Silent Hunter 5 im Test: Stapellauf mit Hindernissen - Jetzt mit Wertung
Das Schiff sinkt, die Mannschaft lebt - eisenharte Jungs, diese Briten!
(Dies wurde mit Patch 1.15 gottob behoben!)
Harte Worte, die wir verlieren, doch anders lässt es sich nicht beschreiben, wenn die U-Boot-Werft (der Publisher) nur ein halbfertiges Boot (Produkt) vom Stapel lässt (in den Handel gibt) und eine fertig verpackte Verkaufsversion von Silent Hunter 5, die uns vor Release erreichte, eher für Nerven- denn U-Boot-Krieg sorgt.
Bugs, schlimmer als jeder Torpedoversager, kennzeichneten die erste Testphase. Ein Moralsystem für die Crew, das für Kommandantenflair sorgen soll, konfrontiert den Spieler eher mit einer nichts tuenden Mannschaft, Befehle werden ignoriert. Spezialaktionen, die man mithilfe von gewonnenen Beförderungspunkten verteilt, lassen sich nicht auslösen, wichtige Tooltipps oder gar Menü-Schaltflächen wie die Zielaufschaltung bei Feindkontakt oder das Ankersymbol im Heimathafen verweigern mitunter ihren Dienst, während die KI macht was sie will - feindliche Flieger mit Blindheit straft und Schiffe in suizidaler Penetranz gegen Kaimauern oder Uferböschungen fahren lässt. Schnell wenden wir den Blick ab und steigen lieber die Leiter des Boot-Turms hinab, denn wenigstens das begehbare Schiffsinnere soll uns aufheitern. Doch auch hier herrscht das Chaos - Crewmitglieder, die dem Kommandanten nicht zuhören, sondern sich einfach abwenden oder den Dialog einfach abbrechen. Sich ständig wiederholende Gesprächsthemen, emotionslos vorgetragen ohne jeglichen, erkennbaren Sinn für den Spieler. Eine Horch- und Funkstation, die einen zum Wahnsinn treiben, weil sie im ohnehin abgemagerten Handbuch falsch dokumentiert sind. Und trotz allem Missmut geben wir die Hoffnung nicht auf, beißen uns durch, nehmen in Kauf, dass bis dato gewohnte Schiffsfunktionen wie "Tiefe unter Kiel" und "Zurück auf Kurs"-Befehl im neuesten Teil nicht mehr enthalten sind.
Dann die Meldung seitens des Herstellers - ein Release-Patch soll es richten, macht unsere Spielstände jedoch zunichte, denn die sind nicht kompatibel. Doch optimistisch stechen wir erneut in See und stellen tatsächlich Verbesserungen fest:
Die bislang „unsterblichen“ Schiffsbesatzungen werden jetzt einfach ausgeblendet, sobald sich der Status des Zielschiffs auf „Wrack“ ändert. Ebenso gibt die Deckwache endlich Meldung bei Sichtkontakt (wenn auch immer noch ohne Fernglaseinsatz). Den Bug, dass trotz eingestellter Spielgeschwindigkeit „Realzeit“ Torpedos im Zeitraffer durch die Wellen pflügen, konnten wir nicht mehr beobachten.
Schlimme Sache - am letzten Wochenende ging so gut wie nichts! Trotz bestehender Internetverbindung war kein Spielen möglich, beziehungsweise wurde unser laufendes Spiel ständig unterbrochen. Ärgerlich!
Doch rund läuft sie noch nicht, die gepatchte Version 1.15 – hol‘s der Klabautermann! Immer noch krankt es vor allem am Moralsystem, trüben KI-Fehler weiterhin die Atmosphäre und stören Ungereimtheiten bei der Steuerung. Schiffe gehen noch immer auf Selbstmordkurs und die Crewmitglieder sind bei den Dialogen immer noch recht eigensinnig und machen, was sie wollen. Schlimmer jedoch sind weitere Ungereimtheiten, die wir beim „Nachspielen“ entdeckten. Missionsziele sind mitunter so schwammig formuliert, dass man dem BdU (Befehlshaber der U-Boote) am liebsten in den Hintern treten möchte. „Zerstören Sie 5 feindliche Schiffe entlang der nördlichen Patrouillenlinie!“ – Alles klar, mit Feuereifer kreuzen wir im Zielgebiet und gehen jedem Kontakt nach. Schließlich versenken wir zwei Frachtschiffe und freuen uns angesichts der gelungenen Torpedovorhalteberechnung. Doch zählen die Schiffe nicht für die Mission, Grund – unbekannt. Wie wir inzwischen aus dem Spielerforum erfahren haben, zählen nur zerstörte Kriegsschiffe für die Mission, dann aber auch nur ein bestimmter Schiffstyp. Seltsames Simulations-Missionsdesign, können wir da nur sagen.
In Sachen DRM-Kopierschutz gibt es zumindest die positive Meldung zu verzeichnen, dass das Spiel jetzt automatisch einen Speicherstand anlegt, sobald Probleme mit der Verbindung auftreten. Doch anscheinend wurde für dieses Feature eine außergewöhnliche „Real-Life-Testserie“ angesetzt – denn am Wochenende berichteten viele Spieler von Problemen beim Einloggen als auch beim Spielen. Ständig gab es die Meldung das Verbindungprobleme bestehen, obwohl die Spieler fest mit dem Internet verbunden waren. Dies können wir (leider) nur bestätigen. Der Autor dieser Zeilen saß mehrfach vorm PC, um Silent Hunter 5 weiterzuspielen. Doch beim Laden des letzten Spielstandes kam es immer zur erwähnten Fehlermeldung, dass Verbindungprobleme bestünden. Als Alternativunterhaltung musste eben die TV-Langfassung von „Das Boot“ auf DVD herhalten, während wir beim Browsen bei marinesims.de, subsims.com und ubisoft.com (Sie sehen also – Internet war verfügbar!) nach möglichen Fehlern suchten. Außer erbosten Usern und einer abstinenten Support-Crew fanden wir jedoch keine Erlösung. Als am Sonntagabend keinerlei Verbesserung zu verzeichnen ist, brechen wir den Test frustriert ab.
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- Silent Hunter 5-Test: Der schnelle Überblick, Grafik und Atmosphäre
- Silent Hunter 5-Test: Erste Übungen - das Tutorial und die Benutzeroberfläche
- Silent Hunter 5-Test: Erfahrungen mit Crew und Moralsystem + Fiese Bugs
- Silent Hunter 5-Test: DRM - der ungebetene Gast an Bord und das Fazit
- Bildergalerie zu "Silent Hunter 5 im Test: Stapellauf mit Hindernissen -…


Eine wirkliche Schande für Ubisoft.
Für mich als betatestenden "Kunden" war es das letzte Mal, das ich ein Spiel von dieser "Firma" gekauft habe.
Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich mein Geld zurückbekomme.
Pro internet verbindungs abbruch der, während des Testes und nicht von denn Handelsüblichen PC ( Test PC ) entstanden ist ( Server nicht erreichbar ) 10% punkte abzug
Die frage ist wie oft ist das Spiel während des testes abgeraucht
bei 2 mal Während des Testes macht das 20% punkte abgezogen
wie währe es denn damit
gez Hasa
Schwierig, dann kämen wir in diesem Fall schnell in den negativen Zahlenbereich
Viele Grüße
Stefan W.
Pro internet verbindungs abbruch der, während des Testes und nicht von denn Handelsüblichen PC ( Test PC ) entstanden ist ( Server nicht erreichbar ) 10% punkte abzug
Die frage ist wie oft ist das Spiel während des testes abgeraucht
bei 2 mal Während des Testes macht das 20% punkte abgezogen
wie währe es denn damit
gez Hasa
irgendwie hat SH5 (den kopierschutz mal ausser acht gelassen) etwas, das mich schwer an Gothic 3 erinnert xD.
ein glück hab ich aus dem G3 debakel damals gelernt und kaufe mir spiele erst 2-3 wochen nach release nachdem ich gründlich das www durchstöbert habe wies um die qualität und bugs steht (ausnahmen von Studios wie Bioware mal aussen vor gelassen, die werden am release tag gekauft, zumindest so lange, bis die es 1x wagen auch sonne pre beta auf den markt zu werfen).