Brothers in Arms: Hell's Highway im PC Games Test
Endlich auf dem Hell’s Highway angekommen, erwartet Sie eine beklemmend-atmosphärische Szenerie.
Und dann wieder von vorne. Hilfreich dabei ist neben der intuitiven Bedienung der Teams - die wichtigsten Befehle lassen sich einfach über die rechte Maustaste erteilen - auch eine Anzeige über den Köpfen der Gegner, die Aufschluss über ihren momentanen Zustand gibt. Rot heißt: Der Knabe ist zu allen Untaten bereit und hoch motiviert. Belegen wir ihn nun mit Sperrfeuer, graut die Anzeige langsam aus, was uns mitteilt, dass seine Motivation, den Kopf aus der Deckung zu nehmen, im Augenblick gen null tendiert. Der richtige Zeitpunkt also, um das zweite Team gefahrlos nach vorne zu schicken.
Zwischen den streng linearen Einsätzen erzählen kurze Zwischensequenzen in der Spielgrafik die Geschichte von Brothers in Arms: Hell's Highway. Was für eine Geschichte? Das hängt davon ab, ob Sie den Vorgänger gespielt haben. Haben Sie das, dann macht das Wiedersehen mit den alten Bekannten durchaus Laune; nicht zuletzt deshalb, weil die Figuren eine gewisse Tiefe besitzen und nicht zum sprechenden Kanonenfutter degradiert werden. Haben Sie das nicht, dann dürfte die Story ungefähr so viel Sinn ergeben wie Schopenhauers Gesammelte Werke auf Kyrillisch.
Charaktere tauchen in Brothers in Arms: Hell's Highway ohne Einführung an den Schauplätzen auf, explizite Bezüge zum Vorgänger sind ständiger Bestandteil des Plots und der Versuch, den unvermittelt auf Sie einprasselnden Namen die passenden Gesichter zuzuordnen, scheitert kläglich. Ebenfalls schade: Der historische Hintergrund bleibt reine Staffelage; viel zu selten haben Sie das Gefühl, etwas wirklich Bedeutungsvolles oder gar Entscheidendes zu tun.


Für mich ist es wichtig, was so ein Spiel an Atmosphäre rüberbringt, und da liegt BiA HH in diesem Jahr ganz weit vorn, es kommt kurz hinter Crysis( nicht WarHead) auf Platz 1, in meiner Liste!/quote]
Für mich ist Atmosphäre auch absolut entscheidend, gerade in…