Kaufberatung zu Gaming-Notebooks: Was leisten sie, für wen lohnen sich welche Geräte?
Notebooks werden immer beliebter - wer aber auch aufwendige Games spielen will, muss in die Tasche greifen.Mehr und mehr Haushalte ersetzen ihre alten PCs durch Notebooks. Aber auch als neuer Zweitcomputer landen immer häufiger Notebooks im Einkaufswagen der Käufer, nicht zuletzt, da es immer mehr Modelle für 500 Euro oder weniger gibt. Doch wer spielen will, muss zahlen. Wie, was und warum, das erfahrt ihr in unserem großen Special zum Thema Notebooks. Auch in Schule und Studium sind Notebooks immer häufiger sinnvoll oder zumindest beliebt, sodass auch viele Jugendliche und junge Erwachsene sich einen Laptop anschaffen. Insbesondere bei dieser Zielgruppe, aber auch bei nicht wenigen "älteren" Usern ist auch das Thema Gaming nicht unwichtig. In unserem Special wollen wir euch daher einiges rund um Notebooks erklären. Vor allem, was das Spielen am Notebook betrifft: Welche Grafikkarten taugen zum Gamen, und "lohnt" sich ein Spielenotebook? Vor allem: Für wen lohnt es sich? Was gibt es noch zu beachten?
Notebooks und Gaming: eine teure Angelegenheit
Grundsätzlich muss man direkt zu Anfang eindeutig sagen: Spielen am Notebook ist ab einem gewissen Niveau deutlich teurer als mit einem gleich guten PC. Man kann ganz grob sagen, dass mehr als
Acer 7750Gdas Doppelte investiert werden muss, um bei einem Notebook die gleiche Spieleleistung wie bei einem Desktop-PC zu bekommen. Hinzu kommt, dass es rein technisch viel schwieriger ist, eine leistungsstarke Grafikkarte in einem Notebook zu betreiben. Eine passable Desktop-Grafikkarte für 200 Euro hat zum Beispiel meist einen Kühler, der gleich zwei Einbauslots belegt – das ist schon mehr Platzbedarf als die Dicke eines normalen Notebooks. Eine Notebookgrafikkarte ist also viel schwieriger zu entwickeln und unterzubringen.
Aus diesem Grunde werden Notebooks überproportional viel teurer, wenn man eine wirklich gute Spieleleistung haben will. Zudem ist bei der Leistung daher auch eine Grenze gesetzt, die deutlich unterhalb von Desktop-Grafikkarten liegt. Die besten verfügbaren Single-Grafikkarten für Notebooks sind selbst einer nur 180-200 Euro teuren Desktopkarte wie der Nvidia GTX 560 Ti unterlegen. Zudem finden sich wegen der Kühlproblematik wirklich gute Karten oft nur in Geräten ab 17 Zoll. Dort findet man teilweise dann sogar SLI- oder Crossfire-Verbunde, also zwei Grafikkarten in einem Notebook, die zusammenarbeiten. Allerdings sind solche Notebooks in aller Regel extrem teuer und meist auch nur von kleineren Notebookschmieden zu haben, bei denen der Kunde direkt bestellt und auch das Notebook teilweise selber konfigurieren kann. Mehr dazu am Ende der später folgenden Kauftipps.
Vor- und Nachteile eines Notebooks
Die Vorteile eines Notebooks sind natürlich in der Mobilität begründet. Punkt Nummer Eins: Man kann es überall hin mitnehmen, für die beliebte Größe von 15,6 Zoll reicht ein Rucksack völlig aus. Aber auch für zu Hause gibt es Vorteile. Ein Notebook ist kompakt und vereinigt relativ viel Leistung auf wenig Raum. Somit spart es auch zu Hause Platz, man braucht keinen eigenen Tisch wie bei einem PC und kann es nach Gebrauch sogar in einer Schublade verschwinden lassen. Man kann mit dem
MSI GX680RNotebook auch überall in der Wohnung arbeiten, zur Not nimmt man es einfach auf den Schoß. Außerdem ist ein Notebook an der Leistung gemessen auch stromsparend, denn es ist ja an sich für den Betrieb "unterwegs" konzipiert, wo es per Akku möglichst lange laufen soll. Notebook-Komponenten sind daher naturgemäß in Sachen Strombedarf sehr moderat und verfügen auch über Stromsparfunktionen.
Die Nachteile im Vergleich zu einem PC sind allerdings zahlreich. Ein großer Nachteil vor allem für Gamer ist, dass man ein Notebook nur sehr eingeschränkt erweitern kann. Das Ersetzen von Arbeitsspeicher und Festplatte ist in der Regel kein Problem, auch das DVD-/Blu-ray-Laufwerk lässt sich meist mit ein wenig Geschick austauschen. Beim Prozessor wird es schon schwieriger, und die Grafikeinheit ist nur mit Recherche aufzurüsten, um zu erfahren, welche Grafikkarten überhaupt kompatibel sind. Zudem ist sehr schwer, an passende Grafikkarten heranzukommen. Und wenn, dann meist zu einem so hohen Preis, sodass man besser das Notebook verkauft und ein neues besorgt. Wem die vorhandenen Anschlüsse des Notebooks nicht reichen, kann ohnehin nichts mehr daran machen, denn die Mainboards sind in aller Regel nur für eine bestimmte Modellreihe geeignet und kaum für Privatanwender zu bekommen. Wer also kein HDMI an seinem Notebook hat, muss sich damit abfinden. Auch wer zu wenig USB-Ports hat, kann nichts tun, außer auf einen externen USB-Hub auszuweichen. Dies alles hat außerdem zur Folge, dass eine Reparatur teuer werden kann, da auch Ersatzteile oft in nur kleinen Stückzahlen bereitgehalten werden und teuer sind, vor allem bei nicht mehr ganz aktuellen Notebookmodellen. Stichwort teuer: Den Nachteil, dass ein Notebook gemessen an der Leistung teuer ist, haben wir ja bereits zuvor besprochen.
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