Risen-Test: Kann Piranha Bytes die Gothic-3-Schmach vergessen machen?
Ein durchsichtiger Gegner verfolgt uns lange und spricht sogar mit uns. Erst die Rekruten der Inquisition räumen ihn aus dem Weg. Das ist etwas nervig.
Bug-Report:
Seit Gothic 3 sind die Spieler skeptisch, da Piranha Bytes' bisher letzter Titel in katastrophalem Zustand auf den Markt kam. Wie sieht es diesbezüglich bei Risen aus? Die Qualitätssicherung hat bei Risen ganze Arbeit geleistet. In knapp 100 Stunden Spielzeit auf drei verschiedenen Systemen stürzte Risen selten ab und es kam nur zu wenigen Bugs. Hier und da flimmerte mal eine Textur oder aber ein Charakter blieb an einem Objekt in der Welt beziehungsweise in einem Dialog hängen, sodass er seine Gesprächszeile mehrmals wiederholte. Gravierendere Mängel waren ein unsichtbarer Gegner, den schließlich Rekruten der Inquisition für uns besiegten, und der Umstand, dass wir in einem Haus im ersten Stock landeten, wenn wir durch die Türe nach draußen wollten. Solche Fehler traten allerdings sehr selten auf. Hin und wieder machten sich dafür Aussetzer der KI bemerkbar, wodurch sich zum Beispiel Monster per Pfeil und Bogen in eine Falle schieben ließen, sodass sie von einem Felsen zerquetscht wurden. All diese Fehlerchen fielen aber kaum ins Gewicht, da sie zu selten waren, als dass sie sich negativ auf den Spielspaß ausgewirkt hätten. Nicht funktionierende Speicherstände wie seinerzeit bei Gothic 3 gab es während unserer Tests nicht - eine runde Sache also!
Hardware-Voraussetzungen
Minimum: Athlon X2 3800+/Core 2 Duo E6300, Radeon HD 3870/Geforce 8800 GT, 1 GB RAM (XP)/2 GB RAM (Vista)
Empfehlenswert: Phenom II X4 940 BE/Core 2 Duo E8500, Radeon HD 4870/1G/Geforce GTX 260/216, 2 GB RAM (XP)/4 GB RAM (Vista)
Um die Leistung außerdem zu erhöhen, empfehlen wir, auf die Schattendarstellung sowie die Tiefenunschärfe zu verzichten und die Einstellung der Vegatationsdetails auf das Minimum zu reduzieren. So bekommen auch ältere Rechenknechte eine einigermaßen ruckelfreie Darstellung hin.
Jugendschutz USK 12
Obwohl Kämpfe an der Tagesordnung sind, die Charaktere kein Blatt vor den Mund nehmen und sogar Prosituierte Ihnen ihre Dienste anbieten, hat die USK für Risen die Empfehlung "Ab 12 Jahren" ausgesprochen. Grund: Es wird nie zu explizit.
Kosten
Risen steht im Laden für etwa 45 Euro in den Regalen. Wer circa 10 Euro mehr ausgibt, bekommt dafür die Collector's Edition, die mit exklusiven Inhalten lockt: Sie bekommen eine Karte der Insel Faranga aus der Hand des königlichen Kartenzeichners, den epischen Soundtrack zum Spiel (liegt auch der normalen Fassung bei) - komponiert von Kai Rosenkranz -, eine Making-of-DVD von Risen mit exklusivem Piranha-Bytes-Interview, einen speziellen A1-Posterdruck (mit den Autogrammen von Piranha Bytes), den Zugangscode zum Betatest des nächsten Piranha-Bytes-Spiels, ein Artbook über die Entstehung des Helden und anderer Charaktere sowie ein Gnom- und Ghul-Stickerset.
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Außerdem glaube ich persönlich das man die Prianha Bytes Leute nicht alleine für die Fehler verantwortlich machen kann. Ich denke jeder wusste von den Bugs im Spiel, die Fallen ja jedem sofort auf. Das hätten die…