Sim City Societies
Viel ist es wohl nicht, was Spielern der bisherigen Sim City-Episoden beim jüngsten Spross bekannt vorkommen dürfte. Der zickige Straßenbau etwa. Oder die inexistente Kampagne. Doch schon im Tutorial machen alte Hasen große Augen, welch sonderbare Spielmechanik nun die Geschicke der Siedlungen lenkt - aber lesen Sie selbst:
Ähnlich zu anderen Aufbauspielen errichten Sie Straßen, Stromversorgung, Wohnungen, Arbeitsplätze, Freizeit-Etablissements ... und versuchen, die Einwohner bei Laune zu halten. Lediglich um Produktionsketten etwa für Essen und Kleidung scheren Sie sich hier nicht. Soweit nicht allzu ungewöhnlich.
Jedes Gebäude wirkt sich allerdings auf die Werte Produktivität, Kreativität, Wissen, Autorität, Gläubigkeit und Wohlstand aus. Nun aufgemerkt! Was passiert, wenn wir eine Aktien-Börse bauen? Richtig! Das Gebäude verringert den Wohlstand. Das gleichen wir beispielsweise durch Bankhäuser (gegen eine Börse also die pure Wohlfahrt) oder mehrere Grillplätze (fragen Sie nicht, wir wissen auch nicht, warum das funktioniert) aus. Unabhängig davon spülen Arbeitsstätten Geld in unseren Stadtsäckel, sprich: für neue Konstruktionen. Letztlich führt das System dazu, dass man Gebäude nur noch anhand dieser Werte auswählt, ein Effekt, den die Ziele (siehe Kasten rechts unten: "Gewinne, Gewinne, Gewinne!") noch verstärken. Im echten Leben erworbene Logik ist hier dagegen eher hinderlich.


Für mich ist das nichts, mir fehlen einfach die selbstwachsenden Zonen und auch das bunte 3D Design kann mich nicht begeistern! Da kram ich doch lieber SC 4 wieder raus, auch wenn das meinen Rechner unterfordert, so hab ich da wenigstens längeren Spielspaß…
Nehme Sie beim Wort und hab den Text als Lesertest verwendet.