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  • Tastaturen für Gamer: Kauftipps und Marktübersicht
    Quelle: Corsair

    Tastaturen für Gamer - große Marktübersicht: So findet ihr das passende Keyboard für euch

    Der Markt für Tastaturen ist groß und bietet Auswahl von 10 bis über 200 Euro. Wir geben Tipps dazu, was ihr beim Kauf beachten solltet, erklären die Vorteile mechanischer Tastaturen und bieten zudem eine große Marktübersicht.

    Mit einer guten Tastatur kann Gaming mehr Spaß machen, nicht zuletzt, da sich bei manch einem Spieler die Erfolgsaussichten in Spielen durch eine passende Tastatur verbessern. Denn wenn das Tippgefühl perfekt passt, fliegen die Finger deutlich schneller über die Tasten, was gerade bei schnellen Spielen im Zweifel den kleinen entscheidenden Vorteil bringen kann.


    Und selbst wer nicht intensiv spielt, kann durchaus allein wegen eines besseren Tippgefühls von einer hochwertigen Tastatur profitieren. Damit ihr die zu euch passende Tastatur findet, werden wir einiges rund um Tastaturen erklären und bieten zudem auf der zweiten Seite neben einer großen Marktübersicht auch noch eine Checkliste, die euch dabei hilft, was ihr bei der Suche nach einer zu euch passenden Tastatur beachten solltet.

    Mechanische Tastaturen

          

    In den letzten Jahren gab es eine Art Wiedergeburt der mechanischen Tastaturen. Denn da die Technik teuer ist, wurden mechanische Tastaturen zunächst von den so genannten Rubberdome-Tastaturen abgelöst und waren beinahe komplett in der Versenkung verschwunden. Gamer entdeckten aber die Vorteile des mechanischen Prinzips wieder, so dass sich entsprechende Tastaturen zunächst eher als Geheimtipp in der Gamerszene verbreiteten.

    Cooler Master Trigger ZCooler Master Trigger ZQuelle: Cooler Master Schon längst haben aber die großen Hersteller den Trend erkannt und bieten seit einigen Jahren ein immer größer werdendes Sortiment an mechanischen Tastaturen für Spieler an. Doch was genau unterscheidet eine mechanische Tastatur von einem Rubberdome-Keyboard? Eine Rubberdome-Tastatur ist in der Produktion besonders preiswert, da unter den Tasten eine Gummimatte liegt, in der Kuppeln eingearbeitet sind. Über jeder Kuppel liegt dann später die eigentliche Taste. Drückt ihr die Taste herunter, dann drückt ihr auch die Kuppel herunter und löst einen Kontakt aus. Sobald ihr die Taste wieder loslasst, wird sie durch das Entfalten der Kuppel dann wieder nach oben gedrückt. Da man diese Gummimatten in einem Guss massenhaft Cougar 700KCougar 700KQuelle: Cougar produzieren kann, ist das Herstellen solcher Tastaturen sehr günstig. Allerdings kann das Gummimaterial im Laufe der Zeit ausleiern so dass oft genutzte Tasten nach einer Weile fester als die seltener genutzten Tasten gedrückt werden müssen, um den Kontakt auszulösen.

    Bei einer mechanischen Tastatur wiederum ist jede Taste für sich eine eigene mechanische Konstruktion, die aus dem eigentlichen Taster beziehungsweise dem Tastenmodul und der für den Nutzer als Taste sichtbaren Abdeckkappe besteht. Die Mechanik sitzt im Tastenmodul: durch Herunterdrücken wird nach einem bestimmten zurückgelegten Weg ein Kontakt geschlossen. Für den Widerstand beim Tippen sowie das Zurückdrücken der Taste in die Nullposition sorgt bei einer mechanischen Taste eine Metallfeder, die im Tastenmodul integriert ist. Der Punkt, an dem eine Taste als ausgelöst gilt, wird übrigens erreicht, bevor die Taste bis zum Anschlag heruntergedrückt wurde. Je nach Bauart des Tastenmoduls gibt es daher auch ein Feedback, also einen leichten, aber fühlbaren Widerstand, so dass man nicht gezwungen ist, die Taste komplett herunterzudrücken, nu um sicherzustellen, dass der Kontakt und somit der Tastenbefehl auch wirklich ausgelöst wurde.

    Ebenfalls möglich ist ein deutlich hörbares Klicken als Zeichen für das Erreichen des Auslösepunktes. Es gibt aber auch Tastenmodule, die keines von beiden haben - hier gilt es dann, selber ein Gefühl für den Auslösepunkt zu erlernen, wenn man die Tastatur möglichst schnell bedienen können will. Die Vorteile einer mechanischen Tastatur sind, dass die Konstruktion der Tastenmodule selbst nach vielen Millionen Betätigungen noch wie am ersten Tag arbeitet und nicht nachlässt. Zudem ist das Tippgefühl anders als mit Rubberdome-Tastaturen. Zwar gibt es auch manche Nutzer, die Rubberdome sogar angenehmer finden, aber die meisten Nutzer, die eine mechanische Tastatur ausprobieren, sind nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von der mechanischen Bauweise überzeugt.

    GeiL EpicGear Dezimator XGeiL EpicGear Dezimator XQuelle: GeiL Nachteile sind aber auch vorhanden: die meisten Tastenmodule sind relativ laut, vor allem die, die ein Klicken als Auslösebetätigung von sich geben. Es gibt allerdings inzwischen auch einige Modelle, die gedämpft werden und deutlich leiser sind als es mechanische Tastaturen vor fünf Jahren noch waren. Der zweite Nachteil ist der aufwendigen Bauweise geschuldet: der Preis. Denn dieser ist deutlich höher als bei Rubberdome-Modellen - vor allem die Technik, um die Tasten wieder in Nullposition bewegen, ist bei Rubberdome extrem günstig, da für die komplette Tastatur nur ein einziges billiges Bauteil, nämlich die in einem Guss hergestellte Gummimatte inklusive ihrer Kuppeln zuständig ist.

    Tastenmodule: Eigenschaften und Farbcodes

          

    Wie schon zuvor erwähnt, gibt es bei mechanischen Tastaturen verschiedene Tastenmodul-Typen. Zwar gibt es grundsätzlich nur vier mögliche Typen, die mit dem Auslösesignal zu tun haben: mit spürbarem Feedback und hörbarem Klicken, nur mit Feedback, nur mit Klicken oder mit keinem von beidem. Aber zusätzlich zu diesen Eigenschaften gibt es auch Tasten, die einen kleineren oder höheren Kraftaufwand zum Drücken benötigen, oder die einen kürzeren oder längeren Weg bis zum Auslösepunkt haben. Ebenso gibt es Tastenmodule, die eine Beleuchtung eingebaut haben. Alle derzeit erhältlichen Tastenmodul-Typen können wir an dieser Stelle nicht aufzählen - wer sich für die generellen Möglichkeiten interessiert, der kann sich beispielsweise beim seit etlichen Jahren etablierten Tasten- und Tastaturhersteller Cherry die dort aktuell verfügbaren Tastenmodule genauer anschauen.

    G.Skill RipJaws KM780 RGBG.Skill RipJaws KM780 RGBQuelle: G.SkillCherry war zunächst der einzige relevante Hersteller für Tastenmodule, doch inzwischen gibt es auch den Konkurrenten Kailh, und auch die Peripheriehersteller Razer sowie Logitech haben eigene Tastenmodule entwickelt, und GeIL nutzt für drei Tastaturmodelle EpicGear-Tastenmodule. Die für Tastaturen mit deutschem Tastaturdesign relevanten Arten von mechanischen Tastenmodulen haben wir in der gleich folgenden Tabelle zusammengefasst. Dort könnt ihr genau sehen, welche Eigenschaften beispielsweise eine MX-Brown-Taste hat und wie die Tastenmodule mit identischen Eigenschaften bei der Konkurrenz benannt werden. MX-Red und MX-Black sind prinzipiell identisch, allerdings ist bei der Variante MX-Black (und somit auch bei Kailh-Black) mehr Kraftaufwand nötig. Logitech bietet zudem noch die Romer-G-Tasten an, die in der Tabelle fehlen - diese sind am ehesten mit den MX-Brown zu vergleichen.

    Hersteller/EigenschaftKein FeedbackKein FeedbackTaktilTaktil, Klicken
    CherryMX-RedMX-BlackMX-BrownMX-Blue
    KailhRed, YellowBlackBrownBlue
    Razer  OrangeGreen
    Epic-GearEG-Grey EG-OrangeEG-Purple

    Unsere Empfehlung für Hobbyspieler sind Tasten, die nur taktil sind. Denn das vorhandene Feedback sorgt für ein gutes Gefühl bezüglich des Auslösepunktes. Das fehlende Klicken wiederum sorgt dafür, dass die Geräuschentwicklung sich in Grenzen hält. Ambitionierte Spieler wiederum setzen gerne auf Tasten ohne Feedback, da hier durch den strikt linearen Kraftaufwand etwas schneller getippt werden kann, wenn man die nötige Übung hat.

    Razer BlackWidow Tournament ChromaRazer BlackWidow Tournament ChromaQuelle: Razer Allerdings kann der fehlende spürbare Auslösepunkt dazu führen, dass ihr die Tasten weiter herunterdrückt als nötig und dann sogar mehr Zeit zwischen zwei Tastenaktionen verliert, als wenn ihr eine Tastatur mit einem spürbaren Feedback hättet.

    Makros

          

    Nachdem wir die rein technische Seite von Tastaturen betrachtet haben, kümmern wir uns um einen funktionalen Aspekt: Makros. Insbesondere bei als Gamer-Tastaturen vermarkteten Modellen sind häufig Makrotasten als Feature mit dabei. Dabei handelt es sich um Zusatztasten, die ihr mit Befehlen programmieren könnt, für die normalerweise mehrere Tasten gedrückt werden müssten.

    Links die Makrotasten G1 bis G5 bei einer Logitech G910 Orion SpectrumLinks die Makrotasten G1 bis G5 bei einer Logitech G910 Orion SpectrumQuelle: Logitech Per Makrotaste kann diese Befehlsreihe dann mit nur einem einzigen Tastendruck gestartet werden. Wie umfangreich die Möglichkeiten sind, hängt allerdings immer vom Tastaturmodell ab. Bei einigen Tastaturen lassen sich Abfolgen von Tastenbefehlen und zusätzlich eine Zeitverzögerung einprogrammieren. Als anschauliches Beispiel: nehmen wir an, dass ihr in einem Rollenspiel per Taste I das Inventar öffnet und dann über die Taste 5 von Nahkampf- auf Fernkampfwaffen umschaltet, per erneutem Drücken von I das Inventar wieder verlasst. Bis sich das Inventar öffnet, dauert es aber eine Sekunde, und das Wechseln der Waffen dauert zwei Sekunden. Wenn die Tastatur auch ermöglicht, Verzögerungen in ein Makro einzuprogrammieren, dann könntet ihr folgende Befehlskette erstellen und auf einer Makrotaste, beispielsweise die Taste M1, speichern: Drücke I, warte eine Sekunde, Drücke 5, warte zwei Sekunden, Drücke I. Im Spiel könnt ihr dann also durch ein simples Drücken der Makrotaste M1 das Waffenset wechseln und verliert dabei weniger Zeit, als wenn ihr die einzelnen Tasten manuell selber betätigt. Manche Tastaturen ermöglichen sogar, dass ihr Mausbewegungen aufzeichnet und auch diese dann als Makro aufrufen könnt. Je nach Tastaturmodell gibt es natürlich auch eine andere Anzahl an Makrotasten. Bei manchen Modellen sind die Makrotasten auch mehrfach belegt, ähnlich wie die normalen Tasten ja auch eine Grundfunktion haben, eine andere Funktion bei gedrückter Shift-Taste und eine dritte Funktion bei gedrückter ALT-Taste. Einige wenige Tastaturen gewähren euch sogar die Möglichkeit, so gut wie jede Taste der Tastatur als Makrotaste zu nutzen. Wichtig zu wissen ist aber, dass Makros häufig in Multiplayer-Spielen nur ungern gesehen werden oder gar verboten sind. Denn ihr verschafft euch ja durch ein Makro einen Zeitvorteil, auch wenn manch einer ein Makro vielleicht nur aus reiner Bequemlichkeit nutzt. Informiert euch also vorher, ob Makros in einem Spiel erlaubt sind oder nicht.

    Beleuchtung

          

    Viele Tastaturen haben eine Beleuchtung. Teilweise sind nur die Räume zwischen den Tasten beleuchtet, meist aber werden die Buchstaben und Symbole der Tasten durchleuchtet. Beides hilft aber enorm, wenn ihr auch mal ohne Licht im Zimmer spielt. Dank LED-Technik ist hierbei auch immer mehr möglich, vor allem farbige Beleuchtungen sind inzwischen beinahe Standard. Viele Tastaturen sind auf einen Farbton festgelegt, aber bei einigen Modellen lässt sich die Farbe frei wählen, was ihr meist an dem Zusatz RGB im Modellnamen erkennt.

    Frei wählbare Farben für jede Taste bei der Roccat Ryos MK FXFrei wählbare Farben für jede Taste bei der Roccat Ryos MK FXQuelle: Roccat Je nach Tastatur sind es manchmal nur zwei oder drei Farben, die ihr zur Wahl habt, aber es können aber auch mehrere Millionen Farben sein, die per Software konfigurierbar sind. Dies funktioniert über den RGB-Farbraum: aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben sich neue Farben, und zwar je nach dem, ob die Grundfarben heller oder weniger hell leuchten. Dabei sind Werte von 0 bis 255 üblich. Rot und Grün bei 255 und Blau auf Null ergibt beispielsweise Gelb, wohingegen Rot bei Null und die beiden anderen Farben bei 255 Türkis ergibt. Alle Farben mit einem Wert von 120 ergibt ein Mittelgrau. Bei manchen wenigen Tastaturen ist theoretisch sogar die Farbe jeder einzelnen Taste frei wählbar - dies macht sogar Sinn, da ihr bei einem Spiel dann die wichtigen Tasten in einer bestimmten Farbe hervorheben könnt. Auch Leuchteffekte wie zum Beispiel pulsierendes Licht oder wechselnde Farben sind bei einigen Tastaturen möglich. Aufpassen müsst ihr aber bei manchen Tastaturen, die eventuell sogar zu hell leuchten und eher stören - achtet also auf Nutzermeinungen oder darauf, ob die Beleuchtung dimmbar ist oder zumindest zwei bis drei Abstufungen und bei Bedarf eine komplette Abschaltung bietet

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09.10.2016
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