Snowblind: Facettenreiches Leveldesign
Jeder Level in Project: Snowblind bietet gleich mehrere Wege und Möglichkeiten, zum Ziel zu gelangen. Selbst beim zweiten oder dritten Durchlauf machen die Einzelspieler-Missionen Spaß, teilweise sogar noch mehr als beim ersten Versuch. Ein Auftrag versetzt Sie beispielsweise in eine mit Gegnern gespickte Tiefgarage. Der augenscheinlich beste Weg führt geradewegs durch eine Ansammlung von Feinden direkt zum anderen Ende des Gebäudes. Aber: Wer sich als Ein-Mann-Armee ins Gefecht stürzt, muss höllisch aufpassen, nicht hinterrücks erwischt zu werden.
Die clevere Lösung: Bevor Sie sich dem gegnerischen Verband nähern, pflücken Sie unachtsame Wachen per Scharfschützengewehr aus großer und vor allem sicherer Entfernung ab. Oder Sie hacken einen feindlichen Kampfroboter, der zu Beginn an Ihrer Position vorbeistapft, und kontrollieren fortan ein tonnenschweres Ungetüm. Die gewaltige Feuerkraft dieses Mechs ebnet den Pfad durch die ersten Etagen. Sie dürfen sich genauso gut einen flinken Buggy schnappen, um Rivalen ganz einfach zu überrollen oder mit dem Bordgeschütz auszuschalten.
Bewegen Sie sich stattdessen auf Schusters Rappen, erreichen Sie nach kurzer Zeit einen Datenknoten. Mit dem so genannten "Icepick", einem effektiven Hacker-Werkzeug, dringen Sie in das Terminal ein: Überall im Level installierte Geschütze sind binnen Sekunden umprogrammiert, sodass sie nicht mehr die Spielfigur, sondern in der Nähe befindliche Gegner aufs Korn nehmen.

