Emergence (dt.) (PC)

Release:
20.07.2006
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Sin Episodes: Emergence (dt.)

28.08.2006 00:10 Uhr
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Neu
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Sin Episodes: Emergence (dt.) Häufige Dialoge und kurze Skriptsequenzen sind nämlich nicht wirkungsvoll genug, um die uninspirierten Ballereien auszugleichen. Der Effekt: Es reißt nicht mit. Tragisch, wenn man bedenkt, welches Potenzial die Verbindung aus spannender Geschichte und beklemmender Spielwelt entfalten könnte! Immerhin: Optisch ist das Spiel dank Source-Engine gut gelungen, gerade die Physik- und Explosionseffekte gefallen. Aber: Innenlevels kennen ebensowenig Detailliebe wie das Beleuchtungssystem. Es gibt nicht mal eine Taschenlampe, auch Mündungsfeuer erhellt die Umgebung nicht.


Anpassungsfähig

Interessant: Es gibt keinen definierten Schwierigkeitsgrad, das Programm passt sich stattdessen der eigenen Spielweise an. Was super klingt, ist stark verbesserungswürdig: So hat man als geübter Shooter-Spieler früh das Gefühl, die Gegner hätten Zielwasser getrunken, derart präzise feuern sie selbst auf große Distanzen. Die Lebensenergieanzeige ächzt darunter solange, bis das Spiel den Anspruch herunterregelt. Mit anderen Worten: Wer oft genug stirbt, bekommt die Szene irgendwann leichter vorgesetzt.

Wir haben Emergence daher wiederholt durchgespielt und gravierende Unterschiede festgestellt: Beim ersten Durchlauf spielten wir normal und mussten früh gegen schwer gepanzerte Soldaten antreten. Beim zweiten Versuch stellten wir uns absichtlich dumm an - und siehe da, die schweren Gegner ließen sich lange Zeit nicht blicken, außerdem waren sämtliche Feinde nicht in der Lage, sich auch nur selbst in den Fuß zu schießen. Der Effekt: Ein stark schwankender Schwierigkeitsgrad und eine unglaubwürdige Feind-KI.

Emergence ist die erste von mehreren Episoden, das Spiel ist also noch nicht abgeschlossen. Das Erscheinungsdatum für Teil zwei ist zwar augenblicklich unbekannt, aber dafür soll ein Mehrspielermodus demnächst kostenlos per Steam folgen.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
68 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Dank Source-Engine gute Figuren und Physik
Dämliches Balancing-System
Schießereien mit Old-School-Feeling
Nur drei Waffen, wenig Abwechslung
Vier Stunden Spielzeit ohne Höhepunkte
   
Felix Schütz
Zu kurz, zu altbacken, zu gewöhnlich - Sin Episodes (dt.) lässt viele Wünsche offen.
Gegen das Episodenformat habe ich überhaupt nichts - immerhin kostet das siebenstündige Prey auch seine 40 Taler und da störts niemanden. Das Problem des grundsoliden Sin Episodes (dt.) ist vielmehr das Fehlen echter Highlights. Warum, liebe Entwickler, ist das so? Weil ich wenigstens eine (!) Eigenständigkeit von einem Spiel erwarte, das mit der exzellenten Source-Technologie betrieben wird! Stattdessen gibts nur gutes Mittelmaß. Man betrachte die Konkurrenz: An Prey und Half-Life 2 erinnere ich mich immer wieder gern. Aber welche Denkwürdigkeiten hat Emergence zu bieten? Drei Waffen, nette Charaktere und einen adaptiven Schwierigkeitsgrad, der mehr schlecht als recht funktioniert. Wenn die nächste Episode also nicht mal etwas Gas gibt und mich mit wenigstens zwei, drei klugen, spannenden Einfällen überrascht, spare ich mir die Kohle.
   
Print-Redakteur
Moderation
28.08.2006 00:10 Uhr
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