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Kaufberatung und Marktübersicht: Mainboards für Intel Sockel 1155 - Sandy Brigde

17.04.2011 16:30 Uhr
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Die Einführung von Intels Sandy Bridge-Plattform litt ein wenig unter einem fehlerhaften Chipsatz. Inzwischen ist das Problem beseitigt und eine große Auswahl an Mainboards erhältlich. Hier findet ihr eine Übersicht sowie einige Kauftipps zu Mainboards für den Sockel 1155.


Sockel 1155-Mainboards: die Auswahl zwischen 90 und 300 Euro ist groß Sockel 1155-Mainboards: die Auswahl zwischen 90 und 300 Euro ist groß Nach dem Beinah-Fiasko durch einen Fehler im Chipsatz gibt es inzwischen eine große Auswahl an Mainboards für Intels Sockel 1155 "Sandy Bridge". In diesem Artikel findet ihr Kauftipps rund um Hauptplatinen für Sockel 1155 sowie auch eine Marktübersicht über aktuelle Gamer-Mainboards mit der fehlerfreien B3-Version der Sandy Bridge-Chipsätze. Wer vor der Wahl steht, einen neuen PC zusammenzustellen, wird vor der Frage stehen: Intel Sandy Bridge Sockel 1155 oder AMD AM3? Beide Plattformen bieten ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, wobei Intel von der Leistung her die Nase vorne hat, dafür auch teurer ist. Dies gilt nicht nur für die Prozessoren, sondern auch für die Motherboards, bei denen man aufseiten von Intel erst ab 80 bis 90 Euro fündig wird – qualitativ gute AM3-Mainboards sind hingegen schon ab 60 Euro zu haben. In unserem dieswöchigen Special konzentrieren wir uns auf Mainboards für Intel Sockel 1155.

Fehlerfreie neue Chipsätze
Einige Mainboardmodelle sind ganz einfach komplett neu. Andere Modelle laufen immer noch unter ihrem "alten" Namen, jedoch mit dem Zusatz "B3", welches die neue Version des Chipsatzes kennzeichnet. B3 steht für das so genannte B3-Stepping. Von manchen Modellen gibt es auch noch Mainboards auf dem Markt, die zwar schon die B3-Version sind, aber noch einen alten, ungekennzeichneten Produktnamen haben. Diese Mainboards erkennt ihr jedoch daran, dass sie auf der Verpackung oder bei den Produktdetails im Shop trotzdem irgendwie mit einem "B3" gekennzeichnet sein sollten. Sollte dies nicht der Fall sein, dann solltet ihr zur Sicherheit von einem Kauf absehen. In unserer tabellarischen Übersicht weiter unten fehlt der Zusatz B3 bei einigen Mainboards lediglich aus Platzgründen, unser Link zum PCGames-Preisvergleich zeigt euch jedoch ohnehin nur Modelle an, die bereits das B3-Steping haben.

Gigabyte GA-P67A-UD3Gigabyte GA-P67A-UD3H67, P67…? Welchen Chipsatz nehmen?
Die beiden Chipsätze H67 und P67 sind bei weitem die marktbeherrschenden Chipsätze. Wir beschränken uns bei unseren Kauftipps und der Marktübersicht auf Mainboards mit dem P67-Chipsatz. Man kann zwar mit dem P67-Chipsatz im Gegensatz zum H67-Chipsatz die in den Sandy Bridge-Prozessoren verfügbare Grafikeinheit nicht nutzen, jedoch hat man als Gamer ja ohnehin eine separate Grafikkarte. Zudem bietet nur der P67-Chipsatz auch wirkliche Übertakter-Optionen. Den Multiplikator kann man beispielsweise beim P67-Chipsatz verstellen, beim H67-Chipsatz jedoch nicht. Außerdem unterstützt der P67-Chipsatz generell die Verwendung von zwei Grafikkarten im Verbund, und nicht zuletzt: Selbst mit den preiswertesten Mainboards mit H67-Chipsatz spart man nur wenige Euro. Es spricht, wenn's um einen Gaming-PC geht, daher alles für ein Mainboard mit einem P67-Chipsatz. Wichtig: Um von der Verstellbarkeit des Multiplikators zu profitieren, benötigt ihr auch eine passende CPU. Nur die Sandy Bridge-Prozessoren mit einem "k" am Ende der Ziffer haben einen frei wählbaren Multiplikator, also zum Beispiel der i2500k.

Sapphire Pure Black P67Sapphire Pure Black P67Arbeitsspeicher
Intels Sockel 1155 ist auf DDR3-RAM mit 1.333MHz effektivem Takt ausgelegt. Schnellerer Arbeitsspeicher bringt euch keinen wirklich spürbaren Vorteil, ebenso ist es nicht wirklich sinnvoll, viel Geld für "OC-RAM" auszugeben. Wer mit Taktraten und Latenzen experimentieren möchte, kann natürlich trotzdem RAM mit einem höheren Takt und besseren Latenzen kaufen. Wird Arbeitsspeicher mit mehr als 1.333MHz verwendet, wird der Takt automatisch auf DDR3-1333 eingestellt, sofern ihr im BIOS nicht manuell etwas umstellt.

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17.04.2011 16:30 Uhr
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17.04.2011 11:00 Uhr
bei den rampreisen sind 4 ramslots doch etwas zu wenig - wenn man guenstige 4gb module nimmt hatt man maximal 16gb, und fuer ramdisk und co zuwenig.
hoffentlich kommen bald die versprochenen dual cpu chipsaetze fuer den desktop bereich, 2x6 kerne plus ht gleich 24 threads + 32gb ram zu vertretbaren preisen waeren ein traum 

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