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Halo: Kampf um die Zukunft (PC)

Release:
24.10.2003
Genre:
Action
Publisher:
Microsoft

Halo

21.11.2003 14:45 Uhr
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Halo Ein Blick auf die Munitionsanzeige verrät: nur noch 20 Schuss, das reicht kaum für mehr als einen Gegner und bis zum Treffpunkt mit dem Team ist es noch ein ganzes Stück. Das blaugrün beleuchtete Tunnelgeflecht wirkt beklemmend, hinter jeder der zahllosen Ecken könnte ein Alien lauern. Die orchestrale Hintergrundmusik wird lauter und intensiver, der Puls steigt und hinter einer Tür sind bedrohlich schwere Schritte zu hören. Schauplatz: Halo, eine Art ringförmiger Todesstern, dessen Oberfläche überwiegend aus palmenbewachsenen Küstengebieten besteht und sogar verschiedene Wetterbedingungen (Schnee, Regen) aufweist. In der Rolle eines genmanipulierten Elite-Soldaten (der so genannte Master Chief) besteht Ihre Aufgabe darin, diese Superwaffe vor dem Zugriff durch die Alien-Allianz Covenant zu schützen.

Schwacher Auftakt

Die Außenlevels zählen zu den optisch besseren Parts. Die Außenlevels zählen zu den optisch besseren Parts. Die Story entwickelt sich im Lauf des Spiels ungemein dramatisch und enthält etliche überraschende Wendungen. Auch die Erzählmethode gefällt: Statt sich von endlosen Zwischensequenzen berieseln zu lassen, wird der Handlungsverlauf hauptsächlich durch Funkdialoge während des Einsatzes vermittelt. Der Einstieg ins Spiel ist jedoch alles andere als überwältigend, die Flucht vom Mutterschiff gestaltet sich - wie fast alle Innenlevels - sowohl spielerisch als auch optisch als langweilig: Grau gehaltene, enge Räume wiederholen sich ständig, zudem muss der Master Chief sich lediglich von der Brücke bis zur Rettungskapsel durchschlagen. Ab der zweiten Mission geht es dann aber richtig los. Nun kommt es nicht mehr nur darauf an, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Stattdessen sollen Sie sich mithilfe einer Gruppe von Marines zunächst ins Einsatzgebiet vorkämpfen, dort die Aufgaben erfüllen und danach wieder flüchten. Vor allem auf dem Rückweg lauern oft getarnte oder besonders starke Gegner - so entsteht eine glaubwürdige und spannende Einsatzatmosphäre. Häufig verlassen Sie dabei die Oberfläche von Halo und betreten Stützpunkte und Tunnelsysteme im Inneren des riesigen Konstrukts. Der Einsatz von jeepähnlichen Warthogs, Scorpion-Panzern und Kampfflugzeugen lockert das shootertypische Spielgefühl auf. An die Steuerung muss man sich zwar zunächst gewöhnen, weil der Wagen automatisch in Blickrichtung dreht, aber sobald Sie sich darauf eingestellt haben, sind die Vehikel-Sequenzen sehr kurzweilig. Mehr als ein nettes Beiwerk stellen sie allerdings nicht dar, die wesentlichen Einsatzziele verbergen sich nämlich meist in engen Schluchten oder Gebäuden, so dass man sie ausschließlich zu Fuß erreicht. Zur packenden Atmosphäre trägt insbesondere die hervorragende Soundkulisse bei: Die musikalische Untermalung reicht von spannungsfördernd bis aufpeitschend, fällt aber nie störend auf, sondern bleibt dezent. Außerdem sehr gut gelöst: Ihre Teamkameraden nutzen das interne Funksystem ausgiebig, je nach Situation hören Sie ängstliche, hämische oder witzige Kommentare über den Äther. Dank guter 3D-Unterstützung fällt es auch leicht, Schritte oder Grunzgeräusche der Aliens exakt zu orten. Gespeichert wird ausschließlich an Savepoints, die großzügig im Level verteilt sind, eine Quicksave-Funktion wäre also überflüssig.

Mehr als Kanonenfutter

Der Raketenwerfer haut auch starke Gegner um. Der Raketenwerfer haut auch starke Gegner um. Die Gegner bestehen in erster Linie aus Fußvolk, nur selten werden sie durch Flugzeuge oder Geschütztürme verstärkt. Vom leichten Krieger über den wendigen Allrounder bis zum schwer gepanzerten Soldaten ist alles vertreten. Allerdings tauchen zu selten wirklich neue Angreifer auf, die meiste Zeit setzt man sich mit gerade mal vier verschiedenen Alien-Typen auseinander. Deren Stärke liegt vor allen Dingen im guten Teamspiel. Dezimieren die Marines eine Gruppe leichter Kämpfer, flüchten die verbleibenden Covenants, stärkere Wachen zu warnen. Einen durchweg positiven Eindruck hinterlässt zudem die gut eingebundene Physik: Bei Explosionen wirbeln Gegner oder Fahrzeuge hoch durch die Luft und reißen andere mit sich, Kugeln prallen von Schutzschilden ab und werden zu gefährlichen Querschlägern. Um die eingehende Frage zu beantworten: Halo ist weder Überspiel noch Mittelmaß, sondern "nur" gut. Der gesamte Spielverlauf bewegt sich auf hohem Niveau, aber es fehlt an echten Highlights und Neuerungen.

   
Bildergalerie: Halo: Kampf um die Zukunft
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
84 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Justin Stolzenberg
Leichten technischen und spielerischen Mängeln zum Trotz ist Halo ein empfehlenswerter Ego-Shooter.
Kein Kooperativ-Modus auf dem PC – für mich die größte Enttäuschung der PC-Umsetzung von Halo, darüber vermögen auch die anderen Mehrspieler-Modi (unter anderem King of the Hill, Oddball, Juggernaut, Assault) nicht hinwegzutrösten. Gefallen haben mir hingegen liebevolle Details, beispielsweise die Plasmagranaten: Trifft man damit einen Gegner, haftet das Geschoss an ihm. Läuft er dann noch mitsamt der Granate zu ein paar anderen Aliens und sprengt so die ganze Gruppe, kann man sich ein hämisches Grinsen kaum verkneifen. An echten Highlights im Einzelspieler-Part fehlt es aber: Bis auf das Finale sticht keiner der zehn riesigen Levels wirklich hervor und das Waffenarsenal beschränkt sich auf leichte Maschinengewehre, Laser, Granaten und Raketenwerfer. Als Gesamtpaket aus ansehnlicher Grafik, starker KI, spannender Story und der ordentlichen Spielbarkeit ist Halo dennoch zu empfehlen, wenn Sie mit etwas eintönigen Innenlevels, mittelmäßiger Performance und stellenweise unfreiwillig komischen Animationen leben können.
   
Erfahrener Benutzer
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21.11.2003 14:45 Uhr
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Bewertung: 0
01.04.2009 15:05 Uhr
hmmm.... ich hab jetzt Halo zum 12 mal auf legendär durchgespielt, ich weiß nicht woran das lieg aber ich finde dieses spiel einfach klasse ich finde zwar das es nun ja, besser sein könnte aber was will man mehr es ist ja schon richtig alt und nun ja..
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.11.2003 18:14 Uhr
am 23.11.03 um 16:54 schrieb schrammelvatti:
also ich finds auch zu hoch bewertet.selbst der redakteur sagt das es nur durchschnitt ist.warum dann 84%????


Nein, der Redakteur sagt, dass es weder Durchschnitt noch Überspiel ist sondern irgendwo dazwischen.
Benutzer
Bewertung: 0
23.11.2003 16:54 Uhr
also ich finds auch zu hoch bewertet.selbst der redakteur sagt das es nur durchschnitt ist.warum dann 84%????
es ist nicht innovativ,die steuerung gewöhnugsdürftig,die texturen sind vorallem in den innenlevels nich abwechselungsreich.die grafik allgemein ist nur gehobener durchschnitt.die performance schwankt stark.und der sehr coole coop modus wurde rausgelassen.
insgesamt doch schon eine kleine enttäuschung.halo bietet nur normale shooter kost,nich mehr,nich weniger.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.11.2003 12:37 Uhr
Ich finde Halo durchaus gelungen .Die Gegnerintelligenz ist überraschend gut, hab selten solche cleveren Gegner in einem Spiel gesehen. Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit hat man das drauf. Steuerung ist eben gewöhungssache. Die Grafik ist durchaus ansprechend, nur irgendwie hat man das Gefühl, das Spiel würde immer auf 30 FPS laufen, da bin ich aber nicht der einzige. Liegt warscheinlich daran, daß es eine Konsolenumsetzung ist. Die Atmosphäre und die Story ist sehr gut gelungen, wenn man zum erstenmal gegen diese ekligen kleinen Krabbelviecher antritt, kriegt man Panik (ich hasse eh alles was krabbelt, wuäähh  nachher lässt man die aber gewähren und verschwendet keine Munittion mehr an ihnen, da sie eh kaum was vom Schild abziehen und auch die Idee mit der Ringwelt ist was Neues und es sieht auch einfach bombastisch aus, wenn man am Horizont diesen Ring bist ganz nach oben und wieder zurücklaufen sieht. Der Multiplayer Part macht ebenfalls saumäßig Spaß, wenn man zu dritt in einem Warthog rumgurkt und plötzlich von einer Rakete getroffen wird und meterweit/hoch durch die Luft fliegt
Der größte Nachteil ist eigentlich , daß man nach der langen Entwicklungszeit die Innenlevels etwas abwechslungsreicher hätte gestalten können. Man verirrt sich nur dank der zahlreich herumliegenden Gegnerleichen und der Pfeile auf dem Boden nicht 
Und die sehr kurze Spielzeit, ich hatte es schon nach 3 Tagen durch, das ist einfach etwas zu wenig, auch wenns nur 30€ gekostet hat

Ich hätte dem Spiel 85% gegeben
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
23.11.2003 12:01 Uhr
Kann ich zum größten Teil zustimmen. Die Engine ist eine Frachheit und das Spieldesign bestenfalls gut.

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