Gaming-Notebooks - mobile Grafikkarten und Marktübersicht

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Gaming-Notebooks - mobile Grafikkarten und Marktübersicht
Quelle: Asus

Auf dem Notebookmarkt werden viele Modelle auch für Gaming beworben. Doch was muss man investieren, um Spiele auch mit höheren Details zu spielen? Wir klären auf und bieten zudem eine Marktübersicht mit 35 aktuellen Notebooks- und Notebook-Serien.

Einstufung mobiler Grafikkarten

Die mobilen Grafikkarten beziehungsweise Grafikchips tragen vom Prinzip her die Namen, die man auch aus dem Desktopbereich kennt. Bei den Grafikchips von AMD sowie den Grafikchips von Nvidia aus den vorigen Generationen ist die mobile Version mit einem M gekennzeichnet, zum Beispiel eine AMD RX 490M oder eine Nvidia GTX 970M.

Bei der neuen Nvidia-1000er-Generation fehlt der Hinweis. Dies hat auch damit zu tun, dass die mobilen Versionen sehr nah an den Desktop-Brüdern herankommen - frühen wichen die technischen Daten teils stark ab, die Leistung eines mobilen Chips war deutlich schwächer als die des gleichnamigen Desktop-Chips. Da die Nvidia-Grafikkarten der neuen Pascal-Serie aber sehr stromeffizient sind, ist das Thema Wärme deutlich leichter zu handhaben, so dass nur kleinere Abstriche gemacht werden müssen. Allerdings hängt die Performance dafür in einem hohen Maße von der Kühlung des Notebooks ab.

MSI GE62VR 6RF Apache Pro Quelle: MSI MSI GE62VR 6RF Apache Pro Ein Notebook mit einer Nvidia GTX 1060 kann daher bei der Grafikleistung beinah identisch zu einem PC mit einer Desktop-GTX 1060 sein, sie kann aber auch 10 bis 20 Prozent darunter liegen. Eine pauschale Einstufung der Grafikchips ist daher außerordentlich schwer. Klar ist aber, dass selbst der schwächste der drei neuesten mobilen Nvidia-Grafikchips, die GTX 1060, auch im schlechtesten Falle trotzdem schneller ist als eine GTX 980M, welches das mobile Top-Modell der Vorgeneration war. In der unten folgenden Tabelle haben wir die aktuell relevanten mobilen und für moderne Spiele geeigneten Grafikkarten für euch zusammengefasst. Die Nvidia GTX 950M bildet dabei den Anfang. Sie reicht für beinah alle aktuellen Spiele noch aus, um diese zumindest in niedrigen Details und einer Auflösung von 1280 mal 768 Pixeln bei über 30 FPS (Bilder pro Sekunde) spielen zu können.

Viele Spiele laufen sogar bei mittleren Details mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixeln noch akzeptabel, wie zum Beispiel The Witcher 3 (etwa 35 bis 40 FPS). Die Grafikchips haben wir der Leistung nach sortiert - die Nvidia GTX 950M ist also der schwächste Chip, den wir als Einstieg für ein Gamingnotebook empfehlen. Da die Leistung je nach Laptopmodell sehr schwankt, können wir keine exakte Einstufung nennen - ihr könnt aber beim jeweils schnelleren Modelle mit etwa 15 bis 25 Prozent Leistungsplus im Vergleich zum nächstlangsameren rechnen. Einzige Ausnahme: die Nvidia GTX 1060 (Laptop) ist zwar schneller als eine GTX 980M, aber der Abstand beträgt nur wenige Prozentpunkte.

Grafikchip Günstiges Beispielnotebook Preis ab
Nvidia GTX 950M diverse Acer Aspire E5-575G-Modelle 650 Euro
Nvidia GTX 960M MSI GP62 Q6F Leopard Pro 750 Euro
Nvidia GTX 965M MSI GE62 6QE Apache Pro 1050 Euro
Nvidia GTX 970M Medion Erazer X7841 1050 Euro
Nvidia GTX 980M Schenker XMG P505-8UV Pro 1450 Euro
Nvidia GTX 1060 Laptop HP Omen 17-w112ng 1500 Euro
Nvidia GTX 1070 Laptop Asus ROG Strix GL502VS 1600 Euro
Nvidia GTX 1080 Laptop Schenker XMG U717-sfx 3100 Euro

Wenn es um einen Leistungsvergleich zu Desktop-Grafikkarten geht, könnt ihr euch an folgenden Stichpunktaussagen orientieren:

  • eine Nvidia GTX 950 oder AMD RX 460 (etwa 130 bis 150 Euro) rangiert zwischen einer mobilen GTX 965M und 970M
  • eine Nvidia GTX 960 oder AMD R9 380 (etwa 170 bis 200 Euro) liegt zwischen einer mobilen Nvidia GTX 970M und 980M
  • eine Nvidia GTX 970 oder AMD RX 470 (200 bis 240 Euro) ist schneller als eine mobile Nvidia GTX 980M
  • eine mobile Nvidia GTX 1060 liegt je nach Laptopmodell gleichauf oder sogar ein wenig oberhalb der zuvor genannten beiden Desktop-Modelle
  • eine Nvidia GTX 1060 oder AMD RX 480 (260 bis 300 Euro) ist etwas schneller als eine mobile Nvidia GTX 1060
  • eine Nvidia GTX 1070 und GTX 1080 (ab 420 beziehungsweise 650 Euro) ist jeweils ein wenig schneller als die gleichnamigen mobilen Versionen

Mit für Gaming bedenkenlos geeigneten AMD-Grafikchips ist übrigens leider derzeit so gut wie kein auf dem Markt verfügbares Notebook ausgestattet, weswegen ihr auch keine AMD-Grafikkarte in der Tabelle findet. Theoretisch existieren aber auch AMD-Grafikkarten wie zum Beispiel eine AMD RX 490M, die etwas langsamer als eine Desktop-RX 470 ist.

Marktübersicht mit 35 Notebook(serien)

Zum Abschluss bieten wir euch noch eine Auswahl mit 35 Notebooks beziehungsweise Notebook-Serien. Letzteres bedeutet, dass eine Modellreihe mit mehreren Varianten erhältlich ist, Beispielsweise anderen Prozessoren, Festplattenkapazitäten oder Arbeitsspeicher.

Asus ROG G752VM Quelle: Asus Asus ROG G752VM Die ersten Buchstaben der Modellserie sind dabei dann stets gleich, die Unterschiede werden erst durch einen Zusatz im Modellnamen beschrieben, teilweise (wie beispielsweise bei den HP Omen 17-Modellen) sogar nur durch die genaue Artikelnummer. Denn in manchen Fällen ist eine Notebook-Serie auch mit verschiedenen Grafikkarten erhältlich, so dass am Namen der Serie nicht eindeutig zu erkennen ist, welche Grafikkarte verwendet wird. Achtet daher genau auf die Produktbeschreibungen, wenn ihr euch eine Notebookserie aus unserer Tabelle heraussucht. Denn durch die riesige Fülle an unterschiedlichen Modellvarianten handelt es sich bis auf vier der 35 Einträge um Modellserien, von denen es teilweise mehr als fünf Varianten gibt. Bei diesen Einträgen findet ihr dann auch in Klammern den Hinweis darauf, dass es sich um eine Modellserie und kein explizites Laptopmodell handelt. Der Preis sowie die Angabe zur CPU und dem Arbeitsspeicher bezieht sich dabei dann natürlich auf die günstigste erhältliche Modellvariante.

Eine Auflistung jedes einzelnen Modelles würde den Rahmen einer Übersicht sprengen. Selbst bei den von uns explizit als Einzelmodell genannten Notebooks kann es passieren, dass in einigen Tagen oder Wochen dann doch noch eine namensgleiche Modellvariante herauskommt - so ist beispielsweise das Gigabyte P34W v4 zwar aktuell nur in einer Variante verfügbar, aber in Preisvergleichseiten sind auch drei leicht abweichende Modelle gelistet, die ebenfalls Gigabyte P34W v4 heißen und lediglich aktuell in keinem Shop bestellbar sind. Übrigens: wir haben die Notebooks zunächst nach den eingebauten Grafikkarten und innerhalb der gleichen Grafikkartenreihe nach ihrem Preis geordnet, damit ihr gezielter nach einer bestimmten Leistung suchen könnt.

Notebook-Modell bzw. -Serie Display CPU (Takt) RAM Grafikchip Preis ab
Acer Aspire E5-575G (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6200U (2x 2,5GHz) 8GB GTX 950M 650 Euro
Medion Erazer P6661 (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6200U (2x 2,5GHz) 8GB GTX 950M 650 Euro
Acer Aspire V Nitro VN7-571G (Serie) 15,6 Zoll Core i5-5200U (2x 2,2 GHz) 8GB GTX 950M 670 Euro
HP Pavilion 15-bc (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 950M 690 Euro
MSI GP62 2QE (Serie) 15,6 Zoll Core i5-4210H (2x 2,9 GHz) 8GB GTX 950M 700 Euro
HP Pavilion 17-ab (Serie) 17,3 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 960M 750 Euro
MSI GP62 6QF Leopard Pro 15,6 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 960M 750 Euro
Acer Aspire V15 Nitro BE VN7 (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 960M 850 Euro
Lenovo IdeaPad Y700-15ISK (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 960M 850 Euro
Lenovo IdeaPad Y50-70 (Serie) 15,6 Zoll Core i5-4210H (2x 2,9 GHz) 12 GB GTX 960M 900 Euro
Acer Aspire V17 VN7-792G (Serie) 17,3 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 960M 900 Euro
Medion Erazer X7841 (Serie) 17,3 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 970M 1050 Euro
MSI GT72 6QD (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 970M 1150 Euro
MSI GS60 6QE (Serie) 15,6 Zoll Core i5-6300HQ (4x 2,3 GHz) 8GB GTX 970M 1200 Euro
Schenker XMG P506 (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 970M 1230 Euro
MSI GE72 6QF (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 970M 1250 Euro
Gigabyte P34W v4 14 Zoll Core i5-5700HQ (4x 2,7 GHz) 8GB GTX 970M 1300 Euro
ASUS ROG G752VT (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 970M 1350 Euro
Schenker XMG P505-8UV Pro 15,6 Zoll Core i7-4720HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 980M 1450 Euro
MSI GT72S 6QE (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 980M 1470 Euro
ASUS ROG G752VY (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 980M 1600 Euro
Gigabyte P35X v5 (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 980M 1600 Euro
Medion Erazer X7843 (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 980M 1600 Euro
MSI GE62VR 6RD (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1060 1500 Euro
HP OMEN 17 (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1060 1500 Euro
MSI GE72VR (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1060 1580 Euro
Schenker XMG P507 (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1060 1600 Euro
ASUS ROG G752VM (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1060 1600 Euro
Medion Erazer X7847 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1060 1800 Euro
ASUS ROG Strix GL502VS (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1070 1700 Euro
HP OMEN 17 (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1070 1800 Euro
ASUS ROG G752VS (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1070 1900 Euro
Gigabyte P57X v6 (Serie) 17,3 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1070 1800 Euro
Schenker XMG P507 (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 8GB GTX 1070 2000 Euro
MSI GT62VR 6RE (Serie) 15,6 Zoll Core i7-6700HQ (4x 2,6 GHz) 16GB GTX 1070 2100 Euro

Auf Notebooks mit einer Nvidia GTX 1080 haben wir übrigens verzichtet, da diese aktuell noch nicht verfügbar und nicht unter 3000 Euro gelistet sind. Bei einigen Herstellern könnt ihr übrigens auch weitere Notebooks finden, die ihr teilweise auch selber konfigurieren könnt. So zum Beispiel bei Schenker auf deren Website mySN. Einzelne Modelle von Schenker sind auch über ausgewählte Internetshops zu beziehen. Ein anderer sehr bekannter Kandidat ist Dells Gaming-Ableger Alienware, wo ihr allerdings überdurchschnittliche Preise im Vergleich zu den Massenherstellern wie Asus, MSI, Acer und Co bezahlt. Ein weiterer seit bereits über 10 Jahren agierender Custom-Hersteller für Notebooks (und auch Desktop-PCs) ist die inzwischen in München angesiedelte Firma mifcom. Bei den drei genannten Anbietern könnt ihr euch also nach Alternativen zu den Modellen in unserer Marktübersicht umschauen.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eliteknight Spiele-Novize/Novizin
        Letztlich gibt es nur einen Wichtigen Faktor, welchen eigentlich jeder will, der sich ein Laptop kauft.

        Will ich mobil sein oder nicht?

        Mir bringt der Dickste Gaming-PC nichts, wenn ich aber oft nicht zu Hause bin oder in den Urlaub viel wegfahre...zu Verwandten oder sonst was für längere Zeit.
        Da steht der schöne PC dann zu Hause rum...haben davon tue ich nix...
        Den Laptop kannste aber immer mitnehmen...
      • Von Eliteknight Spiele-Novize/Novizin
        Letztlich gibt es nur einen Wichtigen Faktor, welchen eigentlich jeder will, der sich ein Laptop kauft.

        Will ich mobil sein oder nicht?

        Mir bringt der Dickste Gaming-PC nichts, wenn ich aber oft nicht zu Hause bin oder in den Urlaub viel wegfahre...zu Verwandten oder sonst was für längere Zeit.
        Da steht der schöne PC dann zu Hause rum...haben davon tue ich nix...
        Den Laptop kannste aber immer mitnehmen...
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Habe ich aber z.B. ein 1500 EUR "Gaming-Notebook" im Blick, kann ein Gaming-PC trotzdem allein betrachtet immer noch teurer sein (wenn auch erheblich leistungsstärker, keine Frage).
        Was heißt hier "habe ich ABER ein 1500 Euro..." ? Es geht doch um die Frage: was kostet mich eine Leistung XY - das ist alles. Natürlich KANNST du auch nen PC kaufen, der viel teuer als ein gleichstarkes Gaming-Notebook ist. Aber wenn du für ein bestimmtes Budget die beste Leistung willst, wäre ein Notebook Schwachsinn, und wenn du wiederum eine Leistung XY haben willst (zB Battlefield 1 auf Ultra spielen zu können), dann ist ein PC halt viel günstiger.

        Zitat

        Und ein Gaming-Notebook z.B. von "Medion" ist z.B. deutlich billiger als eines von MSI oder einem anderen Markenhersteller. Das ist der nächste Punkt.
        Das stimmt doch überhaupt nicht, siehe auch die Marktübersicht im Artikel. Manchmal ist ein Medion das günstigste mit der Karte XY, manchmal aber auch nicht, Zb bei ner 980M oder 1060M ist das günstigste Medion-Modell sogar 200-300€ teurer als andere Modelle zB von MSI, Asus oder HP. Auf keinen Fall ist Medion allgemein "deutlich billiger". Das einzige, was stimmt, ist, dass zB Asus usw. auch zusätzlich auch noch besonders "edle" Modelle haben, die dann teurer sind. ;)

        Zitat
        Und ich kenne privat durchaus einige Leute die den Kompromiß gehen und halt nur und ausschließlich ein Notebook als Computer nutzen statt einer stationären PC-Lösung. Entweder weil die Familie und/oder der Platz in der Wohnung wirklich nicht mitspielen.
        mag ja sein, aber es IST halt nun mal viel teurer - wenn man sich dessen bewusst ist und es in kauf nimmt, ist ja alles okay. Aber viele Leute werden, wenn sie mal drüber nachdenken, dann doch lieber ne Ecke für einen PC finden anstatt 500-600€ mehr für ein Notebook auszugeben, nur um "Platz zu sparen" ;)
      • Von Spiritogre Mitglied
        Hmm, ich kenne eigentlich keinen ernsthaften PC Spieler, der nicht zunächst einen Desktop hat. Allerdings sind wohl gerade bei Jüngeren bzw. Studenten Notebooks halt oftmals das Gerät der Wahl.

        Ich selbst habe eigentlich immer den Desktop als primären Arbeits- und Spieleplatz (Leistung und Ergonomie) und ein Notebook als Zweitgerät. Dabei würde ich (inzwischen) immer zu günstigen Geräten für maximal 700 Euro greifen, weil Notebooks auch nicht ewig halten. In der Preisklasse zwischen 500 und 700 Euro bekommt man auch schon gute Grafikkarten, die zum mobilen Spielen zwischendurch oder im Urlaub absolut ausreichend sind.
      • Von MichaelG Mitglied
        Kommt wie gesagt darauf an. Auch auf das was man sich leisten kann und/oder auch will. Und auch was man denn unter einem Gamingnotebook versteht. Vergleichbar (Leistung) ist das Notebook natürlich immer erheblich teurer als der gleich starke PC. Auch eine Doppellösung kann hier immer noch günstiger sein. Keine Frage. Habe ich aber z.B. ein 1500 EUR "Gaming-Notebook" im Blick, kann ein Gaming-PC trotzdem allein betrachtet immer noch teurer sein (wenn auch erheblich leistungsstärker, keine Frage). Und ein Gaming-Notebook z.B. von "Medion" ist z.B. deutlich billiger als eines von MSI oder einem anderen Markenhersteller. Das ist der nächste Punkt. Was von beiden nun besser ist kann man lang und breit diskutieren. Ich jedenfalls kaufe mir nach einigen erlittenen Fehlgriffen bei PC, externen Festplatten und einem Monitor (Defekte kurz nach Garantieende etc. pp.) bei Aldi jedenfalls keine technischen Geräte mehr.

        Und ich kenne privat durchaus einige Leute die den Kompromiß gehen und halt nur und ausschließlich ein Notebook als Computer nutzen statt einer stationären PC-Lösung. Entweder weil die Familie und/oder der Platz in der Wohnung wirklich nicht mitspielen.

        Ich für mich jedenfalls aber halte ein Gamingnotebook für überflüssig. Weil mir das Spielgefühl am PC auch deutlich mehr gibt als an einem Notebook zu sitzen. Auch und gerade bei Spielen wie Deus Ex, Shootern oder Rennspielen wie Assetto Corsa und Co.

        Dafür kaufe ich mir dann lieber wenn das Budget da ist ein ordentliches Notebook für andere Nutzzwecke was ich dann lange habe (z.B. eben mein Macbook Pro zum surfen, für Office etc. pp). Und meinen PC habe ich leistungsseitig ja gerade erst auf Vordermann gebracht (Umrüstung kam auch um die 1000 EUR ohne Monitor; der kam nochmal rund 400 EUR oben drauf). Für das Geld hätte ich sicher schon fast ein Gamingnotebook (Einsteigermodell) bekommen. Aber wie gesagt: Für das Geld habe ich mir dann lieber schon 2012 ein Macbook Pro geholt. Und das lag damals schon preislich auf Gamingnotebooklevel (um die 2000 EUR). Allerdings schon mit SSD und Retinadisplay. Das Macbook Pro war sicher auch keine Frage der unbedingten Notwendigkeit (sicher hätte es auch ein 400 bis 500 EUR Windows-Notebook aus dem Mediamarkt oder so getan) sondern halt der Wunsch des Luxus in dem Fall. Und das Gerät tut noch heute (abgesehen von den BS-Wechseln, aktuell MacOS Sierra) unverändert seinen Dienst.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Ist halt Geschmacksfrage. Ein Gaming-Notebook wird halt in der Regel immer schwächer sein als ein Highend-PC aber auch mindestens so teuer (wenn nicht gar teurer).
        nicht nur "wenn nicht gar", sondern es ist VIEL teurer als ein vergleichbarer PC.


        Zitat
        Wer allerdings wenig Platz hat
        ein aufgebautes Notebook nimmt kaum weniger Platz weg als ein PC + Monitor - da muss man schon IRRSINNIG wenig Platz in der Bude haben, wenn man auf KEINEN Fall für nen PC Platz findet, aber für ein Notebook + Maus schon... ;)

        Zitat
        sich nur 1 Gerät leisten kann
        ein starker Spiele-PC plus dazu noch ein "Officenotebook" ist nicht teurer als ein "Gamingnotebook" - steht auch im Artikel.

        Zitat

        und das Laptop auch für Ausbildung/Beruf parallel nutzt wird halt zu diesem Kompromiß greifen.
        auch da kann es von den Kosten her mehr Sinn machen, trotzdem für Gaming "zu hause" nen PC zu nehmen und für Arbeit/Ausbildung ein Office-Modell.
      Direkt zum Diskussionsende
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