Empires: Die Neuzeit

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Reise durch die Jahrhunderte

An der Seite von Admiral Yi tragen Sie im koreanischen Befreiungskrieg Seeschlachten aus. Das Wasser ist eines der grafischen Highlights. An der Seite von Admiral Yi tragen Sie im koreanischen Befreiungskrieg Seeschlachten aus. Das Wasser ist eines der grafischen Highlights. Zwar decken die drei Kampagnen fast alle Zeitalter ab, so richtig zur Geltung kommt der umfangreiche Technikbaum aber erst in Mehrspieler-Partien oder Skirmish-Matches gegen Computergegner. Jede Epoche bringt frische Streitkräfte, Upgrades und Gebäude mit sich, wobei vorhandene meistens automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Sehr schön: Statt wie in Warcraft 3 für jede Einheit drei Dutzend verschiedene Aufrüststufen einzeln zu erforschen, konzentrieren sich in Empires sämtliche Upgrades auf Universität und Hauptgebäude und werden nach Belieben auf die Truppentypen verteilt. Verbesserte Panzerung beispielsweise lässt sich Langbogenschützen ebenso anpassen wie Langstreckenbombern. Schade: Pro Einheitenklasse ist nur jeweils ein Rüstsatz zulässig. Hochgeschwindigkeits-Jeeps mit doppelter Durchschlagskraft und Extra-Schutz sind nicht möglich.

Historische Zaubersprüche

In den wenigsten Kampagnenmissionen errichten Sie klassische Echtzeit-Lager. Meistens ziehen Sie nur mit einer Hand voll Truppen in die Schlacht. In den wenigsten Kampagnenmissionen errichten Sie klassische Echtzeit-Lager. Meistens ziehen Sie nur mit einer Hand voll Truppen in die Schlacht. Nicht nur das Militär macht ständig Fortschritte, auch auf der zivilen Seite gibt's einiges zu entdecken. Jedes Volk baut auf eine Reihe einzigartiger Spezialfähigkeiten - manche davon dauerhaft, manche nur zweimal zu gebrauchen. Einige stehen von Beginn an zur Verfügung, andere entwickeln sich erst im Lauf der Jahrhunderte. Die Engländer zum Beispiel decken beim Spielstart sämtliche Rohstoffvorkommen in der Umgebung auf und sparen sich so das lästige Erkunden der Karte. Außerdem errichten sie Neubauten im Handumdrehen und benötigen keine Arbeiter, um Eisenerz und Gold abzubauen. Die Koreaner starten dafür mit zusätzlichen Handlangern und machen jeden getöteten gegnerischen Bürger zum Leibeigenen. In späteren Zeitperioden entfesseln die Asiaten einen Taifun, der Land- und Lufteinheiten schweren Schaden zufügt, oder lichten in einem bestimmten Abschnitt des Schlachtfelds dauerhaft den Nebel des Krieges. Die Franzosen hindern ihre Gegner kurze Zeit daran, Rekruten auszubilden, oder roden auf Knopfdruck große Waldgebiete. Solche besonders kraftvollen Zaubersprüche können durchaus das Kriegsglück wenden.

Doppelte Staatsbürgerschaft

Panzer gegen Kavallerie – im Mehrspielermodus sind solche Begegnungen keine Seltenheit. Die Reiter halten sich erstaunlich gut. Panzer gegen Kavallerie – im Mehrspielermodus sind solche Begegnungen keine Seltenheit. Die Reiter halten sich erstaunlich gut. Engländer, Franzosen, Chinesen und Koreaner bilden die vier Basisfraktionen von Empires: Die Neuzeit. Deutschland, Russland, Großbritannien, die USA und die Französische Republik stoßen erst nach dem Imperialen Zeitalter hinzu und ersetzen die vorhandenen. Engländer müssen sich dann entscheiden, ob sie sich den Amerikanern, den Deutschen oder dem Vereinigten Königreich anschließen. Aus Koreanern werden Russen, Franzosen oder ebenfalls Amerikaner. Zwar unterscheiden sich die Parteien nicht so stark wie etwa in Warcraft 3. So sind sie alle auf die gleichen Rohstoffe (Nahrung, Eisenerz, Gold und Holz) angewiesen. Dennoch muss beispielsweise ein koreanischer General anders taktieren als ein britischer, um die dem Volk eigenen Truppen und Spezialfähigkeiten richtig einzusetzen.

Bonbonbunter Weltkrieg

Mit Pattons Panzerarmee greifen Sie in der dritten Kampagne die schwer befestigten deutschen Stellungen an. Mit Pattons Panzerarmee greifen Sie in der dritten Kampagne die schwer befestigten deutschen Stellungen an. Schon die Grafik des Vorgängers stieß auf geteilte Resonanz: technisch zwar ohne Fehl und Tadel, doch mit ihrem bonbonfarbenen Spielzeug-Look nicht jedermanns Sache. Empires behält diese eigenwillige Optik bei, wenn auch Detailgrad, Texturen und Effekte dem Stand der Technik angepasst wurden. Ähnlich zweischneidig die Animationen: Während Fußsoldaten und Arbeiter ganz natürlich übers Schlachtfeld marschieren, sorgen Panzer, Trucks und die Kavallerie für Stirnrunzeln, weil sie wie Luftkissenboote über die Wiesen gleiten. Beinahe ein Totalausfall ist die Audioabteilung: Nicht nur, dass die Einheiten mit den immer wieder gleichen Kommentaren nerven, die Musik klingt wie auf einem billigen 80er-Jahre-Synthesizer eingespielt. Da hilft nur noch abschalten.

Wertung zu Empires: Die Neuzeit (PC)

Wertung:

8.0 /10

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Wussler Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        am 19.11.03 um 16:13 schrieb munsterbuster:
        Ich find es ziemlich langweilig. Da war Empire Earth von der Vielfalt her besser.
        find ich auch....und der Ausschnitt ist einfach zu klein.....
      • Von Wussler Spiele-Novize/Novizin
        Zitat
        am 19.11.03 um 16:13 schrieb munsterbuster:
        Ich find es ziemlich langweilig. Da war Empire Earth von der Vielfalt her besser.
        find ich auch....und der Ausschnitt ist einfach zu klein.....
      • Von SYSTEM Mitglied
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