Mainboards für Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge): Kaufberatung und viele Infos
Ein gutes Mittelklasse-Mainboard: das MSI P67A-GD65. Viele Infos zu Intel Sandy Bridge eine Kaufberatung.Intels Sockel 1155 mit dem Codenamen Sandy Bridge erfreut sich großer Beliebtheit. Die Prozessoren sind schneller als die Konkurrenz von AMD und dabei von ihrem Preis her auch in einem fairen Rahmen. In unserer Kaufberatung findet ihr einige empfehlenswerte Mainboards als Grundlage für ein Sandy Bridge-System. Die besten AMD-CPUs sind ihren Preis zwar absolut wert und reichen auch noch völlig für aktuelle und kommende Spiele aus. Die Sockel 1155-Prozessoren von Intel bieten gegenüber AMD allerdings ein Leistungsplus, kosten dementsprechend aber auch mehr. Nicht zuletzt, da auch gute Standard-Mainboards um etwa 20-30 Euro teurer sind als bei AMD.
Wer beim Aufrüsten oder Zusammenstellen eines neuen PCs sparen muss, greift also lieber zu AMD - denn besser eine gute AMD-CPU und gute Grafikkarte als eine Top-Intel-CPU und dafür nur eine mäßige Grafikkarte. Ansonsten ist aber Intel aktuell die richtige Wahl, wenn es um eine bessere Leistung zu einem angemessenen Preis geht. Derzeit ist der Intel i5 2500k dabei in Sachen Preis-Leistung der beste Prozessor. Wir haben für Euch in unserem Special einige passende Motherboards herausgesucht. Eine Marktübersicht zum Intel Sockel 1155 Sandy Bridge findet ihr unter dem Link.
Chipsätze
Für den Sockel 1155 gibt es mehrere Chipsätze: B65, H61, H67, P67, Q67 und Z68. Für hardwareinteressierte Gamer sind dabei die Chipsätze P67 und Z68 spannend, da diese beiden Chipsätze Übertakteroptionen bieten. Auf diese beiden wollen wir uns auch konzentrieren. Bei dem neueren Z68-Chipsatz kann man dabei optional auch die integrierte Grafikeinheit nutzen, zum Beispiel wenn die Haupt-Grafikkarte ausfallen sollte. Diese Mainboards sind daher in der Regel dafür auch etwas teurer als die P67-Mainboards, daher liegen unsere Empfehlungen eher auf Seiten der P67-Modelle. Wer partout nicht übertakten will, kann auch zum an sich eher für den Officebereich gedachten H67-Chipsatz greifen – solche Mainboards sind preiswerter zu haben, haben aber (wie angedeutet) keine Übertakteroptionen. Die anderen oben genannten Chipsätze spielen für unsere Empfehlungen keine Rolle. Kleiner Hinweis am Rande: nachdem anfangs fehlerhafte Chipsätze auf dem Markt waren, sind inzwischen schon seit längerer Zeit wieder Mainboards mit korrigierten Chipsätzen in den Läden. Diese tragen oft den Zusatz B3 im Namen, oder es wird in den Produktdetails erwähnt. Wir haben natürlich nur einwandfreie Modelle in unsere Auswahl genommen.
Passender Arbeitsspeicher
Der Sockel 1155 unterstützt DDR3-1333-Arbeitsspeicher. Von einem höher getaktetem RAM hat man keine nennenswerten Vorteile,
DDR3-1333-RAM von G.Skillauch Arbeitsspeicher mit niedrigerer Latenz (CL, Cas Latency) bringt keinen echten Vorteil. Daher könnt ihr beruhigt zum preiswertesten Marken-RAM greifen, der einen Takt von 1333 MHZ hat und teilweise auch mit der Bezeichnung PC3-10667 geführt wird. Bei den aktuellen Preisen spricht nichts dagegen, sich direkt zwei Riegel zu je vier Gigabyte zu besorgen – schon ab etwa 40 Euro sind passende 8GB-Kits zu haben. Somit ist man für die Zukunft bestens gerüstet, falls mehr als 4GB später Vorteile bieten sollten. Aber selbst wenn nicht: im Vergleich zu den ohnehin anfallenden Kosten für ein Mainboard und einen Prozessor sind die etwa 20-25 Euro Aufpreis zu verkraften.
- Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: AMD oder Intel; Chipsätze; passendes RAM
- Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: Unsere Boardauswahl; Mainboards unter 100 Euro und von 100 bis 150 Euro
- Kaufberatung Mainboards Sockel 1155: Mainboards über 150 Euro und Tabelle
- Bildergalerie zu "Mainboards für Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge):…
- Schlagwörter:
- , sandy bridge
- , intel
- , mainboard


Aber wenn wir…
Nunja, aber wir sind selber Schuld das wir den Kram lesen. Es gibt…