Weltmeisterlich. Ronaldo gibt Kahn noch eine Chance.
Haben Sie ihn erkannt? Liverpools Superstürmer Michael Owen ist nicht so gut getroffen - seine Gesichtsform ähnelt eher Bayerns Owen Hargreaves.
Die Auswahl der Teams ist dabei genauso groß, wie die Abwechslung der Spielmodi. In nahezu allen Ligen von Korea über Brasilien, Amerika und Spanien bis zur Bundesliga sind die Originalteams enthalten, deren zumeist aktueller Kader sich aus wirklichkeitsgetreuen Spielern zusammensetzt. Abwehrikone Paolo Maldini spielt also immer noch beim AC Mailand, während Ronaldo und Rivaldo schon ihre neue Heimat bei Real Madrid beziehungsweise dem AC Mailand gefunden haben. Etwas dubios erscheinen allerdings die Stärken der Akteure: In nahezu jedem Verein gibt es ein oder zwei Bankdrücker, die in Wirklichkeit aus gutem Grund keinen Stammplatz haben, bei FIFA 2003 jedoch wesentlich stärker sind als die eigentlichen Stammspieler. Das deutlichste Beispiel ist Giuseppe Reina von Borussia Dortmund, der sicherlich ein prima Fußballer ist, aber bei weitem keine 91 als Bewertung verdient. Zum Vergleich: Weltstar und WM-Torschützenkönig Ronaldo hat mit 92 gerade mal einen Stärkenpunkt mehr. Auch Reinas Vereinskollege Marcio Amoroso, seines Zeichens Gewinner der Torjägerkanone der Bundesligasaison, hängt mit Stärke 85 weit hinterher. Das lässt entweder auf die Unfähigkeit von Dortmunds Meistertrainer Sammer schließen, weil er Reina nicht spielen lässt, oder auf EA Sports grobe Fehleinschätzung, wobei Letzteres wohl näher liegt.
Wesentlich besser als die Stärken der Spieler stellt FIFA deren Äußeres dar. Zwar könnte gerade dies dem Spiel zum Verhängnis werden (siehe Report Kahn gegen FIFA' in PC Games 12/02), allerdings bedeutet das ein enormes Atmosphäreplus. Dazu tragen auch die originalgetreuen Trikots bei, die für jeden Verein in Heim- und Auswärtsvariante, manchmal sogar noch in einer dritten, alternativen, zur Auswahl stehen.
Schade ist jedenfalls, dass die in hohen Auflösungen sehr opulente Darstellung rapide abbaut, wenn man die Details oder die Auflösung etwas runterschraubt. Insbesondere, bei einer etwas weiter entfernten Kameraposition, scheinen die Texturen oft sehr verwaschen und undeutlich. Von der Auflösung unabhängig, aber immer sehr sauber, sind die Animationen, die ihren Teil zur realistischen Wirkung des Spielgeschehens beitragen. Statt sich umzudrehen, schiebt ein Spieler den schnellen Pass gerne mal mit der Hacke zu seinem Kollegen, hohe Bälle werden elegant mit der Brust angenommen und auch schwierige Bälle werden, zumindest für technisch versierte Protagonisten lässig, mit dem Außenriss gespielt. Das sieht nicht nur extrem stimmungsvoll aus, sondern ermöglicht auch ein sehr flüssiges und schnelles Spiel - so lange man präzise genug abspielt. Möglich wird das schnellere Spiel aber erst, weil EA Sports nicht nur das Menü, sondern auch das Gameplay entschlackt hat. Endlich fallen sinnlose Doppelbelegungen weg; zum Beispiel wird das Kopfballspiel inzwischen über einen einzigen Button gesteuert und nicht mehr durch die Hebertaste für einen hohen Kopfball zum Mitspieler, die Passtaste für dasselbe in flach und die Schusstaste für einen Kopfball Richtung Tor.


1. Die neue Kopfballfunktion ist für Spieler der älteren Versionen miserabel. Vorher war es möglich Kopfbälle nach einer Flanke zu verlängern, auf den Mitspieler abzulegen oder direkt auf´s…
Hi,
Naja die Demo finde ich ist auf jedenfall oberscheisse!!!
Aber das GAme das rockt wie ne sau!
Die grafik ist sagen wir mal 2x sogut wie auf der X-Box!
Mein Bruder hat ne X-Box und ich den Pc und bei mir sieht es doch viel besser aus!Bei mir wirken die Texturen net so…
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