Rallye-König zum dritten Mal auf PC
Geniestreich Gameplay
Kontrastprogramm: Im Hintergrund stehen die Pappausteller-ähnlichen Zuschauer, im Vordergrund sehen Sie ein optisch eindrucksvolles Rally-Auto.
Während die Ausstattung also gemischte Gefühle hinterlässt, überzeugt das Fahrgefühl vollends. Es schliddert sich jetzt insgesamt einen Hauch arcademäßiger als im Vorgänger, was dem Spielspaß allerdings dank immer noch anspruchsvollem Fahrmodell keinen Abbruch tut. Die Originalstrecken erfordern mit zahllosen Kurven häufig wechselnder Schwierigkeit ein hohes Maß an Konzentration. Wenn man auf Matsch in eine lange, weite Rechtskurve fährt, die sich plötzlich stark verengt, nach links biegt, sich wieder öffnet und schließlich in eine Haarnadel mündet, kommt auch der versierteste Pilot buchstäblich ins Rotieren - schon kleinere Fehler würden einen heftigen Abflug nach sich ziehen. Wie üblich helfen beim Manvörieren die präzisen Navigator-Ansagen der Kategorie "50, lange Fünf-Rechts, über Hügel zu Drei-Links, öffnet". Auf diese Weise erhält man verlässliche Infos zu Aspekten wie Entfernung, Schärfe, Richtung und Verlauf der Kehre.
Keine Umwelt-sungen
Einer der Hauptkritikpunkte der ersten beiden Teile bleibt leider bestehen: Die Darstellung der Umwelt ist wieder nur Durchschnitt. Wenigstens wirken die Strecken jetzt aufgrund der wuchernden Flora weniger leblos und steril wie in Rallisport Challenge und dem zweiten Colin-Teil; dennoch stört, dass etwa Laub sehr grob modelliert oder die Steck-Baumstämme wenig natürlich aussehen.
Ganz anders die mit Blick fürs Detail nachgebauten Rallyewagen: Die strotzen vor Details - genannt seien nur die sich im Fahrtwind biegenden Antennen und glühende Bremsscheiben. Gleiches gilt für die Auto-Texturen: Mit Environment Mapping werden dezente Spiegeleffekte erzeugt - großartig. Das optische Highlight sind aber zweifelsohne die Auswirkungen des Schadensmodells. Bei einem leidenschaftlichen Stoßstangen-Kuss mit der hölzernen Streckenrand-Vegetation bersten Windschutzscheibe und Scheinwerfer, die Motorhaube springt aus dem Schloss und weist erste Beulen auf.
Realitätsgetreu fängt man sich einen Platten ein, sobald man zu häufig und heftig über Kantsteine brettert. Braust man dennoch weiter, wickelt sich die Ummantelung recht bald ab, kurz danach fährt man reichlich funkenschlagend auf der Felge (siehe Extrakasten "Wie gewonnen, so zerronnen").
Im Gegensatz zur Rallisport-Konkurrenz wirkt sich das Schadensmodell bei Colin3 aber auch auf die Fahrbarkeit aus. Erleichtert man sich beispielsweise wie beschrieben um ein Rad, ist das Vorwärtskommen fast unmöglich. Aber auch kleinere Crashs beeinträchtigen je nach Schadenszone Lenkung oder etwa die Motorleistung.
Apropos Lenkung: Am komfortabelsten ist die Steuerung mit einem Gamepad oder Joystick, Lenkräder reagieren teilweise zu empfindlich. Wichtig ist allemal ein analoges Eingabegerät, speziell auf rutschigem Untergrund sollte gefühlvolles Bremsen und Beschleunigen zum Standardrepertoire gehören.


Außerdem fand ich den Arcade-Modus bei CMR2 spitze für mal zwischendurch. Leider gabs auch da schon kein Setup.
zu 3. Für Einsteige isses nicht schlcht und man bekomt doch nochmal n bissl was erklärt.…
[...] ich), es ist verbuggt, die Menus sind zum Kotzen ABER...
ich find die Replays sehen absolut KLASSE aus!!!
Nachdem DTM überhaupt keine hatte guck ich jetzt gern wieder zu.
P.S. Nicht so ganz ernst nehmen
Die Replay sehen klasse aus????? Du hast wohl CMR2 nich gespielt…