Unser Test zu Goin' Downtown
Eine Hommage an alte Monkey Island-Spiele: In einem coolen Beleidigungsduell bringt Jake seinen Gegner aus der Fassung und ringt ihn dann selbstständig nieder.
Auch eine feine Übersichtskarte wurde eingebaut, die sich jederzeit aufrufen lässt - das bedeutet, dass die Spielzeit nicht künstlich mit Laufwegen gestreckt ist und man sich voll auf Rätsel und Handlung konzentrieren kann. Als Innovation wurde im Vorfeld der Simulator angekündigt, mit dem Jake für seine Ermittlungen in eine Art virtuelle Vergangenheit reist. Dabei muss er sich vorsehen, um die Simulation nicht zu verändern - sinkt hier eine spezielle Anzeige auf null, bricht das Programm ab. Klingt umständlich, ist es aber nicht - denn der Simulator wird erst im letzten Spieldrittel relevant und bietet nicht mehr als eine Handvoll Rätsel und das Abklappern alter Locations. Immerhin wird es noch mal spannend, als man so einer schmutzigen Verschwörung auf die Schliche kommt.
Doch der guten Handlung bereiten die Entwickler ein unvermitteltes und unspektakuläres Ende - nach kaum mehr als sechs, bestenfalls acht Stunden. Die Cel-Shading-Grafi k gibt kaum Anlass zu Kritik: Man vermisst gerenderte Cutscenes und die Gesichter wirken hölzern - das war es auch schon. Die edlen Animationen sind stets auf die Situation abgestimmt, die Hintergründe mit schönen Details verziert. Ebenso klasse die deutschen Sprecher, von denen die meisten professionelle Leistungen erbringen - zu schade, dass viele Charaktere nur Randnotizen bleiben und manche Sprecher so kaum Gelegenheit haben, ihre Talente unter Beweis zu stellen.


Mir persönlich hat die Atmosphäre des Spiels (in der Demo) auch nicht gefallen weshalb ich von einem Kauf abgesehen habe. Imho war Cell-Sahding in der hier gezeigten Form zu verwenden…
Ich sagte Cyberpunk sei gewalttätig, düster bzw vom optischen her dunkel und ohne irgendwelche Helden oder Gut und Böse! Ich glaub nicht das Fahrenheit 451 oder Schöne neue Welt das sind oder? Hab ich auch…