Darkstar One - Weltraum-Sim von Ascaron

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Praktisch sind angebaute Waffentürme, die automatisch auf Ziele in Reichweite feuern.
Quelle: Ascaron

Kaum zu glauben, aber wahr - endlich dürfen Sie mal wieder Ihren wahrscheinlich inzwischen angestaubten Joystick aus dem Schrank holen, um sich in den Weiten eines riesigen Spieluniversums zu tummeln - Darkstar One sei Dank. Kaum flimmert das technisch ordentliche Rendervideo über den Monitor, kommt sofort Freelancer-Stimmung auf - ein dicker Frachter mit Geleitschutz, den plötzlich auftauchende Alien-Jäger angreifen! Und alles in bester Sprach- und Soundausgabe (Besitzer von 7.1-Anlagen dürfen sich auf entsprechende Klangunterstützung freuen), klasse!

Bei der Vielzahl an Sternensystemen wäre eine Datenbankfunktion wünschenswert gewesen, um komfortabler an Informationen zu gelangen. Quelle: Ascaron Bei der Vielzahl an Sternensystemen wäre eine Datenbankfunktion wünschenswert gewesen, um komfortabler an Informationen zu gelangen. Die großen Asteroiden lassen sich jedoch durchfliegen. Im Inneren, das immer gleich aussieht, finden Sie zum einen die begehrten Artefakte und zum anderen auch hin und wieder versteckte Frachtcontainer. Aber Vorsicht, das Sammeln dieser Container gilt als verbrecherischer Akt - bringt also Strafpunkte. Wer davon zu viele angesammelt hat, zahlt entweder eine Strafe oder zieht sich in Anarchiesysteme zurück.

Dort baut sich Ihr Strafbalken langsam wieder ab. Der Story folgend, führt Sie das Spiel Stück für Stück durch alle sechs Rassengebiete. Dadurch entfällt eine langwierige Routenplanung, die beispielsweise bei Freelancer durchaus mal in stupides Abklappern von Wegpunkten ausartete.

Formbar

Darkstar One - Weltraum-Sim von Ascaron (1) Quelle: Ascaron Darkstar One - Weltraum-Sim von Ascaron (1) Altgediente Privateer-Fans trauern ihren lieb gewonnenen Schiffsmodellen hinterher, denn in Darkstar One fliegen Sie bis zum Schluss ein und dasselbe Schiff. Keine Frage, das Upgrade-System ist gut gelungen und Sie basteln sich damit ein durchaus individuelles Schiff. Da aber kein Wechsel möglich ist, kommt der Spieler nicht umhin, sich früh festzulegen, wie er den Flieger entwickelt. Das automatische Schiffsdesign ist zwar stimmig, aber es wäre noch schöner gewesen, wenn man selbst Bauteile hätte anbringen können.

Dafür stimmen die vielen Ausrüstungs- und Waffensysteme versöhnlich. Sehr schön ist die Option, auch während des Fluges am Schiff "herumschrauben" zu können - dabei können Sie etwa zwischen mehreren Waffentypen wechseln. Von Spezialausrüstungsgegenständen wie dem Reparatur-Bot dürfen Sie immer nur ein Exemplar an Bord haben. Sobald Sie einen solchen Gegenstand einsetzen, ist er verbraucht und Sie müssen erst wieder landen, um nachzukaufen.

Ein etwas größeres Arsenal wäre da schon komfortabler gewesen. Im normalen Raumkampf kommt man ganz gut ohne solche Extras aus, aber bei den recht anspruchsvollen Boss-Kämpfen geraten Sie schon ordentlich ins Schwitzen, da diese Burschen über besonders fiese Flugtaktiken verfügen. Wer sich ausschließlich um die Story kümmert, bekommt nach rund 20 Stunden den Abspann zu sehen.

Wertung zu Darkstar One (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Spannend erzählte GeschichteGroße spielerische FreiheitGelungenes Upgrade-System
Auf Dauer ein wenig eintöniger SpielverlaufUnübersichtliche Sternenkarte
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