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  • For Honor Vorschau: Spaßige Mittelaltergefechte in grandioser Optik

    Je nach Fraktion und Held tragen die Charaktere unterschiedliche Waffen. Die Ritter setzen zum Beispiel auf mächtige Zweihandschwerter, bei den Samurai kommen dagegen geschmeidige Katana zum Einsatz. Die Wikinger verwenden eine Kombination aus Schwert und Schild. 3 Wenn ihr genügend KI-Gegner niedermäht, schaltet ihr Quelle: Ubisoft

    Ubisoft ruft alle Mittelalter-Fans im Actionspiel For Honor zu den Waffen! Neben Rittern und Wikingern kämpfen aber auch Samurai auf den Schlachtfeldern. Vor der gamescom 2015 in Köln schildern wir euch unsere Eindrücke zur E3-Überraschung. Für Multiplayer-Fans wird For Honor ein interessanter Titel. Ob die Solo-Kampagne ähnlich groß sein wird, dahinter setzen wir vorerst ein dickes Fragezeichen.

    Ubisoft mag in letzter Zeit wegen der eher unglücklichen PC-Releases von Assassin's Creed: Unity und Watch Dogs in die Kritik geraten sein, aber eines muss man dem französischen Publisher lassen: Auf der E3 sorgen sie Jahr für Jahr für echte Überraschungen. So auch dieses Mal in Los Angeles, denn nach den Präsentationen von altbekannten Titeln wie Assassin's Creed: Syndicate und The Division hätte wohl kaum ein Redakteur mit dem Mittelalter-Schnetzler For Honor auf der Pressekonferenz gerechnet. Ubisoft will uns mit dem frisch angekündigten Titel ein blutiges Online-Schlachtenspektakel mit Rittern, Wikingern und Samurai in den Hauptrollen schmackhaft machen.

    Das Besondere an der E3-Präsentation war obendrein, dass wir kurz nach der Weltpremiere der frischen Marke bereits das erste Mal die Klingen auf dem virtuellen Schlachtfeld kreuzen durften – leider nur auf einer PlayStation 4, aber immerhin! Natürlich bot die sehr frühe Demo-Version in Los Angeles nur einen Bruchteil dessen, was die Entwickler mit dem Spiel im Sinn haben – bis zum Erscheinungstermin frühestens im nächsten Jahr vergehen aber auch noch einige Monate. Doch unserem Ersteindruck nach verspricht For Honor ein wirklich interessantes Spiel für alle Fans von Online-Schlachten zu werden. Woran das liegt, sagen wir euch in unserer Vorschau.

    Die Qual der Wahl

    Nicht genug von For Honor?
    Im verlinkten Sammelartikel findet ihr weitere Informationen zum Mittelalter-Actionspiel von Ubisoft.
    Im Grunde genommen haben die verantwortlichen Entwickler bei Ubisoft Montreal das Spielprinzip von Online-Mittelalterspielen wie Chivalry: Medieval Warfare und War of the Roses ein wenig abgekupfert und das Ganze um zahllose KI-Schergen und ein ziemlich interessantes Schwertkampfsystem namens "Art of Battle" erweitert. Das System soll dafür sorgen, dass die Schlachten im Spiel nicht in stumpfe Hack&Slay-Orgien ausarten. Doch bevor es überhaupt ans Eingemachte geht, entscheidet man sich zuerst für eine Fraktion, zur Auswahl stehen The Chosen (Samurai), The Warborn (Wikinger) und The Legions (Ritter).

    Auf der diesjährigen E3 rechnen wir mit neuen Infos zum actiongeladenen Mittelalterspiel von Ubisoft. Die Wikinger-Helden verfügen über Schilde. Mit ihnen ist es wahrscheinlich deutlich einfacher als mit Schwertern, die Schläge der Gegner zu blocken. Quelle: Ubisoft Danach wählt man noch einen spezifischen Helden, die sich durch verschiedene Kampfstile voneinander unterscheiden. So sind die Oni der Samurai-Fraktion zum Beispiel extrem agil und können deshalb schnelle Hiebe austeilen. Im Gegenzug ist der flinke Samurai aber aufgrund seiner leichten Rüstung auch leicht verwundbar. Bei den Rittern stehen dagegen Wächter als Heldenklasse zur Auswahl, die fast das Gegenteil eines Oni sind. Die kräftigen Krieger ziehen in schweren Plattenharnischen aufs Feld und schlagen mit massiven Zweihandschwertern auf die Feinde.Die Entwickler betonen, dass, obwohl sich die einzelnen Charaktere in ihren Fähigkeiten stark voneinander unterscheiden, die Spieler mit allen Helden alle Aufgaben in einer Schlacht übernehmen können.

    Unter dem Namen "The Chosen" zieht die Samuraifraktion in die Schlachten. Die Oni-Samurai sind flink, aber auch nur leicht gepanzert. Quelle: Ubisoft Das heißt zum Beispiel, dass geübte Oni-Spieler ebenso gut bestimmte Stellen in den Gefechten verteidigen können und eben nicht nur für Überraschungsangriffe geeignet sind. Bislang hat Ubisoft erst drei Helden vorgestellt. Wie viele weitere es im fertigen Spiel geben wird, dazu wollten die Entwickler sich leider noch nicht äußern. Auf die Technik kommt es an Ebenso hat Ubisoft uns nur einen der vielen Spielmodi ausprobieren lassen. In der "Domination" genannten Variante gilt es, in klassischer Mehrspieler-Shooter-Manier gemeinsam mit einem vierköpfigen Team drei Zonen zu erobern und sie zu halten – und sich so gegen die anderen vier Kontrahenten zu behaupten. Eine kleine Besonderheit ist, dass, sobald man genügend Zonen hält und zudem einen großen Punktevorsprung sein Eigen nennt, der Feind die Möglichkeit verliert, nach einem Bildschirmtod wiedereinzusteigen.

    01:07
    For Honor: Accolades-Trailer zur Mittelalter-Action von Ubisoft
    Spielecover zu For Honor
    For Honor


    Wegen der vielen von der KI gesteuerten Fußtruppen hat man in den Partien wirklich das Gefühl, mitten auf dem Schlachtfeld zu stehen. Die Computerschergen sind aber eher als eine Art Kanonenfutter zu betrachten, sie können Spieler in den seltensten Fällen tatsächlich ausschalten. Wegen der vielen von der KI gesteuerten Fußtruppen hat man in den Partien wirklich das Gefühl, mitten auf dem Schlachtfeld zu stehen. Die Computerschergen sind aber eher als eine Art Kanonenfutter zu betrachten, sie können Spieler in den seltensten Fällen tatsächlich ausschalten. Quelle: Ubisoft Das gilt aber nur so lange, bis das andere Team wieder einen Bereich für sich erobert. Als Schauplatz der Schlacht diente ein Belagerungsszenario, das uns vor allem wegen der vielen KI-Krieger sehr atmosphärisch vorkam. Gespielt wird For Honor aus der Verfolgerperspektive, die durch diverse Rollenspiele mit einem actionlastigen Kampfsystem den meisten unter uns vertraut vorkommen dürfte. Doch wenn es mal in der Schlacht zu einem Duell kommt, zeigt sich die Besonderheit des Spiels. Statt lediglich auf eine Taste für einen Schwerthieb zu drücken, müssen wir mit dem rechten Stick des Controllers den Winkel sowie die Richtung der Waffe bestimmen. Wir können links, rechts oder über Kopf das Schwert halten, wobei man zum Parieren von Attacken noch sehr genau auf den Gegner achten muss. Denn einen Hieb können wir nur blocken, wenn wir unsere Waffe mit der gleichen Neigung halten wie der Feind.

    Als Hilfestellung werden zum Glück noch Pfeile eingeblendet, die uns vor einem allzu schnellen Bildschirmtod bewahren. Für eine gute Überraschung beim Gegner kann man noch sorgen, indem man unerwartet mit der Faust auf ihn einschlägt. Und wenn alles nicht mehr hilft, sprich der Feind einfach zu schnell und übermächtig ist, kann man natürlich die Beine in die Hand nehmen. Das mag vielleicht nicht viel mit dem Titel des Spiels, ergo mit Ehre zu tun haben, aber so spart man sich den nervigen Zeitverlust, der durch ein Respawn entsteht. Um Feinden zu schaden, stehen uns zwei unterschiedliche Attacken zur Verfügung.

    Die Grafik-Engine versprüht mit ihren gelungenen Lichteffekten eine ganz besondere Atmosphäre. Die Grafik-Engine versprüht mit ihren gelungenen Lichteffekten eine ganz besondere Atmosphäre. Quelle: Ubisoft Ähnlich wie in der Dark Souls-Reihe hauen wir mit den Schultertasten zu. Mit dem oberen Button landen wir schwere Schläge, mit dem unteren Knopf verursachen wir leichte Hiebe. In der Demo-Version war es (leider) noch relativ einfach, die Kontrahenten mit einer Flut aus leichten Attacken einzudecken, sodass sie einfach keine Möglichkeit hatten, sich zu wehren. Wie oder ob das interessante Art-of-Battle-Kampfsystem überhaupt mit Maus und Tastatur funktionieren soll, da sind wir noch ein skeptisch. Doch wenn man an die Assassin's Creed-Reihe denkt, hat Ubisoft eine mehr als griffige PC-Steuerung hinbekommen – Ähnliches ist im Falle von For Honor auch möglich.

    Online-Shooter mit Schwertern

    Wie schon erwähnt, tummeln sich Hunderte NPCs auf dem Schlachtfeld. Die sorgen aber nicht nur für die angesprochene erstklassige Atmosphäre in den Partien, sondern haben auch eine wichtige Funktion im Spiel. Wenn wir eine Reihe der tapferen Fußsoldaten niedermähen, sammeln wir Kombopunkte. Mit denen können wir – fast wie durch einen Killstreak in einem Call of Duty – Perks freischalten. Zum Beispiel lassen sich so die eigenen KI-Spieler durch einen Schlachtruf zu größeren Taten antreiben oder Artilleriebeschuss durch ein Katapult anfordern.

    Eine gewisse Ähnlichkeit zu bekannten Online-Shootern in puncto Spielregeln und -mechanik sind entsprechend nicht von der Hand zu weisen. For Honor hat mit seinem zwar historisch nicht ganz korrekten, aber unverbrauchtem Mittelalterszenario einen Trumpf in der Hand. Laut den Entwicklern sollen jedoch nicht nur Multiplayer- Fans auf ihre Kosten kommen, denn für das Schlachtspektakel ist eine Einzelspielerkampagne fest eingeplant. Über Umfang und Handlung wurde aber noch nichts verraten. Wer weiß, vielleicht erfahren wir auf der Gamescom mehr darüber.

    03:23
    For Honor - Video-Vorschau - Alle Infos zum Nahkampf-Actionspiel
    Spielecover zu For Honor
    For Honor
  • For Honor
    For Honor
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Montreal
    Release
    14.02.2017
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von nigra
    Ich hoffe auf Kämpfe, die auf Reaktionsvermögen in Form von Konter und Angriff setzen. Bitte kein stumpfes Gekloppe…
    Von RobinNyan
    ich bin leicht enttäuscht dass ubi ihr geld in sowas stecken, bin nicht so fan davon  hätten meiner meinung nach…
    Von RedDragon20
    Den ersten Sätzen kann man nur zustimmen. Man kann ja von Ubisoft halten, was man will. Aber abseits ihrer Zugpferde…

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von nigra Erfahrener Benutzer
        Ich hoffe auf Kämpfe, die auf Reaktionsvermögen in Form von Konter und Angriff setzen. Bitte kein stumpfes Gekloppe auf zwei Tasten, bis einer von beiden umfällt.
      • Von RobinNyan Erfahrener Benutzer
        ich bin leicht enttäuscht dass ubi ihr geld in sowas stecken, bin nicht so fan davon  hätten meiner meinung nach lieber n neues Prince of Persia machen können oder so. naja. ghost recon wird dafür hoffentlich nice.
      • Von RedDragon20 Erfahrener Benutzer
        Den ersten Sätzen kann man nur zustimmen. Man kann ja von Ubisoft halten, was man will. Aber abseits ihrer Zugpferde bringen sie doch öfter mal unverbrauchte Titel, abseits der üblichen Masse. Die meist auch wirklich Spaß machen.
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For Honor
Vorschau - Spaßige Mittelaltergefechte in grandioser Optik
Ubisoft ruft alle Mittelalter-Fans im Actionspiel For Honor zu den Waffen! Neben Rittern und Wikingern kämpfen aber auch Samurai auf den Schlachtfeldern. Vor der gamescom 2015 in Köln schildern wir euch unsere Eindrücke zur E3-Überraschung. Für Multiplayer-Fans wird For Honor ein interessanter Titel. Ob die Solo-Kampagne ähnlich groß sein wird, dahinter setzen wir vorerst ein dickes Fragezeichen.
http://www.pcgames.de/For-Honor-Spiel-55721/Specials/Vorschau-Spassige-Mittelaltergefechte-in-grandioser-Optik-1165915/
29.07.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/06/For_Honor_Screen_Harrowgate_LegionsAtWar_E3_150615_4pmPST_1434397088-pcgh_b2teaser_169.jpg
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