Need for Speed: Underground
Haben Sie Stil?
Als Belohnung für besondere Leistungen wird Ihr Auto auf dem Cover diverser Tuningmagazine abgebildet.
Um an extravagantes Tuning-Zubehör zu kommen, braucht es außer einem prall gefüllten Bankkonto so genannte Stilpunkte, die Sie für jede ausgefallene oder riskante Aktion während eines Rennens (egal welcher Modus) erhalten. Für knappe Ausweichmanöver im Gegenverkehr gibt es 100 Zähler, genau wie beim sauberen Durchfahren einer Abkürzung; außerdem werden Sprünge und Slides je nach Länge bewertet. Besonders lukrativ sind Kombos: Falls Sie es zum Beispiel schaffen, drei entgegenkommende Autos nacheinander dicht zu passieren, ergattern Sie für das erste 100, für das zweite 200 und für das dritte 300 Punkte. Das dadurch freigeschaltete Material ist in zwei Klassen geteilt: Mit optischen Erweiterungen wie Sportfelgen, Seitenschwellern, Auspuffrohren oder Spoilern erhöhen Sie das Ansehen Ihres Vehikels um bis zu fünf Stufen. Je höher dieser Wert, desto ergiebiger die Stil-Ausbeute: Nach den Events werden Stilpunkte mit Ihrer Reputation multipliziert. Performance-Upgrades wirken sich dagegen direkt auf die Fahrbarkeit des Boliden aus. Reifen, Motor, Getriebe und so weiter lassen sich in vier Stufen ausbauen und verbessern Handling, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit. Schade: Es gibt nur einen Satz Erweiterungen für sämtliche Autos. Beispielsweise können Sie die Frontschürze "Snyper" sowohl beim Golf GTI als auch beim Nissan 240SX anmontieren. Außerdem steht zwar Zubehör verschiedener Hersteller zur Auswahl, das sich aber weder im Preis noch in der Leistung voneinander unterscheidet.
Arcade über alles?
Das einfache Handling ermöglicht spektakuläre Drifts.
Im Vergleich mit dem direkten Konkurrenten Midnight Club 2 ist Need for Speed: Underground etwas realistischer: Hier können Sie weder in der Luft lenken noch den Wagen durch reine Gewichtsverlagerung auf zwei Reifen kippen. Dennoch ist klar: Underground ist eindeutig actionorientiert und genau wie seine Vorgänger kein Spiel für Fans akribischer Simulationen. Selbst mit deaktivierter Stabilitätskontrolle lassen sich die Gefährte problemlos beherrschen. Außerdem unterscheiden sich die verschiedenen Modelle kaum merklich voneinander - daher ist es im Grunde egal, für welches Mobil Sie sich entscheiden. In dieser Hinsicht ist Midnight Club mit seiner Vielzahl spürbar unterschiedlicher Karossen überlegen. Need for Speed punktet hingegen beim eigentlichen Renngefühl: Obwohl auf den Straßen besonders in den anfänglichen Rennen viel weniger los ist, ist ein Höchstmaß an Konzentration gefragt. Neben dem gegen Ende merklich anziehenden Schwierigkeitsgrad ist der Hauptgrund das buchstäblich in den Sitz pressende Geschwindigkeitsgefühl. Wenn man mit weit über 200 km/h durch die ungemein detaillierte Umgebung rauscht, wird das Auge geradezu mit Reizen überflutet - links ein architektonisch eindrucksvoller Bürokomplex, rechts aufwendige Neonwerbung und über die einspurige Straße sind Lichterketten gespannt. Eine starke Bewegungsunschärfe (optional deaktivierbar) und die bei hoher Geschwindigkeit leicht zitternde Kamera verstärken diesen Eindruck. Dazu kommen auch die völlig übertriebenen, aber optisch imponierenden Spiegeleffekte: Selbst auf dem verschmutzten Betonboden eines trockengelegten Kanals reflektieren Brücken, Autos und beleuchtete Gebäude, als wäre es ein frisch gewienerter Marmorbelag. Das erschwert zwar anfangs die Orientierung, ist aber ein aus Entwicklersicht notwendiger Schritt: Ohne Reflexionen sähen die Straßentexturen ziemlich unspektakulär aus.


ich werd ea in 30 jahren verklagen.. zocke das gam nun ein wochenende lang und hab das gefühl das mein handgelenk hinüber ist, nach zig stunden dauerbelastung. das spiel ist wie eine droge, man kommt nicht davon los!
hoffe das morgen in der vorlesung mitschreiben kann..
Vorlesungen ?- die Besuch ich schon seit Warcraft 3 nicht mehr...
hoffe das morgen in der vorlesung mitschreiben kann..