Der gute Ton: Tipps und Empfehlungen rund um den Kauf von Soundkarten
Eine gute Soundkarte verbessert zusammen mit guten Boxen den Sound - zum Beispiel mit einer X-Fi Titanium HDWer eine neue Soundkarte kaufen will, um sich klanglich zu verbessern, sollte sich vorher genau informieren, ob dies wirklich Sinn macht. Es gibt neben der Soundqualität zwar auch andere Gründe, sich eine Soundkarte anzuschaffen. Aber wer nun wirklich eine Soundkarte braucht, und was es noch zu beachten gibt, klären wir in unserem Special. Soundkarten sind eine ideale Ergänzung zu einem Boxen- oder Headset, wenn ihr den Sound am PC optimieren wollt. Allerdings gilt hier, wie bei vielen anderen Hardwarekomponenten: lohnt es sich? Beziehungsweise: was genau lohnt sich? Braucht man überhaupt eine Soundkarte? Denn schon seit vielen Jahren hat jedes Mainboard einen eigenen Soundchip eingebaut, und die Qualität dieser Chips hat sich auch laufend verbessert.
Was noch dazukommt: früher konnte man, vor allem wenn man Surroundsound nutzen wollte, durch eine Soundkarte den Prozessor entlasten. Dies ist aber heutzutage nicht mehr nötig, denn moderne Prozessoren und Mainboards erledigen alles rund um Sound quasi nebenbei. Somit bleibt also scheinbar die Soundqualität der einzige Kaufgrund für eine Soundkarte. Doch dem ist nicht so, denn es sind zwei weitere Dinge dazugekommen, die nicht jeder Onboardsoundchip beherrscht: eine Surroundsimulation für Kopfhörer sowie eine digitale Übertragung von Gamesound in Surround. Über diese Features werdet ihr nun mehr erfahren, auch für wen sich denn eine Soundkarte nun lohnt. Natürlich empfehlen wir euch am Schluss noch einige Soundkarten aus verschiedenen Preisklassen.
Surroundsimulationen für Kopfhörer
Das erste erwähnenswerte Feature neben der Soundqualität ist eine Surroundsimulation für Stereo-Kopfhörer wie beispielsweise "Dolby Headphone" oder "CMSS-3D Headphone" von
Für Kopfhörer und Headsets gibt es Dolby Headphone oder CMSS-3DCreative. Dies ist sehr interessant vor allem für Gamer, die Spiele gerne auch per Kopfhörer oder Headset spielen. Eine solche Technik ist nicht nur eine Spielerei, die aus Stereosound einzelne Geräusche eher zufällig herauspickt und eine "Surroundatmosphäre" erschafft. Es handelt sich vielmehr um eine funktionierende Umrechnung von Surroundsound auf Stereokopfhörer, so dass man Geräusche wirklich genau orten kann. Das Ganze funktioniert durch akustische Tricks: durch minimale Verzögerungen und Frequenzänderungen scheint ein Ton wirklich eher von zum Beispiel rechts hinten zu kommen. Wenn am PC also ein Surroundsound vorliegt, egal ob bereits "vorproduziert" bei einem DVD-Film oder live berechnet bei einem Spiel, wird der Hörer ihn als korrekt funktionierenden Surroundsound empfinden, obwohl die Kopfhörer nur Stereo sind. Diese Technik funktioniert bei Kopfhörern, vor allem bei geschlossenen Kopfhörern recht gut, bei Stereo-Lautsprechern aber nur mäßig, denn im Gegensatz zu Kopfhörern legen die Töne hier eine relativ lange Strecke bis zum Ohr zurück. Auf diesem Weg zerstreuen sich die Schallwellen natürlich viel mehr als bei Kopfhörern und werden auch noch von Gegenständen und Wänden reflektiert, so dass das Ergebnis schlechter ist. Natürlich ist jedes Ohr anders, das heißt: bei manchen Usern funktioniert die Surroundsimulation auch mit Kopfhörern leider nur mäßig oder gar nicht. Es schadet aber nicht, es einfach einmal auszuprobieren, wenn man ohnehin gerne mit Kopfhörern spielt.
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LieGrü
Mein Headset hat seinen Geist aufgegeben, weswegen ich derzeit das Mic meiner Webcam nutze (soll wohl klar & deutlich klingen).
Demnach…