FIFA 13 im Test: Variabler als alle FIFAs zuvor - PES und FIFA auf Augenhöhe - Ab sofort im Handel
FIFA 13 im Test: Variabler als alle FIFAs zuvor. (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auch wenn die Änderungen im neuen FIFA auf den ersten Blick nach Detailverbesserungen klingen, machen sie das Spielgeschehen attraktiver. Vor allem das Verhalten der Offensiv-KI sorgt dafür, dass FIFA 13 seinen Vorgänger übertrumpft. Stürmer laufen nicht mehr schnurstracks ins Abseits, sondern passen ihre Laufwege der Position des Balles und etwaigen Gegenspielern an. Zudem antizipieren die KI-Kicker Spielzüge bereits im Voraus. Dadurch wirkt das Angriffsspiel variabel wie selten zuvor in der FIFA-Reihe. Völlig übermächtige Aktionen wie die Lupfer in FIFA 10 oder die Schlenzer in FIFA 12 gehören der Vergangenheit an, wenn auch angeschnittene Schüsse und hohe Bälle in die Spitze nach wie vor etwas zu stark sind.
Dem entgegen wirkt eine Änderung bei den Ballannahmen: Euren Kickern kann der Ball verspringen, selbst wenn ihr gerade mit Lionel Messi über den Rasen kurvt – realistisch und daher klasse! Auch die Player-Impact-Engine, die für realistische Kollisionen der Spieler sorgt, wurde überarbeitet. Abwehrspieler setzen nun ihren Körper deutlich geschickter in Laufduellen und Zweikämpfen ein – nichtsdestotrotz wirken die Kicker im Vergleich zu PES etwas zu leicht, verfügen über wenig Masse. Analog dazu wurden auch die Dribblings verändert und Sie können den Ball nun abschirmen oder Ihren Gegner dribbelnd anvisieren. Bei den Modi und den Lizenzen bietet sich das gewohnt-großartige FIFA-Bild. Zig Ligen, Managermodus, Karrieremodus – hier bleibt kein Wunsch offen.
Keine optimalen Test-Bedingungen
Unser FIFA-13-Test kam unter nicht allzu optimalen Testbedingungen zustande – und wir wollen euch das natürlich nicht verschweigen. Publisher EA besuchte uns nämlich lediglich mit einer auf einem Gaming-Laptop installierten Version von FIFA 13. Dementsprechend konnten wir das Spiel technisch nicht auf Herz und Nieren testen. Auf dem Laptop lief das Spiel ohne Ruckler, Lags und Bugs mit konstanten, festgeschriebenen 60 Frames. Inhaltlich ist das Spiel jedoch deckungsgleich mit den Konsolenversionen, die uns bereits seit geraumer Zeit vorliegen.
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