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  • PES 2017 im Test: Update mit PC-Wertung Updated
    Quelle: PC Games

    PES 2017 im Test: Der FIFA-17-Konkurrent legt stark vor

    Das Duell um den Fußball-Thron ist eröffnet! Wie PES 2017 gegen FIFA 17 abschneidet, lest ihr im Test inklusive langem Gameplay-Video. Jetzt auch mit PC-Wertung und Details zur technischen Umsetzung von Pro Evolution Soccer 2017.

    Am 15. September erschien PES 2017 für PS4, Xbox One, PC, PS3 und Xbox 360. Damit ihr die aktuellen Kader der enthaltenen Vereine habt, solltet ihr unbedingt den Day-1-Patch für Pro Evolution Soccer 2017 herunterladen. Unser Test verrät, ob die Ballsport-Simulation dieses Jahr auch ohne viele Originallizenzen endlich wieder FIFA 17 schlägt. Zum Vergleich lest unseren FIFA 17-Test!

    09:15
    PES 2017: Test-Video des FIFA-17-Konkurrenten

    PES 2017 für PS4 im Test: Easy to learn, hard to master

    Gut zu sehen, wie die Verteidigung mit dicht gestaffelter Viererkette und den beiden Sechsern das Zentrum dicht macht. Gut zu sehen, wie die Verteidigung mit dicht gestaffelter Viererkette und den beiden Sechsern das Zentrum dicht macht. Quelle: Computec Media GmbH So paradox das klingen mag, aber es sind die unsauberen Aktionen, die unpräzisen Pässe oder die misslungenen Schüsse, die PES 2017 besser machen als den Vorgänger. Weil es realistisch ist, wenn man unter Bedrängnis, bei mäßigem Timing und mit überschaubaren Skills keine perfekte Aktion ausführt. Viele Faktoren spielen eine Rolle, doch dank der hervorragenden, verzögerungsfreien Steuerung hat man es buchstäblich selbst in der Hand, es nach und nach besser zu machen. Übersteiger, Side­steps oder andere Tricks mit dem rechten Stick sind keine Kabinettstückchen für die Galerie, sondern lassen sich flüssig und sinnvoll ins Angriffsspiel integrieren.

    Wer das gelungene Training mit Herausforderungen in allen Bereichen absolviert hat, kennt noch längst nicht alle Moves. Diese verbergen sich in der Befehlsliste, die unglaublich lang ist und zeigt, dass man Monate damit verbringen kann, sich stetig zu verbessern und alle Steuerungs-Feinheiten zu verinnerlichen. Die gegnerische Verteidigung agiert kompakter als im Vorjahr, die Viererkette steht eng vor dem Strafraum und verschiebt gut. Wirkliche KI-Bugs haben wir keine erlebt, allerdings fällt es gegen den Computer etwas zu leicht, eine Führung zu verteidigen - in der Realität würde eine knapp in Rückstand liegende Mannschaft einfach offensiver spielen als sie es in PES 2017 macht.

    Gespannt waren wir auf die ­"Adaptive KI", die dafür sorgen soll, dass der Gegner sich auf eure Spielweise einstellt und Gegenmaßnahmen entwickelt. Nach vielen, vielen Testmatches würden wir das Ganze eher als Marketing-Gag einstufen, denn davon war überhaupt nichts zu merken. Dass der Computer auf Gegentore reagiert - also in Rückstand offensiver agiert - ist klar, aber das war früher auch nicht anders und hat mit adaptiver KI nichts zu tun.

    PES 2017 im Test: Taktikfuchs Guardiola lässt grüssen

    Selbst hat man - wie es im modernen Fußball nun mal an der Tagesordnung ist - viele Möglichkeiten, auf veränderte Spielsituationen zu reagieren oder für Überraschungsmomente zu sorgen. Per Knopfdruck könnt ihr die Offensiv/Defensiv-Ausrichtung verändern, zwischen drei vorher festgelegten Taktiken (4-5-1, 3-5-2 etc.) wechseln sowie festlegen, wie tief oder hoch eure Abwehr stehen soll. Neu sind die sogenannten erweiterten Anweisungen, von denen ihr vier auf die Steuerkreuz-Tasten legen und jederzeit - auch in Kombination - aktivieren könnt. Bringt das was? Auf jeden Fall!

    Wenn die gegnerische Abwehr steht wie ein Bollwerk, dann aktiviert "Offensive Außenverteidiger" und knackt die Verteidigung über die Flügel. Bringen euch die präzisen langen Bälle des Gegners zur Weißglut? Dann wählt "Druck auf die Aufbauspieler" und sogleich werden diese automatisch von euren KI-Kameraden angelaufen, wenn sie den Ball bekommen. Das sind nur einige von zahlreichen Beispielen dafür, wie vielfältig eure taktischen Möglichkeiten sind. Natürlich hat alles auch eine Kehrseite, aber dass offensive Außenverteidiger bei schnellen Kontern hinten fehlen und dass ständiges Rauf- und Runtergerenne an der Linie müde Beine macht, versteht sich von selbst. Dank der lagfreien Steuerung gelingt das Direktspiel noch besser als beim Vorgänger. Dank der lagfreien Steuerung gelingt das Direktspiel noch besser als beim Vorgänger. Quelle: Computec Media GmbH

    PES 2017 im Test: Tolle Grafik - auf Konsole

    Grafisch macht PES 2017 im Vergleich zum Vorgänger noch mal einen Sprung und sieht, auch dank 1080p-Optik, sehr gut aus. Buchstäblich jeder Grashalm wurde neu gerendert, hunderte neue Animationen hinzugefügt. Vor allem Zweikämpfe und Torwart-Aktionen wirken authentischer als im letzten Jahr. Klasse sehen auch die Spieler aus, wobei die Haut nicht ganz so natürlich wirkt wie beim Konkurrenten FIFA 17. Das Licht-und-Schatten-Spiel bewegt sich auf hohem, aber ebenfalls nicht auf höchstem Niveau wie beim EA-Sports-Titel. Und es gibt für unseren Geschmack immer noch zu viele Spieler, die man nur erkennt, wenn der Name dabeisteht, was aber auch an der Lizenzproblematik liegen mag.

    Spielerisch macht PES 2017 auch auf dem PC richtig Laune, technisch ist es aber eher mau. (PC-Version) Spielerisch macht PES 2017 auch auf dem PC richtig Laune, technisch ist es aber eher mau. (PC-Version) Quelle: PC Games Auf dem PC ist die Technik daher eher mau, vor allem im Vergleich zur PS4-Version: Abgespeckte Lichteffekte; teils matschige Texturen; grobe, oft seltsam wirkende Spielergesichter - und der Rasen sieht eher aus wie eine Rasentapete. Zudem fehlen einige der neuen Animationen, wodurch die PC-Fassung nicht so geschmeidig aussieht wie die Versionen für PS4 oder Xbox One. Ärgerlich waren auch einige Clipping-Fehler, die uns während den ersten Partien gerade bei Zweikämpfen auffielen. Wer unbedingt eine moderne Technik möchte, wird also auch dieses Jahr nicht glücklich mit PES auf PC. Spielerisch sind die Versionen aber identisch, weshalb wir nur geringfügig abwerten.

    PES 2017 im Test: Kommentar auf Kreisliga-Niveau

    Herrlich, wie die Arsenal-Abwehr den Schiri bedrängt, weil der auf den Punkt gezeigt hat. Völlig zu Recht übrigens - die Leistungen der Unparteiischen sind wesentlich besser als beim Vorgänger. Herrlich, wie die Arsenal-Abwehr den Schiri bedrängt, weil der auf den Punkt gezeigt hat. Völlig zu Recht übrigens - die Leistungen der Unparteiischen sind wesentlich besser als beim Vorgänger. Quelle: Computec Media GmbH Im letzten Jahr gab es ja einen Wechsel auf dem Kommentatoren-Stuhl, Wolff Fuss (jetzt bei FIFA) wurde durch Marco Hagemann abgelöst, was leider ein großer Rückschritt war. In PES 2017 klingt Hagemann (bekannt von RTL und Eurosport) zwar etwas natürlicher und engagierter, der Kommentar ist aber immer noch ein Schuss in den Ofen. Viel zu oft passen die Sprüche nicht zum Geschehen und wenn Co-Kommentator Hansi Küpper zu seinen Taktik-Analysen ausholt, dann erkennt man zwar den ambitionierten Ansatz der Entwickler, aber auch die schlechte Umsetzung.

    Das platte Geschwurbel ist viel zu ausschweifend und oft weiß man gar nicht, über welche der beiden Mannschaften Küpper gerade referiert, weil der Vereinsname nur selten genannt wird - sind doch die meisten Vereinsnamen im Spiel verfremdet. Auch beim Zuschauer-Sound müsste Konami mal den nächsten Schritt gehen. Klar freut man sich über bekannte Schlachtgesänge, aber der Extasegrad passt oft nicht. Ein 1:5-Ehrentreffer wird eben in der Realität nicht so laut bejubelt wie ein 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit.
    Suarez ist zwar ganz gut getroffen, doch man beachte die Rasentapete und die mangelhafte Beleuchtung. (PC-Version) Suarez ist zwar ganz gut getroffen, doch man beachte die Rasentapete und die mangelhafte Beleuchtung. (PC-Version) Quelle: PC Games

    Licht und Schatten bei den Lizenzen

    Mit Premium-Partnerschaften geht Konami neue Wege in Sachen Lizenzen - rangiert in dieser Disziplin aber trotzdem weit hinter FIFA. Acht Mannschaften sind in PES 2017 in besonderem Maße vertreten - mit aktuellen Trikots und Symbolen, Gesichts-Scans der wichtigsten Spieler und einer besonders originalgetreuen Spielweise. Dazu zählen neben einigen südamerikanischen Teams auch der FC Barcelona, Liverpool sowie Borussia Dortmund. Während das beeindruckende Camp Nou schon im Spiel ist, wird die Signal-Iduna-Arena nachgeliefert.

    Ansonsten fehlen trotz Lizenzen der Champions League und der Europa League die meisten Teilnehmer-Mannschaften. Aus Deutschland sind neben dem BVB noch Schalke 04 und Bayer Leverkusen im Spiel. Die Bayern sind erstmals seit einigen Jahren nicht mehr dabei wegen eines Exklusivdeals mit FIFA. Auch nicht in verfremdeter Form, in der zum Beispiel viele Teams aus Spanien, Italien oder England den Weg ins Spiel gefunden haben. Natürlich gibt es wieder den Editor und wer keine Stunden - na ja, eher Tage - in das Bauen von Gesichtern, Wappen und Teams investieren will, wartet auf die Editor-Dateien, die sicherlich wieder in den kommenden Tagen von Fan-Communitys wie PESGalaxy oder PESgaming ins Netz gestellt werden und die ihr ins Spiel importieren könnt.

    Online-Gaming konnten wir ­mangels Server übrigens noch nicht ausprobieren. Erstmals wird aber die PES League integriert, sodass über einen besonderen Modus an Matches der offiziellen PES-Liga teilgenommen werden kann.


    Pro Evolution Soccer 2017 (PS4)

    Spielspaß
    89 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Pro Evolution Soccer 2017 (PC)

    Spielspaß
    86 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Pro Evolution Soccer 2017 (XBO)

    Spielspaß
    89 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Spielablauf wirkt noch realitischer
    Natürliche Spielerbewegungen
    Großartige Steuerung - leicht zu lernen, schwer zu meistern
    Man kann während des laufenden Spiels taktisch unheimlich viel ändern
    Premium-Teams sehen klasse aus
    Aufmerksame Verteidigung, die sich viel schwerer überrumpeln lässt als beim Vorgänger
    Keine Torwart-Aussetzung und KI-Bugs mehr
    Präzises Grätschen möglich
    Verbesserte Schiedsrichter
    Menüführung jetzt viel übersichtlicher
    Noch knackigere Zweikämpfe
    Eckstoß-Strategien
    Grafik nicht mehr zeitgemäß (PC)
    Zu viele Spieler sehen unecht aus
    Keine Bundesliga - nur drei deutsche Clubs (BVB, Schalke, Leverkusen)
    Trotz Champions-League-Lizenz keine originalgetreue CL-Saison 16/17
    Sehr wenige originalgetreue Stadien
    Kommentar oft unpassend - zum Abschalten!
    Uninspirierte Meisterliga

    09:15
    PES 2017: Test-Video des FIFA-17-Konkurrenten
    • Es gibt 87 Kommentare zum Artikel

      • Von bollamannkopf Neuer Benutzer
        Also hier werden die Defensiv Eigenschaften ja in einen Rausch gelobt oO
        Meine Erfahrungen waren bisher jedoch eher, dass die Spiele immer in einem großen Mittelfeld Geplänkel ausarteten wenn ich gegen einen menschlichen Kollegen spielte. Das war schon auf der Gamescom so, und auch im fertigen Spiel, da…
      • Von Herbboy Community Officer
        Zitat von stawacz
        also ich hab auch um die fünfzig leute in der liste bei fifa,,die sind einschließlich mir definitiv keine gelegenheitszocker.ich glaub in den letzten 5 jahren komm ich jährlich auf locker 800-1000 spielstunden.

        finds auch arg lächerlich die fifaspieler als…
      • Von Scholdarr Erfahrener Benutzer
        Zitat von stawacz
        finds auch arg lächerlich die fifaspieler als casualspieler zu betiteln,nur weil sie eben eher auf fifa stehen.für mich is pes einfach scheiße.punkt fertig.
        Macht ja auch keiner... %-)

        Ich halte es übrigens für lächerlich, wenn man einerseits FIFA für "geil" und gleichzeitig…
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PES 2017 im Test: Der FIFA-17-Konkurrent legt stark vor
Das Duell um den Fußball-Thron ist eröffnet! Wie PES 2017 gegen FIFA 17 abschneidet, lest ihr im Test inklusive langem Gameplay-Video. Jetzt auch mit PC-Wertung und Details zur technischen Umsetzung von Pro Evolution Soccer 2017.
http://www.pcgames.de/Pro-Evolution-Soccer-2017-Spiel-57048/Tests/FIFA17-Konkurrent-Fussball-Sim-vom-Feinsten-1207588/
22.09.2016
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