Kundenfang beim Zocken: Werbung in Spielen
Werbung in Splinter Cell.
Es gibt sie, seit es die Medien gibt: Werbung - im TV, im Kino, in Zeitungen, im Internet und in Computer- und Videospielen. Letztere sind wohl die jüngsten Glieder der langen Kette von Werbeplattformen. Nichtsdestotrotz: Angefangen hat alles bereits im Jahre 1978...
Und zwar mit dem Text-Adventure Adventureland, programmiert vom US-Amerikaner Scott Adams. Weil er bereits an einem anderen Buchstaben-Abenteuer arbeitete, Pirate-Adventure, hielt er es für sinnvoll, das Spiel in Adventureland zu bewerben. Die erste, wenn auch vergleichsweise unschuldige In-Game-Werbung war geboren. LucasArts nutzte diese Referenzen besonders in seinen Adventures - in Monkey Island 3 etwa gibt es Buttons "Frag mich nach Grim Fandango", im Vorgänger fragt Guybrush nach dem Release von Indiana Jones and the Fate of Atlantis.
Fifa 94: Unten links sehen Sie einen Ausschnitt der Bandenwerbung.
Bis 1994 war die Zahl der Games mit integrierter Werbung für Fremdprodukte aber überschaubar. Kein Wunder, waren die grafischen Möglichkeiten doch sehr beschränkt.
Mit Fifa 94 etablierte Electronic Arts In-Game-Advertising fest in einer populären Marke. So prangerte an einigen Banden am Spielfeldrand der Schriftzug von Adidas, während oftmals nach einem Tor das Wort "Panasonic" über dem großen Bildschirm eingeblendet wurde - der Anfang statischer In-Game-Werbung. Statisch deshalb, weil sie sich im Nachhinein nicht mehr verändern ließ: der Banner war fix, der Werbekunde für immer im Spiel verewigt.


Eine 16Mbit Flatrate, mit der man ohne Probleme große Datenmengen saugen kann, kostet keine 30 EUR mehr heute. Aggressive Werbung, die dazu…
Echt? HL1 = 8 Millionen Verkäufe. HL2 = 4 Millionen Verkäufe, Orange Box: etwa 2 Millionen PC-Verkäufe.
Starcraft hat sich fast 10 Millionen mal verkauft, Blizzard wird sehr…