Luxusgrafik mit enormem Hardwarehunger
Funken sprühen, Kugeln reißen Löcher in Wandtexturen, Feuer prasselt realitätsgetreu, Licht und Schatten verhalten sich wie in Wirklichkeit - die Optik von FEAR protzt mit Effekten, ohne unrealistisch oder überladen zu wirken, und schafft so ein eindringliches Mittendringefühl, von dem sowohl Horror- als auch Actionsequenzen massiv profitieren. Im Kampf treibt das üppige Grafikfeuerwerk den Adrenalinspiegel in die Höhe; schleicht man einsam durch einen von Feinden besetzten Hof, erschrecken bewegliche Lichtquellen und wandernde Schatten mehr als einmal.
Die schlechte Nachricht: Der Hardwarehunger ist auf der höchsten Detailstufe so gewaltig, dass selbst ein 3,6 GHz Prozessor und eine topaktuelle Grafikkarte nicht in allen Situationen Ruckelfreiheit garantieren. Gerade in Kämpfen spürt man stets ein leichtes, wenn auch nicht entscheidendes Stocken. Entwickler Monolith weiß, nicht zuletzt aus einer Vielzahl von Meldungen im offiziellen Forum, von dem Problem - Patches sollen Abhilfe schaffen.
Dass die Physikengine nicht immer reibungslos funktioniert, irritiert gelegentlich, auch wenn die Atmosphäre sich dadurch kaum stören lässt. Die Kritik betrifft nicht das ausgezeichnet gemachte Ragdoll-Verhalten der Feinde und Mitstreiter, die geschmeidig animiert sind und so spektakulär wie in guten Actionfilmen auf Treffer reagieren. Kleinere bewegliche Objekte neigen jedoch schon bei geringstem Kontakt zu geräuschvollem Rütteln.
Damit Sie auch mit einem weniger leistungsfähigen Rechner in den vollen Genuss von FEAR kommen, stellen wir Ihnen ab Samstag die Tuning-Tipps der PC-Games-Hardwareredakteure als PDF zum Download zur Verfügung. Möchten Sie nicht so lange warten, finden Sie den Tuning-Artikel neben einem umfangreichen Testbericht auch in der aktuell im Handel erhältlichen PC-Games-Ausgabe 11/05.
Das Freitagsspecial der Themenwoche zu FEAR befasst sich mit der deutschen Version. Die ist zwar nicht frei von kleineren Entschärfungen, bringt dafür aber beachtliches Bonusmaterial schon in der Standardfassung.


So an den Haaren herbeigezogene Story`s liegen mir auch nicht, da hätte man sich was besseres ausdenken können.
Was den Punkt anbelangt, kann man es nie allen recht machen.
Bestes Beispiel, FarCry.
Da hatten die Entwickler ursprünglich vor eine Story mit…