Hardware

Aufrüst-Ratgeber: Diese CPUs, Grafikkarten und Aufrüst-Kits lohnen sich für euren PC

04.12.2011 17:45 Uhr
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In unserem Aufrüst-Ratgeber erfahrt ihr, welche CPU oder Grafikkarte sich für euren PC als Upgrade lohnt. Dabei achten wir auf eine Mischung aus Performance-Gewinn und geringen Kosten, damit ihr möglichst günstig euren PC aufrüsten könnt, anstatt einen neuen zu kaufen.


Ob Strategie a la Anno 2070 oder Shooter wie Battlefield 3: für schöne Grafik braucht es HardwarepowerOb Strategie a la Anno 2070 oder Shooter wie Battlefield 3: für schöne Grafik braucht es Hardwarepower [Quelle: Siehe Bildergalerie]Weihnachten steht vor der Tür – eine perfekte Gelegenheit, sich ein bisschen neue Hardware unter den Weihnachtsbaum legen zu lassen. In unserem Special erfahrt ihr, was speziell für euren PC vielleicht zu viel des Guten ist, welche Einzelkomponenten sich wirklich lohnen oder ob ein komplettes Aufrüstkit die beste Wahl ist.

Die Anforderungen für Spiele haben sich seit längerem nur leicht erhöht. Vor allem für minimale Details reicht oft noch ein PC aus, der vor drei bis vier Jahren "Mittelklasse" war. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass fast alle Spiele im Kern auch auf den technisch schon älteren Spielekonsolen laufen müssen. Bei den maximalen Detailstufen sieht es ein wenig anders aus, denn hier gibt es einige Spiele, die einen besonders detailreichen Grafikmodus anbieten. Dies dient oft eher zu Demonstrationszwecken, um zu zeigen, was die Grafikengine alles leisten kann. Trotzdem will der eine oder andere Spieler gerne diese maximale Detailstufe genießen. Hierfür ist dann in der Tat eine leistungsstarke Hardware nötig.

Wem aber "hohe" Details ausreichen, die übrigens bei Spielen wie Battlefield 3 nur bei einem direkten Screenshot-Vergleich wirklich von den "maximalen" Details zu unterscheiden sind, kommt schon mit einer Grafikkarte für 150 Euro und einem Prozessor für 100 Euro gut aus. In unserem Special werdet ihr erfahren, welche eurer Komponenten noch ausreichen und welche ihr vielleicht lieber aufrüsten solltet. Am Ende des Artikels haben wir dazu eine große Tabelle zusammengestellt, an der ihr erkennen könnt, welche Kombinationen aus Prozessor und Grafikkarte gut zusammenpassen – und welche nicht. Somit könnt ihr auch leicht ablesen, ob ein Aufrüsten von Prozessor oder Grafikkarte eure PC-Konfiguration optimieren kann. Wir werden mit Arbeitsspeicher beginnen, daraufhin mit Prozessoren weitermachen und danach auf Grafikkarten eingehen. Wer mehrere Komponenten auf einmal wechseln will, findet im letzten Kapitel auch sechs Aufrüstkits mit Mainboard, RAM, Prozessor und Grafikkarte - und die bereits erwähnte Übersichtstabelle.

Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher ist schnell aufgerüstet und zudem günstig. Selbst wenn ihr noch einen älteren PC mit DDR2-RAM habt, ist eine Erweiterung auf insgesamt 4 Gigabyte nicht sehr teuer. Mehr als 4 Gigabyte sind für einen älteren PC aber nicht mehr zu empfehlen, erst Recht, wenn kein 64bit-Windows installiert ist. Denn mit einer 32bit-Version können ohnehin nicht mehr als 4 RAM mit HeatspreadernRAM mit Heatspreadern [Quelle: Siehe Bildergalerie]Gigabyte genutzt werden. Wer auf DDR3 umsteigt oder schon ein Mainboard mit DDR3-RAM-Unterstützung besitzt, für den ist die Anschaffung von oder Aufrüstung auf 8 Gigabyte eine preiswerte Angelegenheit, auch wenn bislang mehr als 4 Gigabyte noch keinen merkbaren Vorteil bringen. Da ihr aber schon ab etwa 30 Euro dabei seid, sind 8 Gigabyte sicher kein Fehlgriff. Mehr als 8 Gigabyte lohnen sich allerdings wirklich nur für Spieler, die extrem RAM-intensive Anwendungen betreiben. In jedem Falle reicht DDR3-PC3-10667U-RAM, also RAM mit 1.333 Megahertz DDR-Takt völlig aus. Ein höherer Takt bringt keine spürbaren Vorteile. Lediglich Besitzer von einem Intel-Prozessor für den Sockel 1366 sollten DDR3-RAM mit 1.600 Megahertz nutzen, zudem ist es hier sinnvoll, drei RAM-Riegel zu verwenden, da der Sockel "Triplechannel" unterstützt. Nutzt man drei Riegel, so hat man kleine Geschwindigkeitsvorteile. Die anderen modernen Sockel sind für "Dualchannel" ausgelegt, das heißt beim Betrieb von zwei oder vier RAM-Riegel habt ihr kleine Geschwindigkeitsvorteile.

Benutzer
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04.12.2011 17:45 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
04.12.2011 11:29 Uhr
Also ich muss sagen, ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren einen Rechner mit einen AMD Phenom II X4 940 (3 GHz, 4GB RAM) mit einer Radeon 4870 (1 GB VRAM) gekauft und seitdem nie eine Grund gesehen aufzuruesten. Selbst Skyrim laeuft bei mir mit maximalen (!) Einstellungen absolut fluessig mit keinen nennenswerten…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
03.12.2011 21:30 Uhr
werd wohl demnächst vom Q6600 aufn I5 umsteigen,,und RAM is ja derzeit sowas von billig,,hab vorhin n 8gb kit für knapp über 30 euro gesehen,,,graka hab ich grad erst geholt,,HD6950 .reicht mir erstmal
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
03.12.2011 20:34 Uhr
Danke ! ! !

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