Rage im Test: Autorennen, Kampfgebiete und Nebenquests
Die Erfinder des Ego-Shooters zeigen der Welt mit Rage, wie ein sehr guter Shooter auszusehen hat - und vernachlässigen dabei leider die restlichen Elemente des Spiels. Unser Test zeigt euch, was Rage richtig gut macht und wo es hapert.
Fetzige Rennen zur Abwechslung
Neben den Ballereien, die die meiste Spielzeit in Rage einnehmen, gibt es eine Handvoll kleinerer und größerer Nebenaufgaben. Eine davon: Autorennen. In den beiden großen Städten gibt es Rennveranstalter, bei denen Ihr in diversen Modi um Rennpunkte rasen könnt. Gewinnt ihr, investiert ihr diese Punkte in Upgrades für euer Fahrzeug, etwa bessere Panzerung, neue Waffen, stärkerer Motor uns so weiter. Die Wettbewerbe, in denen ihr mal simpel um die Bestzeit rast, dann wieder mit sämtlichen ausgerüsteten Waffen eure Widersacher in Einzelteile zerlegt, machen durchweg Spaß und sehen dank spektakulärer Explosionen auch noch richtig gut aus, die vier Fahrzeuge, die ihr im Laufe des Spiels bekommt, steuern sich angenehm anders.
… aber:
Die Rennen sind ein typisches Beispiel für Ideen, die nicht zu Ende gedacht wurden. Denn ihr müsst zwar einige Rennen absolvieren, um in der Geschichte voranzukommen, das geht jedoch viel zu schnell, schon nach kurzer Zeit habt ihr alle Belohnungen freigeschaltet. Fortan gibt es einfach keinen Grund mehr, sich erneut hinter das Steuer zu klemmen. So versinkt ein eigentlich cooler Spielabschnitt undankbar in der Bedeutungslosigkeit. Hier hätten wir uns viel mehr Aufrüstoptionen, freischaltbare Wägen und Rennmodi gewünscht.
Quelle: Bethesda
Die Jackal-Krieger zählen zu den stärksten und außergewöhnlichsten Widersachern im Spiel.
Grandiose Kampfgebiete
Viel Elan haben die Entwickler in die Gestaltung der meisten Kampfabschnitte gesteckt. Die Hauptmissionen führen euch an stimmungsvolle Orte wie die gruselige Totenstadt, eine ausgestorbene Hochhaussiedlung. Dort erleben wir bei unserem Test zum ersten Mal ein wenig vom eigentlich für id-Spiele typischen Grusel, während wir uns durch verfallene Straßenzüge kämpfen und uns mit gewaltigen Mutanten anlegen. Richtig gut hat uns der Abschnitt gefallen, in dem wir uns mit den Jackal-Banditen anlegen. Die hausen in einem riesigen, gestrandeten Tanker und werfen sich mit wildem Geheul und allen zur Verfügung stehenden Mitteln auf euch, den Eindringling in ihrem Revier. Auch der Besuch einer verfallenen Destillerie für eine Nebenquest beeindruckt uns ...
… aber:
Nicht alle Aufgaben sind so packend. Sowohl viele Neben- als auch manche Hauptquests führen euch lediglich an bereits besuchte Orte zurück. Auch die Nebenmissionen, die ihr am Anschlagsbrett einer Siedlung annehmen könnt, sind nur bedingt interessant. Einige dauern sogar nur wenige Minuten und sind kinderleicht, während andere euch bis zu eine Stunde auf Reisen in bereits zur Genüge durchforstete Gebiete schicken. Dieses massive Level-Recycling ist für uns ein echter Minuspunkt von Rage.
Kurzweilige Nebenbeschäftigungen
In den Städten dürft ihr euch auch abseits der Kämpfe ein wenig ablenken. So dürft ihr dort nette Minispiele machen und dadurch sogar etwas Geld gewinnen. Auf euch wartet Five-Finger-Filet (mit dem Messer zwischen die gespreizten Finger stechen), ein Würfelspiel, eine Art Guitar Hero und ein erstaunlich spaßiges Kartenspiel. Darüber hinaus lockt Mutant Bash-TV mit einer Runde Balgerei mit Mutanten, was euch einen ordentlichen Batzen Gewinn in die Kasse spülen kann. Wer mag, macht außerdem ein paar Kurierfahrten unter Zeitdruck im Ödland …
…aber:
Wie bei vielen Minispielen werdet ihr auch die Beschäftigungen in Rage nicht öfter als ein oder zwei Mal ausprobieren, dann ist die Luft raus. Geld habt ihr später ohnehin genug, andere Sachen gibt es nicht zu gewinnen.

Was ein geiles Spiel. Da muss man dicken Lob an ID
aussprechen wie viel Mühe die sich gegeben haben ein
komplett neues Franchise auf die Beine zu stellen, um
später drauf bauen zu können. Das Universum von Rage ist
wirklich sehr frisch, bietet die typische alte ID Kost,
wirklich beste KI die ich bisjetzt gesehen habe. Aber
vielleicht liegt das auch am Nightmare Modus, weiß nicht.
Grafisch eine Augenweide und wirkt alles wie aus einem Guss.
Schönster virtueller (leider unbeweglicher) Himmel.
Rezepte sammeln und jegliches Zeug zusammenbauen
+ Einsetzen war klasse!
Aber die negativen Punkte habens echt in sich...
- Story kommt wirklich kaum in die Gänge bis gar nicht.
MICH hats nicht gestört, aber am Ende schon schade gewesen.
-Unsichtbare Mauern.. was hab ich mich da geärgert...
-Ende ... oh je.. anscheinend waren die Jungs von ID Software
unter Geld- und Zeitdruck...
Endlevel wohl der schwächste Part vom ganzen Spiel + Ende.
Gefallen hat mir dass sie von Half Life 2 abgeschaut haben.
Von mir gibts ne glatte 90% Marke. Weil
sie es geschafft haben ein komplett neues und durchgeknalltes
Franchise auf die Beine zu stellen aber trotzdem eine großartige Optik
sowie Steuerung beibehalten haben.
Meiner Meinung nach zu unrecht so wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Ich empfehle es jedem ID Fan sowie Shooterfans der alten Schule.
+ Strafejump ist mit drin! xD *tränen in augen hab*
Ohne nebenquests warens 10 stunden? und wie viele mit?
ich spiele jetzt sehr gründlich durch und bin frisch in subway town angekommen.
und das nach 18 stunden o.O
auf nightmare versteht sich.... id spiele werden nur auf nightmare gespielt ^^
wie gut Rage bisjetzt ist.
bisjetzt würds ne 90%ige Wertung bekommen.
warum? Die Entwickler wollten eine Art Hybrid aus Rpg und Ego-Shooter auf
die Beine stellen und genau so muss es auch gespielt werden.
Spiel ist bisjetzt so extrem kunstvoll aufgebaut (dank megatexture)
das ist schon teilweise wirklich extrem.
Die Action ist wirklich typische ID-Qualität. Einfach gigantisch.
Das letzte mal dass ich so viel Spaß am ballern hatte war Painkiller,
nur dass Rage jetzt mit einer extrem stimmungsvollen Welt daherkommt.
Die ki gehört bisjetzt zum Besten was ich gesehen hab
Vor allem gegen andere Truppen etc. kann so ein Schusswechsel extrem schwer werden
(Spiele auf Nightmare) ;-)
Bleiben stets in Deckung, schießenblind raus, sind nicht übermächtig, schmeissen Granaten extrem gut
und huschen ständig von einer zur anderen Deckung und bleiben meist auch solange da
bis man sich in den Kampf stürzt.
+ Die Animationen bzw. Ragdollphyik ist wirklich eine Meisterleistung.
Sowas wollte ich schon immer in nem Spiel bekommen und Rage macht das grandios.
aaaaaaaaaaber es gibt auch einige schlechte punkte. z.b.
warum zum Teufel bekommt man so oft eine unsichtbare Wand vors Gesicht gesetzt?
Über diese Designentscheidung hab ich mich am meisten bisjetzt geärgert...
kann doch nicht sein dass ich keinen 30 cm-hohen Stein erklimmen kann weil der
Programmierer es nicht so wollte...
Sowas verleiht dem eigentlich tollem Setting einen etwas künstlichen Beigeschmack.
Aber mal schauen was das Spiel noch so auf dem Kasten hat.
Bisjetzt bin ich wirklich begeistert wie gut alles zusammenstimmt.
Richtig geil durchgeknallte Leute Crazy Joe und ( Mutant Bash TV ) :-B:-B:-B:-B
Alles schön total crazy und abgedreht.
Genau mein Ding :-X