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  • Grafikkarten für die Herbstknaller: Tipps zum Kauf und Marktübersicht mit Grafikkarten ab 100 Euro

    Herbst und Winter haben mit Anno 2205, Fallout 4, Call of Duty Black Ops 3, Assassin's Creed Syndicate, Star Wars Battlefront und mehr einiges an Game-Neuheiten zu bieten. Wir haben daher den aktuellen Markt nach passenden Grafikkarten sondiert und bieten neben einer kombinierten Kauf- und Marktübersicht auch allgemeine Tipps zum Kauf.

    Für das Weihnachtsgeschäft kommt der Markt in Sachen Gaming-Releases derzeit ins Kochen: Anno 2205, Fallout 4, Call of Duty Black Ops 3, Assassin's Creed Syndicate, Star Wars Battlefront, Tom Clancy's Rainbow Six Siege und weitere Titel versüßen uns Herbst und Winter. Manch einer nimmt vielleicht auch einen neuen Spieletitel zum Anlass, seinen PC mit einer neuen Grafikkarte zu bestücken. Wir geben euch daher einige allgemeine Kauftipps zu Grafikkarten und bieten zudem eine Mischung aus Kaufberatung und Marktübersicht mit empfehlenswerten Grafikkarten-Modellen ab 100 Euro.

    CPU oder Grafikkarte wechseln?

          

    Wer schon längere Zeit keine neue Hardware angeschafft hat, ist sich vielleicht unsicher, ob er wirklich die Grafikkarte oder eher die CPU wechseln sollte. Generell gilt aber: im Zweifel ist stets zuerst die Grafikkarte ein Kandidat, wenn neuere Spiele nicht mehr so gut laufen, wie man es sich wünscht. Denn bei Prozessoren hat sich in den letzten Jahren deutlich weniger als bei Grafikkarten getan, was die Mindestanforderungen von Spielen angeht.

    Colorful iGame GTX 960 MiniColorful iGame GTX 960 MiniQuelle: ColorfulEine Mittel- bis Oberklasse-CPU reicht in der Regel vier oder sogar fünf Jahre aus, um als Basis für eine starke Grafikkarte zu dienen. Bei Grafikkarten hingegen gilt grob gesagt, dass ein Oberklasse-Modell schon nach etwa zwei Jahren nicht mehr für hohe Detailstufen der mittlerweile neuesten Games ausreicht. Denn die Entwickler schrauben vor allem an den Grafikdetails, um Spiele mehr und mehr aufzuwerten. Die für den Prozessor wichtige Grundbasis von Spielen hat sich aber - auch da die Spiele fast durchgängig parallel ebenfalls für Konsolen erscheinen - nur langsam gesteigert. Es muss daher unabhängig davon, ob man niedrige oder hohe Details wählt, nicht unbedingt eine hochaktuelle Oberklasse-CPU sein. Zu empfehlen ist derzeit aber mindestens ein Core i5 für den Sockel 1150 oder 1151 beziehungsweise auf Seiten von AMD ein FX-6000er, besser ein FX-8000er-Prozessor. Auch ältere Core i5-CPUs für den Sockel 1155 sind noch stark genug, und wer einen Core i7 für die noch älteren Sockel 1156 oder 1366 in seinem PC hat, der wird immer noch in den meisten aktuellen Spielen hohe Details einstellen können, sofern die Grafikkarte stark genug ist.

    Grafikkarte: welche Preisklasse?

          

    Um hohe Details bei neuen Spielen bei einer Full-HD-Auflösung (1.920 mal 1.080 Pixel) zu genießen, solltet ihr ab etwa 160 Euro investieren. Wer mehr ausgibt, der hat mit stärkeren Grafikkarten folglich ein noch flüssigeres Spiele-Erlebnis. Zudem werden in manchen Spielen besondere Ultra-Detailmodi angeboten, die erst mit Oberklasse- oder High-End-Modellen flüssig laufen. Hier sollte man aber gelassen bleiben: diese UItra-Detailmodi sehen während des Spielens in aller Regel nicht besser aus als die hohen Detailstufen - lediglich im direkten Vergleich fallen minimale Unterschiede auf, und die Modi dienen oft eher Demonstrationszwecken oder Marketing.

    Asus Fury StrixAsus Fury StrixQuelle: PC Games HardwareDenn wenn ein Spiel dafür berüchtigt ist, im höchsten Detailmodus eine Grafikkarte für 500 Euro zu benötigen, spricht sich dies auch rum. Das heißt: der Entwickler oder Publisher hat es selber in der Hand, ob die höchste Detailstufe problemlos auch mit einer 200-Euro-Grafikkarte mit über 60 Bildern pro Sekunde bewältigt werden kann oder ob er für die höchste Detailstufe mehr und anspruchsvollere Effekte, Texturen, Objekte und so weiter einbaut, so dass selbst eine 700-Euro-Grafikkarte nur mit Mühe mehr als 30 Bilder pro Sekunde schafft. Für eine zeitgemäße, gute Grafik reicht aber eine Grafikkarte zwischen 180 und 400 Euro aus - welche Grafikkarten dies genau sind, erfahrt ihr später in der Kaufberatung. Für Sonderfälle gilt natürlich, dass mehr Grafikpower doch sinnvoll sein kann. Wer beispielsweise nicht in Full-HD, sondern WQHD (2.560 mal 1.440 Pixel) oder gar 4k (vier Mal so viele Pixel wie bei Full-HD) spielt, hat mit einer Grafikkarte natürlich weniger Bilder pro Sekunde als unter Full-HD, oder anders gesagt: für die gleichen Detaileinstellungen und flüssiges Spielen wäre eine stärkere Grafikkarte erforderlich.

    Referenz- und Custom-Grafikkarten

          

    In unserer Kauf- und Marktübersicht werden wir euch Grafikkarten im Custom-Design als Empfehlung auflisten. Das bedeutet, dass wir bestimmte Modelle von Herstellern wie Asus, MSI, Sapphire oder Gigabyte nennen werden. Diese im Zusammenhang mit Grafikkarten auch Partnerhersteller genannten Unternehmen bauen nämlich die Grafikkarten nach einer Art Bauplan für die jeweilige Grafikkartenserie, der wiederum von AMD oder Nvidia vorgegeben wird: das so genannte Referenzdesign. An das, was unter der Kühlung steckt, halten sich die Partnerhersteller auch - allerdings entwickeln die Partnerhersteller vor allem für Grafikkarten von MIttelklasse aufwärts (ab 150 Euro) jeweils eigene Kühllösungen.

    Inno3D GTX 950 X2 Air BossInno3D GTX 950 X2 Air BossQuelle: Inno3DDenn die Referenzkühlungen von AMD und Nvidia sind meistens relativ laut und basieren auf nur einem einzigen Lüfter. Ab einer gewissen Leistungsklasse sind die Custom-Grafikkarten daher mit optimierten Kühlkörpern und zwei oder drei Lüftern ausgestattet. Somit kann eine Grafikkarte leiser gekühlt werden, da die Lüfter jeweils langsamer drehen müssen, um die gleiche Luftmenge zu bewegen wie ein einziger Lüfter. Das heißt zusammengefasst: Wenn wir später beispielsweise von einer AMD R9 380 oder Nvidia GTX 960 reden, dann ist die komplette jeweilige Grafikkartenserie gemeint. Die einzelnen von uns genannten Modelle der Partnerhersteller innerhalb der gleichen Grafikkarteserie sind dabei von der Leistung her identisch - ob also eine Nvidia GTX 970 nun von Palit, Gainward oder Zotac kommt, spielt keine Rolle, außer wenn es um die Frage der Kühlung und Baugröße sowie eventuellem Zubehör und Service geht. Bei der Leistung sind lediglich kleinere Unterschiede vorhanden, wenn das eine Modell übertaktet ist und das andere nicht - hier kann es dann auch vom gleichen Hersteller zwei identische Grafikkartenmodelle geben, von denen eines ab Werk übertaktet ist, das andere nicht. Bei Übertaktung kann man davon ausgehen, dass die Mehrleistung dem Mehrtakt entspricht. Bietet ein bestimmtes Grafikkartenmodell also 10 Prozent mehr Takt, so könnt ihr bis zu 10 Prozent mehr Leistung erwarten - es können aber auch nur zwei oder drei Prozent mehr sein, dies hängt auch vom jeweiligen Spieletitel ab.

    Lautstärke durch Lüfter

          

    Moderne Grafikkarten sind in den letzten Jahren deutlich leiser geworden, da die Partnerhersteller durch den herrschenden Konkurrenzkampf gute Custom-Kühllösungen erarbeitet haben, um sich im Markt zu positionieren. Trotzdem gibt es immer wieder einzelne Modelle, die als relativ laut gelten - sei es in Tests oder auch nur durch Käufermeinungen in Internetshops oder Foren.

    MSI R9 390 Gaming G8MSI R9 390 Gaming G8Quelle: MSIHierzu muss man allerdings darauf hinweisen, dass einige Grafikkartenmodelle vom Hersteller mit einer Software-gesteuerten Lüfterkurve versehen sind, die auf möglichst kühle Temperaturen ausgelegt ist. Solche Grafikkarten steuern schon bei relativ niedrigen Temperaturen ihre Lüfter mit höheren Drehzahlen an. Zum Beispiel mit gut hörbaren 60 Prozent schon ab 50 Grad Celsius und dann langsam ansteigend, damit eine Temperatur von beispielsweise 65 Grad nicht überschritten wird. Denn auch niedrige Temperaturen sind für viele Käufer ein wichtiger Kaufgrund, obwohl moderne Grafikkarten problemlos 80 Grad Celsius und mehr vertragen.

    Die für die Ansteuerung verantwortliche Lüfterkurve kann man als User aber sehr leicht selber anpassen, zum Beispiel mit dem Tool MSI-Afterburner, welches nicht nur mit Grafikkarten von MSI kompatibel ist. Somit kann man - um bei unserem Beispiel zu bleiben - mit vielleicht nur 40 Prozent Drehzahl bei 50 Grad Celsius und dann langsam auf 50 Prozent bei 80 Grad Celsius ansteigend die Karte viel leiser betreiben und erhält dabei beispielsweise trotzdem maximal 75 Grad, was keinerlei Problem darstellt. Welche Werte optimal sind, muss man natürlich im Einzelfall immer selber testen, da es neben dem Kühlkörper der Grafikkarte auch vom PC-Gehäuse und Standort des PCs abhängt, ob eine Drehzahl von zum Beispiel 40 oder doch eher 50 Prozent nötig ist. Da Grafikkarten im Falle einer zu großen Hitze den Takt senken, ist ein solches Austesten auch ungefährlich, wenn ihr von der Standardlüfterkurve ausgehend mit kleineren Änderungen die optimale Lüfterkurve herausfinden wollt.

    • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel

      • Von svd Erfahrener Benutzer
        Das wäre die Radeon Fury X, die durchschnittlich zwischen der 980 und 980Ti sitzt, mit steigender Auflösung und Kantenglättung der 980Ti immer näher kommt,
        bis zu 4k, wo sie dann schneller ist.
      • Von Elektrostuhl Erfahrener Benutzer
        Ich spiele mit dem Gedanken mir eine GTX980ti zu kaufen. Fragt nicht. Ist bisher nur ein Gedankenspiel und nächstes Jahr soll ja auch wieder etwas Bewegung in den Grafikkartenmarkt kommen. Es eilt also nicht. Aber kann mir jemand von euch sagen, was das Pendant von AMD zur GTX980ti ist?
      • Von Herbboy Community Officer
        Das bekommst du nie, auch nicht wenn du die Karte nach nur 4 Monaten reklamierst. Die wird immer erst eingesendet, alles andere wäre "nett", aber nicht normal  auch eine "Garantie" heißt nicht, dass du ohne wenn und aber sofort eine neue Karte bekommst.

        Das stimmt kurzfristig vielleicht, und man…
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Grafikkarten für die Herbstknaller: Tipps zum Kauf und Marktübersicht mit Grafikkarten ab 100 Euro
Herbst und Winter haben mit Anno 2205, Fallout 4, Call of Duty Black Ops 3, Assassin's Creed Syndicate, Star Wars Battlefront und mehr einiges an Game-Neuheiten zu bieten. Wir haben daher den aktuellen Markt nach passenden Grafikkarten sondiert und bieten neben einer kombinierten Kauf- und Marktübersicht auch allgemeine Tipps zum Kauf.
http://www.pcgames.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Grafikkarten-fuer-die-Herbstknaller-Tipps-zum-Kauf-und-Marktuebersicht-1176833/
08.11.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/02/Palit_GTX_750_Ti_Storm_X_Dual_-_PCGH_04-2014-pcgh_b2teaser_169.jpg
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