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Kundenfang beim Zocken: Werbung in Spielen

05.06.2008 12:10 Uhr
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Worms 3D: Red Bull verleiht (keine) Flügel... Worms 3D: Red Bull verleiht (keine) Flügel... Ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten Product Placement, Werbung, die fest in die Handlung des Spiels integriert ist. Sam Fisher, Held aus Splinter Cell, telefoniert zum Beispiel mit einem Sony Ericsson Handy, während Sie in skate (Xbox 360) mit einem T-Mobile Sidekick hantieren. In Splinter Cell: Chaos Theory steht außerdem eine riesige Werbung für die Deodorant-Marke Axe, die als Hindernis fungiert und vom Spieler passiert werden muss. Das schafft er locker, schließlich verleihen ihm seine Airwaves-Kaugummis die nötige Puste. In Worms 3D sorgt derweil ein Schluck Red Bull für volle Gesundheit, niedrigere Schwerkraft und schnellere Laufbewegungen. Leider keine Flügel, aber immerhin.

Product Placement ist nicht immer einfach zu realisieren, weil ein realistischer Bezug geschaffen werden muss. Die beworbenen Objekte müssen sinnvoll in die Umgebung integriert werden, damit die Werbung nicht lächerlich und unpassend wirkt. Aus diesem Grund sehen Rollenspiele mit Fantasy-Setting oft von In-Game-Werbung ab. Das jüngste Beispiel ist wohl Age of Conan.

SWAT 4: Poster, die TV-Sendungen in den USA bewerben. SWAT 4: Poster, die TV-Sendungen in den USA bewerben. Seit das Internet Einzug in die Wohnzimmer dieses Planeten gehalten hat und die ständige Konnektivität zur Selbstverständlichkeit verkommen ist, steht dynamische In-Game-Werbung hoch im Kurs. Der Vorteil, sowohl für Anbieter als auch Kunden: die Werbung kann binnen weniger Sekunden ausgetauscht werden und zum Beispiel in der Zukunft stattfindende Ereignisse präsentieren. Eines der ersten Spiele, welches sich in dieser Hinsicht das Internet zu Nutze gemacht hat, war SWAT 4 von Irrational Games. Im Spiel bewarben diverse Poster aktuelle TV-Sendungen in den Vereinigten Staaten (siehe Bild). Die größte Plattform für dynamische Werbeinhalte ist wohl das "PC-Spiel" Second Life, ein Chat in dreidimensionaler Umgebung, in der sich Firmen, Privatunternehmen und User tummeln.

Moderation
05.06.2008 12:10 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
06.06.2008 08:16 Uhr
Das sehe ich nur als Teil der Ursache, der von HLP-Andy angebenenen Zahlen (wobei ich mal annehme, daß diese stimmen). Zu Starcraft und Half-Life Zeiten gab es weitaus weniger Auswahl. Heute buhlen wesentlich mehr Titel um des Spielers Gunst, und da ist es verständlich wenn einzelne Spiele sich schlechter…
Klugscheißer
Bewertung: 0
05.06.2008 16:52 Uhr
Weil sich natürlich nicht nur die Verfügbarkeit von PCs verändert hat, sondern auch der Zugang zum Internet ist für jeden verfügbar. Breitband? Kein Problem.

Eine 16Mbit Flatrate, mit der man ohne Probleme große Datenmengen saugen kann, kostet keine 30 EUR mehr heute. Aggressive Werbung, die dazu…
Bewertung: 0
05.06.2008 16:29 Uhr
Zitat: (Original von XIII13 am 05.06.2008 15:19)
Aber gleichzeitig immer mehr Menschen Computer haben udn sie auch zum spielen benutzen.

Echt? HL1 = 8 Millionen Verkäufe. HL2 = 4 Millionen Verkäufe, Orange Box: etwa 2 Millionen PC-Verkäufe.
Starcraft hat sich fast 10 Millionen mal verkauft, Blizzard wird sehr…

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