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  • Rise of the Tomb Raider im Test: Spaßige aber mäßig erzählte Schatzjagd mit Lara - Update mit PC-Wertung

    In unserem Test zu Rise of the Tomb Raider verraten wir euch, warum das vorerst Microsoft-Konsolen-exklusive Action-Adventure trotz weniger Neuerungen ein sehr gutes Spiel geworden ist und erläutern, warum die PC-Version die Xbox-One-Fassung technisch klar überstrahlt. Viel Spaß mit diesem Review zu Rise of the Tomb Raider!

    Rise of the Tomb Raider ist endlich da und steht auf dem Test-Prüfstand! Nun, zumindest für die Microsoft-Konsolen und jetzt auch für den PC (Update!). PS4-Spieler müssen sich voraussichtlich noch bis zum 4. Quartal diesen Jahres gedulden. So blöd diese Art Exklusiv-Deal für viele Spieler auch ist, können wir den Betroffenen in diesem Test wenigstens schon komplette Spieleindrücke liefern und müssen uns nicht nur auf einen bestimmten, vom Entwickler zur Verfügung gestellten Spielabschnitt beziehen. Wir haben die Xbox-One-Version sowie jetzt auch die PC-Fassung nämlich ausführlich getestet und können auch den Sony-Jüngern somit haarklein verraten, was sich bei Lara Crofts neuestem Abenteuer alles so getan hat. Alle weiteren Informationen zu Rise of the Tomb Raider, erfahrt ihr auf unserer Themenseite.

    Rise of the Tomb Raider im Test: Besserer Spielfluss

          

    Die serientypischen Klettereien führen euch an verschiedene atemberaubende Schauplätze. Die serientypischen Klettereien führen euch an verschiedene atemberaubende Schauplätze. Quelle: Computec Media GmbH Und das ist eigentlich gar nicht so viel, denn Rise of the Tomb Raider setzt voll und ganz auf die bereits im Reboot eingeführten Gameplay-Mechaniken. Warum auch nicht, denn diese funktionierten bereits im Vorgänger schon sehr gut. Tomb Raider-typisch ist der Titel in drei große Spielelemente aufgeteilt: Ihr klettert vor grandiosen Kulissen, liefert euch adrenalingeladene Feuergefechte sowie Fluchtpassagen und ihr erkundet natürlich die Mysterien der Schauplätze und löst dabei diverse Rätsel. So weit, so bekannt. Wo der Vorgänger aber noch in Sachen Pacing und Aufteilung der Spielmechaniken ein wenig unrund war, glänzt Rise of the Tomb Raider im Test.

    11:52
    Rise of the Tomb Raider im Testvideo - Lara Crofts tolles Comeback

    Setzte der Serien-Reboot aus dem Jahr 2013 noch zu sehr auf ausufernde Schießereien mit den etwas dämlich agierenden KI-Kämpfern und ließ die ruhigen Momente etwas zu kurz kommen, ist die Aufteilung nun hervorragend gelungen. Miss Croft wird in ihrem neuen Abenteuer nicht mehr von Action-Sequenz zu Action-Sequenz gehetzt, sondern verbringt nun viel mehr Zeit damit, die Umgebung auf ihre Geheimnisse zu untersuchen, kleinere Knobeleien zu lösen und die weiterhin spielerisch simplen, aber toll inszenierten Klettereien zu absolvieren. Gefechte mit teils bis an die Zähne bewaffneten Gegnern gibt es selbstverständlich immer noch, doch diese fallen nun etwas kürzer aus und nerven somit auch nicht mehr. Die KI ist unserer Review-Erfahrung nach allerdings immer noch etwas beschränkt und stellt euch vor keinerlei Probleme.

    Rise of the Tomb Raider im Test: (Fast) alles wie gehabt

          

    Ein gezielter Schuss auf die Öllampe und der gegner steht in Flammen. Alternativ hätten wir auch einen Molotov-Cocktail craften können. Ein gezielter Schuss auf die Öllampe und der gegner steht in Flammen. Alternativ hätten wir auch einen Molotov-Cocktail craften können. Quelle: Computec Media GmbH Abgesehen vom verbesserten Spielfluss geizt Rise of the Tomb Raider jedoch mit Neuerungen und Ideen. Sowohl das Klettern als auch die Kämpfe spielen sich genauso wie im Vorgänger. Lediglich einige Kleinigkeiten wurden in das bekannte Gameplay-Gerüst eingebaut. So bekommt ihr zusätzlich zu den bekannten Gadgets wie den Seilpfeilen nun auch eine Hakenaxt, mit der ihr euch an manchen Punkten zu anderen Plattformen schwingt oder das Werkzeug an zuvor unerreichbaren Kanten befestigt und euch schließlich am Seil emporzieht. Zudem erhaltet ihr sogenannte Kletterpfeile, die sich strategisch in bestimmte Holzwände schießen lassen und euch somit ermöglichen, das Hindernis mit Sprüngen von Pfeil zu Pfeil zu erklimmen.

    In den Schießereien hingegen ist es nun möglich, aus gefundenen Alkoholflaschen Molotov-Cocktails herzustellen und leere Dosen zu Granaten umzubauen - entsprechend eingesammelte Materialien natürlich vorausgesetzt. Das ist zwar ganz nett, allerdings könnt ihr in Rise of the Tomb Raider keine normalen Granaten mehr einsetzen, obwohl die Gegner euch damit weiterhin bewerfen. Was wir beim Testen auch etwas blöd fanden: Lara ist anfangs nur mit ihrem Bogen unterwegs, kann die Waffen der erledigten Gegner jedoch nicht aufsammeln und muss warten, bis das Spiel sie einen Revolver finden lässt. Das wirkt dann doch etwas an den Haaren herbeigezogen.

    Schön ist aber, dass ihr euch im neuen Tomb Raider meistens entscheiden könnt, ob ihr die Feinde mit offenem Visier angreift oder lieber heimlich, still und leise ausschaltet. Für letztere Variante wurden Lara ein paar neue Aktionen spendiert. So kann sie jetzt genau wie ihre Assassinen-Kollegen von Ubisoft aus einem Gebüsch zuschlagen und die Feinde dort verstecken oder von einem Baum mit einer verheerenden Messerattacke auf einen arglosen Gegner herunterspringen.

    Egal für welche Möglichkeit ihr euch entscheidet, die erhaltenen Erfahrungspunkte investiert ihr - ganz wie im Vorgänger - an überall verteilten Lagerfeuern in neue Fähigkeiten für euren Charakter. Dort lassen sich dann auch eure Waffen verbessern, oder ihr steckt Lara in ein anderes Outfit. Schade allerdings, dass das simple Skill-System aus dem Reboot quasi Eins zu Eins übernommen wurde. Hier hätten wir uns beim Testen mehr Auswahlmöglichkeiten gewünscht.
    Die Schießereien sind immer noch Teil des Gameplays, aber bei Weitem nicht mehr so langgezogen wie noch im Reboot. Die Schießereien sind immer noch Teil des Gameplays, aber bei Weitem nicht mehr so langgezogen wie noch im Reboot. Quelle: Computec Media GmbH

    Rise of the Tomb Raider im Test: Mäßige Erzählung

          

    Doch warum zieht Lara eigentlich erneut ins Abenteuer? Nun, ein plausibler Grund dafür scheint den Entwicklern von Crystal Dynamics auch nicht eingefallen zu sein, weshalb sie einmal ganz tief in den Abenteuer-Klischee-Topf gegriffen und eine leidlich interessante Story hervorgekramt haben.

    Die junge Frau Croft möchte unbedingt die Forschung ihres verstorbenen Vaters weiterführen und eine ominöse göttliche Quelle in Sibirien aufspüren. Die böse Sekte Trinity möchte dies jedoch auch und kommt der jungen Archäoligin mit ihren Söldner-Einheiten immer wieder in die Quere. Das Ziel von Trinity ist natürlich nichts anderes als die Weltherrschaft und die Vernichtung der Ungläubigen. Weil sie böse sind. Mehr Charaktereigenschaften haben die Fieslinge aus Rise of the Tomb Raider nicht.

    Die Story ist leider sehr vorhersehbar und klischeebehaftet. Zudem bleiben sämtliche Charaktere recht blass. Die Story ist leider sehr vorhersehbar und klischeebehaftet. Zudem bleiben sämtliche Charaktere recht blass. Quelle: Square Enix Auch Lara selbst bleibt über das gesamte Spiel ziemlich blass. Zwar versuchen einige eingestreute Rückblenden unserer Heldin ein wenig Profil zu geben, doch sie sind einfach zu kurz und wirken zu künstlich, um den Spieler emotional an Lara zu binden. Für uns hat's im Review jedenfalls nicht funktioniert. Der Aufbau der Geschichte orientiert sich außerdem zu sehr am Vorgänger. In einigen Situationen hat man das Gefühl, die Szene genau so schon einmal erlebt zu haben. Zudem werden die Dialoge gerade zum Ende des Spiels ein wenig schwülstig und peinlich.

    Da hilft es auch nichts, dass die neue deutsche Synchronsprecherin Maria Koschny (u. a. Jennifer Lawrence in The Hunger Games) richtig gute Arbeit abliefert und die Dialoge glaubhafter betont als Nora Tschirner im letzten Teil. Wenigstens nervt das Spiel diesmal aber nicht mit zu vielen unsympathischen Charakteren. Rise of the Tomb Raider beschränkt sich auf wenige Handlungsträger, die im Kontext des Spiels funktionieren, aber eben nicht sonderlich interessant sind.

    • Es gibt 117 Kommentare zum Artikel

      • Von VerspieltZugetextet Neuer Benutzer
        Bin von dem Spiel bis jetzt schwer begeistert 
        Auch wenn ich die neue Stimme jetzt nicht so toll finde. Liegt vielleicht auch daran dass ich kein Hunger-Games-Fan bin. Ich fand Nora Tschirner besser.

        Was die Story angeht das kann ja jeder sehen wie er will. Ist ja jederman(oder frau) gutes Recht, nicht? Bis jetzt finde ich sie ganz gut. Bin aber auch erst bei 12%
      • Von Kirk1701abcde Neuer Benutzer
        Weiß jemand den unterschied zwischen der Version auf Steam und der Version in Windows 10 Store (oder ist die Windows 10 Store Version nur ein Steam Key)
      • Von Crysisheld Community Officer
        Zitat von MatthiasDammes
        Hmm, bei mir hat sich der Rechner gerade mit einer "CPU over temperature" Meldung verabschiedet.
        Dabei dachte ich der ganze Grafikschnickschnack geht nur zu Lasten der Grafikkarte.
        Dir ist schon klar, dass ein Spiel nicht nur aus Grafik besteht, ein Computer läuft ja…
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1177049
Rise of the Tomb Raider
Rise of the Tomb Raider im Test: Spaßige aber mäßig erzählte Schatzjagd mit Lara - Update mit PC-Wertung
In unserem Test zu Rise of the Tomb Raider verraten wir euch, warum das vorerst Microsoft-Konsolen-exklusive Action-Adventure trotz weniger Neuerungen ein sehr gutes Spiel geworden ist und erläutern, warum die PC-Version die Xbox-One-Fassung technisch klar überstrahlt. Viel Spaß mit diesem Review zu Rise of the Tomb Raider!
http://www.pcgames.de/Rise-of-the-Tomb-Raider-Spiel-54451/Tests/im-Review-Spassige-aber-maessig-erzaehlte-Schatzjagd-mit-Lara-1177049/
27.01.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/11/tombaufmacher-pc-games_b2teaser_169.jpg
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