Mit AMD günstig spielen: Kaufberatung und Tipps zu Mainboards für Sockel AM3 und AM3+
In unserem Special findet ihr acht Mainboards für Sockel AM3 und AM3+, hier das ASRock 890FX Deluxe5In unserer Kaufberatung findet ihr allgemeine Tipps zum Mainboard-Kauf für AMDs Sockel AM3 und AM3+ sowie acht Mainboards als Kaufempfehlung. Wir haben dabei Modelle herausgepickt, die auch für AM3+ CPUs tauglich sind, denn für diese Eigenschaft zahlt ihr keinen merkbaren Aufpreis, bekommt aber insgesamt modernere Mainboards. AMD ist noch immer ein guter Griff für Gamer, die ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für ihren PC suchen. Intels Sockel 1155 mit Sandy Bridge bietet zwar nochmal mehr Leistung, dafür kosten die Prozessoren aber auch mehr, und auch bei den Mainboards zahlt man mehr als für ähnlich ausgestattete Modelle für AMD-CPUs.
Wer zu einer Kombination aus einem Mainboard um die 80 bis 100 Euro und einem starken AM3-Quadcore (Vierkern-Prozessor) wie dem AMD X4 955 oder 965 greift, hat schon die Grundlage, um mit der passenden Grafikkarte jedes Spiel auf maximalen Details spielen zu können. Zu schwach wird ein solcher AMD-Quadcore auf absehbare Zeit noch nicht sein. Er wird lediglich - wie angedeutet - nicht so viele FPS (Bilder pro Sekunde) schaffen wie ein teurerer Intel-Prozessor mit der gleichen Grafikkarte schaffen würde. Wer ein begrenztes Budget hat, sollte im Zweifel lieber auf eine AMD-CPU setzen und das im Vergleich zu einem Intel-System gesparte Geld in eine bessere Grafikkarte stecken.
Chipsätze
Gigabyte GA-990FXA-UD3Für den Sockel AM3 gibt es zahlreiche Chipsätze. Aktuellere Chipsätze, die man empfehlen kann, sind vor allem die AMD-Chipsätze mit einer 7 oder 8 als erste Ziffer wie zum Beispiel dem AMD 770 oder dem AMD 880G. Für den Sockel AM3+ wiederum gibt es einige AM3-Chipsätze, die durch eine leichte Anpassung auch zu AM3+ kompatibel sind. Daneben gibt es aber auch mit den AMD 900er-Chipsätzen wie dem AMD 970 oder 990FX neue Chipsätze speziell für Sockel AM3+, mit denen ihr aber auch problemlos AM3-Prozessoren nutzen könnt. Bei den Chipsätzen der 700er und 800er-Reihe erkennt ihr an einem "G" im Chipsatznamen, dass auch ein Onboardgrafikchip vorhanden ist. Das kann hilfreich sein, wenn man mit seinem PC Probleme hat und seine vorhandene Grafikkarte als Ursache ausschließen will, oder wenn man durch einen Defekt eine Weile ohne Grafikkarte auskommen muss.
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