Spießrutenlauf mit Frustgarantie: Die Hass-Levels der Redaktion und Community

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Special Max Falkenstern Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Computer- und Videospiele stellen uns vor unterschiedliche Herausforderungen. Manche Abschnitte sind leichter, andere wiederum schwieriger zu meistern. Und dann gibt es da noch die extrem frustrierenden Levels, die uns aufgrund ihren offenkundig unausgewogenen Schwierigkeitsgrads den letzten Nerv raubten. Wir stellen euch in diesem Special einige Spielpassagen vor, die wir garantiert nicht noch einmal wiederholen würden. Update: PC Games hat die Liste der Hass-Levels mit einigen Vorschlägen aus der Community ergänzt. Schaut rein!

Update: Wir haben nach euren persönlichen Hass-Levels gefragt und präsentieren euch heute eine aktualisierte Liste mit Leservorschlägen! Originalmeldung: Die rettende Plattform ist nur wenige Meter entfernt. Jetzt heißt es gut Luft holen und mit einem gut platzierten Sprung sicher landen. Doch auf halber Strecke trifft uns ein gegnerisches Projektil, unsere Figur stürzt in den Tod und wir müssen den gleichen Abschnitt noch einmal von vorn spielen. Zum nunmehr gefühlten fünfzigsten Mal. Die geschilderte Szene erlebten wir so in dem von Kritikern gefeierten Jump & Run Psychonauts, sie könnte jedoch genauso gut auf viele andere Spiele passen. Nicht selten verfluchen wir Gamer bestimmte Levelareale. Mal ist es wegen der unüberschaubaren Levelarchitektur, dem viel zu engen Zeitlimit oder wie in unserem Beispiel aufgrund unfairer Geschicklichkeitspassagen. Häufig fehlt einfach ein wenig Übung, um die Herausforderung zu meistern.

Doch es gibt auch Levels, die von den Entwicklern im Nachhinein entschärft wurden, weil sie für einen Großteil der Spieler schlichtweg zu schwer waren. Im Fall Psychonauts handelt es sich dabei um den finalen Abschnitt "Meat Circus". Zuvor kam man relativ problemlos durch den Hüpftitel, doch gegen Ende explodierte der Schwierigkeitsgrad. Nach einem halben Tag haben wir das Spiel dann endlich bezwungen und waren gleichzeitig fertig mit den Nerven. Der Name "Meat Circus" hat sich daraufhin in unser Gedächtnis eingebrannt. Freiwillig würden wir die Ur-Fassung des Levelabschnitts heute nicht mehr spielen. Auf den nachfolgenden Unterseiten zeigen wir euch weitere Spielpassagen mit Frustgarantie. Sicher könnt ihr in diesem Zusammenhang auf eigene Erlebnisse zurückblicken. Nennt uns eure persönlichen "Hass-Levels"!

Das Tutorial (Driver)

Frustgrad: Hoch

Der Klassiker schlechthin: Der Spieleinstieg bei Driver soll allen Entwicklern da draußen als mahnendes Beispiel für schlechtes Gamedesign dienen. Denn das berühmt-berüchtigte Tutorial in einer Tiefgarage ist wegen des engen Zeitfensters bockschwer und zwang viele Gamer nach etlichen missglückten Versuchen frustriert das Handtuch zu werfen. Wir selbst waren damals kurz davor den Controller gegen die Wand zu pfeffern.

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  1. Seite 1 Levels mit Frustgarantie - Driver
  2. Seite 2 Levels mit Frustgarantie (Leservorschläge) - Max Payne und Indiane Jones
  3. Seite 3 Levels mit Frustgarantie (Leservorschläge) - Mafia 1 und Donkey Kong Country 2
  4. Seite 4 Levels mit Frustgarantie (Leservorschläge) - Battletoads und Stronghold
  5. Seite 5 Levels mit Frustgarantie - Half-Life und Halo
  6. Seite 6 Levels mit Frustgarantie - Psychonauts und Rayman Origins
  7. Seite 7 Levels mit Frustgarantie - GTA: San Andreas und Zelda: Ocarina of Time
  8. Seite 8 Levels mit Frustgarantie - Dark Souls und Dead Space 2
  9. Seite 9 Levels mit Frustgarantie - Diablo 2 und God of War
    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von D00msday Stille/r Leser/in
        Zitat von RoTTeN1234
        Ist das schlimm, wenn ich sage, dass mir die meisten neuen Spiele zu leicht sind? :P Scherz^^

        Du hast aber recht. Spiele wurden Mitte der 90er Jahre viel zu leicht, um sie für den "westlichen Markt" attraktiver zu gestalten. Mit 3 Jahren hab ich schon vorm PC gesessen und Spiele gezockt. Ich hab als 4-Jähriger schon Passagier-Flugsimulatoren gesteuert, bei denen man erstmal 10 verschiedene Dinge machen und prüfen musste, damit man die Turbinen erstmal starten konnte - ohne Handbuch und Hinweise. Das haben manche Erwachsene nicht hinbekommen. Ich musste mit 5 Jahren mit dem HexEditor manchmal Stunden lang in den Spieldateien herumsuchen, wenn ich cheaten wollte, bis ich die richtigen Werte gefunden hatte - da gab es in fast allen Spielen noch gar keine Cheats, geschweige denn Internet, in dem alles steht oder Hex-Sektor-Sniffer a la Cheat-Engine, nicht einmal Windows. Ach ja...die Kindheit... :-)

        Heute gibt es bereits in jedem Spiel Mechaniken, die in meiner Spielgeneration noch als Cheats bezeichnet wurden. Unendlich Leben (jedes Spiel), unendlich Gesundheit (z.B. Call of Duty - nur als regeneratives System), Levelauswahl und Co. sind nur einige Beispiele. Ich kann mit solchen Games zum Beispiel oft nie lange was anfangen, weil mir auf kurz oder lang der Spielspaß flöten geht. Wenn ich mir die hier vorgestellten Spiele anschaue frag ich mich, was dort schwer ist. Ich gehöre zu einer ganz anderen Spielergeneration. Ich finde zwar genial, was heute mit Grafik alles möglich ist, aber heute leidet der Spielspaß unter der nicht vorhandenen Schwierigkeit. Was früher der Schwierigkeitsgrad leicht war, ist heute der Schwierigkeitsgrad schwer - nur, dass noch zusätzlich nicht ausschaltbare Cheats dabei sind.

        Das ist auch das Problem der Spieleindustrie. Heute hat man keinen Reiz mehr ein Spiel zu spielen, das man in 2 Stunden durchgespielt hat. Was bringen einem Spiele mit 100 Stunden Spielzeit, wenn man die danach nicht noch einmal zocken möchte oder nur noch 2 mal durchspielt, bis es einem zum Halse raushängt, weil es keinen Nervenkitzel gibt.

        Ein gutes Beispiel für eine Verbesserung in Richtung vernünftiges Spiel mit Nervenkitzel und 100% Suchtfaktor wäre (ich nehme jetzt mal irgend eins aus der Liste) Dark Souls mit 3 Leben mit nur einem einzigen Continue, wenn man dann noch mal 3 Leben verliert muss man ein neues Spiel spielen. Das würde zwangsweise dazu führen, dass man besser wird und nur noch stirbt wenn man nicht aufpasst. Eine klassische Win-Win-Situation. Der Spieler wird besser und das Spiel wird nicht langweilig, weil man tatsächlich aufpassen muss.
      • Von D00msday Stille/r Leser/in
        Zitat von RoTTeN1234
        Ist das schlimm, wenn ich sage, dass mir die meisten neuen Spiele zu leicht sind? :P Scherz^^

        Du hast aber recht. Spiele wurden Mitte der 90er Jahre viel zu leicht, um sie für den "westlichen Markt" attraktiver zu gestalten. Mit 3 Jahren hab ich schon vorm PC gesessen und Spiele gezockt. Ich hab als 4-Jähriger schon Passagier-Flugsimulatoren gesteuert, bei denen man erstmal 10 verschiedene Dinge machen und prüfen musste, damit man die Turbinen erstmal starten konnte - ohne Handbuch und Hinweise. Das haben manche Erwachsene nicht hinbekommen. Ich musste mit 5 Jahren mit dem HexEditor manchmal Stunden lang in den Spieldateien herumsuchen, wenn ich cheaten wollte, bis ich die richtigen Werte gefunden hatte - da gab es in fast allen Spielen noch gar keine Cheats, geschweige denn Internet, in dem alles steht oder Hex-Sektor-Sniffer a la Cheat-Engine, nicht einmal Windows. Ach ja...die Kindheit... :-)

        Heute gibt es bereits in jedem Spiel Mechaniken, die in meiner Spielgeneration noch als Cheats bezeichnet wurden. Unendlich Leben (jedes Spiel), unendlich Gesundheit (z.B. Call of Duty - nur als regeneratives System), Levelauswahl und Co. sind nur einige Beispiele. Ich kann mit solchen Games zum Beispiel oft nie lange was anfangen, weil mir auf kurz oder lang der Spielspaß flöten geht. Wenn ich mir die hier vorgestellten Spiele anschaue frag ich mich, was dort schwer ist. Ich gehöre zu einer ganz anderen Spielergeneration. Ich finde zwar genial, was heute mit Grafik alles möglich ist, aber heute leidet der Spielspaß unter der nicht vorhandenen Schwierigkeit. Was früher der Schwierigkeitsgrad leicht war, ist heute der Schwierigkeitsgrad schwer - nur, dass noch zusätzlich nicht ausschaltbare Cheats dabei sind.

        Das ist auch das Problem der Spieleindustrie. Heute hat man keinen Reiz mehr ein Spiel zu spielen, das man in 2 Stunden durchgespielt hat. Was bringen einem Spiele mit 100 Stunden Spielzeit, wenn man die danach nicht noch einmal zocken möchte oder nur noch 2 mal durchspielt, bis es einem zum Halse raushängt, weil es keinen Nervenkitzel gibt.

        Ein gutes Beispiel für eine Verbesserung in Richtung vernünftiges Spiel mit Nervenkitzel und 100% Suchtfaktor wäre (ich nehme jetzt mal irgend eins aus der Liste) Dark Souls mit 3 Leben mit nur einem einzigen Continue, wenn man dann noch mal 3 Leben verliert muss man ein neues Spiel spielen. Das würde zwangsweise dazu führen, dass man besser wird und nur noch stirbt wenn man nicht aufpasst. Eine klassische Win-Win-Situation. Der Spieler wird besser und das Spiel wird nicht langweilig, weil man tatsächlich aufpassen muss.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Wenn ich so darüber nachdenke, frusten mich hauptsächlich alle Spiele, die auf respawnende Gegnermassen setzen.
        Ich finde es extrem unfair und lästig, wenn man sich unter Zeitdruck oder in Engstellen gegen Scharen von Bad Guys wehren muss, vor allem wenn diese auch noch so unglaublich treffsicher sind. Wohl auch ein Grund, warum ich einen Bogen um "Far Cry 2" gemacht habe, als ich von "nachwachsenden Gegner-Stationen" las.

        Sowas kann ich einfach nicht ausstehen.
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Nein, dann sind wir beide eben elitär! \o/

        :-D

        Allerdings muss ich fairerweise sagen, dass man mit zunehmenden Alter auch nicht mehr so 'fit' ist, was schwierige Spiele betrifft. Damit meine ich jetzt nicht die Schwierigkeit irgendwelche Tasten zu drücken, sondern eher den Willen und den Elan um viel Zeit in ein Spiel zu investieren.

        Ich habe nichts gg. fordernde Spiele, wie z.B. Batman oder Sleeping Dogs, aber sie sollen nicht in Frust und Kramp ausarten!
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Rabowke
        Damals gab es kein Patch ... da waren wir, okay, ich!, noch elitär! :ugly:

        Ich hab es damals ohne Exploit gemacht, weiß aber nicht mehr, ob per Hand oder Automatik. :-|


        Hey was heißt hier nur du :P Ich hab den Krampf auch öhne Patch gespielt ;)

        Ist das schlimm, wenn ich sage, dass mir die meisten neuen Spiele zu leicht sind? :P Scherz^^
      • Von Blackdaimon Anfänger/in
        sämtliche Dungeons in Ultima 9.... massenweise langweilige Rätsel in tiefster Dunkelheit
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