Die größten Hypes der Spielgeschichte - Teil 1
Gothic 3
Gothic 3 - Einer der ersten Screenshots
Mit Gothic und Gothic 2 (inklusive Add-on) gelang Entwickler Piranha Bytes der große Wurf. Es waren deutsche Spiele, welche die Massen begeisterten. Rollenspielfans waren glücklich und hofften mit dem dritten Teil auf ein genauso spannendes, durchdachtes und episches Abenteuer. Kein Wunder also, dass sich Presse und Spieler auf den Titel stürzten und jedes noch so kleine Detail erfahren wollten. Piranha Bytes zeigte sich auskunftsfreudig und so waren bereits vor der offiziellen Ankündigung im Dezember 2004 Unmengen an Details bekannt. Wie die Geschichte von Gothic 3 weiterging, erfahren Sie in unserem Special Gothic 3 - Eine Odyssee der Fehler.
Nachdem erste Screenshots zu Gothic 3 an die Öffentlichkeit gelangten, sprangen Grafik-Fans erneut im Dreieck - die Optik war atemberaubend. Auch hier hatten die Zweifler jedoch Recht, denn in der fertigen Version sah der Titel keineswegs so aus, wie es erste Screenshots versprachen. Doch schließlich ist Grafik nicht alles und die bekannten Details klangen verlockend. Sie hätten es werden können, wären da nicht die allseits unbeliebten Bugs, denen wir uns in zwei weiteren Specials widmeten. Deutsche Spiele und ihre Bugs und Bugs in internationalen Spielen.
Erfolgreich war Gothic 3 dennoch und verkaufte sich zufriedenstellend für Piranha Bytes und Publisher JoWood - die sich kurz nach der Veröffentlichung aber trennten. Das Add-on Gothic 3: Forsaken Gods soll noch 2008 erscheinen. Dank der brillanten Vorgänger blickte Gothic 3 auf eine rosige Vergangenheit zurück und hatte so den Bonus eines Nachfolgerspiels. Der Hype und die Hoffnung auf ein erneutes Qualitätsspiel waren geboren.
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl
S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl
Wenn wir von Wartezeit reden, denken wir nicht nur an Duke Nukem Forever, auch S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl schießt uns da in den Kopf. Und schon haben wir den wohl größten Auslöser für den Hype gefunden. Immer und immer wieder verschob Entwickler GSC Gameworld den vielversprechenden Ego-Shooter, gab Details preis und strich sie kurze Zeit später wieder aus den Faktenblättern. Hoffnung und Verzweiflung lagen in diesen Zeiten nah beieinander.
Zum Release waren von den anfangs versprochenen Features nur noch wenige vorhanden. Dennoch heimste der Titel gute Kritiken ein (PC Games vergab 90 Prozent Spielspaß) und verkaufte sich für Publisher THQ zufriedenstellend. Noch in diesem Jahr soll das Stand-Alone-Add-on S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky erscheinen.

