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Killerspiele

"GTA 4 hätte indiziert werden müssen" - Zwölf Fragen an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

15.09.2008 15:44 Uhr
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Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister. Joachim Herrmann (CSU), bayerischer Innenminister. PC Games: Inzwischen gibt es eine Reihe von Computerspielen, die ausschließlich via Internet vertrieben und betrieben werden. Wie wollen Sie diesen Bereich kontrollieren?

Herrmann: Der Internet-Bereich wäre sicher nicht leicht zu kontrollieren, wenn wir ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Killerspielen erreichen. Dies ist aber kein Argument gegen ein Verbot. Wir haben auch in anderen Bereichen mit Internet-Kriminalität zu tun. So bekämpfen wir mit sogenannten Cyber-Cops die Kinderpornografie im Internet. Ein Schwerpunkt polizeilicher Arbeit ist auch die Bekämpfung des illegalen Waffenhandels, der im Internet stattfindet.

PC Games: Eine signifikante Zunahme von Jugendgewalt ist laut der Polizeiberichte der vergangenen Jahre nicht zu beobachten, gerade in Bayern. Woher stammt Ihr Bild der "immer gewalttätigeren Jugend"?

Herrmann: Ihre Aussage ist falsch. Die Zahl der Straftaten hat im Jahr 2007 in Bayern insgesamt abgenommen. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen als Täter aber auch als Opfer ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und stagniert erst seit kurzem. Dies ist für mich schon ein deutliches Alarmsignal. Die Bereitschaft von Kindern und Jugendlichen, ihre Konflikte untereinander mit Gewalt auszutragen, scheint sich also erhöht zu haben. Ich behaupte jedoch, dass virtuelle Vorbilder wie Killerspiele einen Anteil an diesem Phänomen haben, zumindest dann, wenn bei den Tätern sonstige stabilisierende Faktoren fehlen.

PC Games: Es fällt auf, das es kaum Politiker gibt, die gegen TV-Serien oder Kinofilme mit gewalttätigem Inhalt vorgehen wollen - etwa Krimis oder James-Bond-Filme. Gibt es nach Ihrer Auffassung Unterschiede im kulturellen Wert von Filmen, Büchern, Musik und Games?

Herrmann: Gewaltverharmlosende und gewaltverherrlichende Darstellungen in Filmen sind nach Paragraf 131 Strafgesetzbuch bereits verboten. Dieser Straftatbestand ist aber nicht auf Computerspiele zugeschnitten und muss entsprechend geändert werden. Killerspiele unterscheiden sich von anderen Darstellungen darin, dass der Spieler aktiv ins Geschehen eingreift. Dadurch steigt bei labilen Persönlichkeiten die Gefahr, dass sie sich mit dem Spielinhalt so identifizieren, dass sie solche Erlebnisse auch in die reale Welt tragen.

Die Fragen stellte Petra Fröhlich.

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15.09.2008 15:44 Uhr
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04.06.2010 14:39 Uhr
Diese dumme Politiker.

Dieser alter Hocker Joachim wurde in seiner Kindheit von Eltern geschlagen, jetzt will er dafür die Rache geben.

Geeeee
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17.03.2009 10:43 Uhr
Zitat: (Original von XBardoX am 15.09.2008 16:02)
Der hat sie doch nich mehr alle.....Ich bin ja mal gespannt wann da Crytek und co. ein Wort drüber verlieren


Was denkst du was die sagen werden ?? Gar nichts weil die nichts zu melden haben!
Klar hat der Typ noch nie ein Spiel gespielt und ist mit Sicherheit…
Bewertung: 0
05.01.2009 19:03 Uhr
Interessant finde ich auch, dass er oft einfach nur ausweicht. Ich glaube ein Gespräche mit diesem Herrn wäre recht amüsant.

Wenn man nur von Regenwurm Ahnung hast und es kommt Elefant dran, muss man eben über den Rüssel zum Wurm und dann was sagen...  

PS: Ja, ich hab aufs Datum geschaut...