Brothers in Arms: Earned in Blood
Grandiose Stimmung
Im zerbombten St. Sauveur geht es zwischen den Ruinen hart zur Sache.
Doch spannende Momente gibt es auf jeden Fall reichlich. Die in Rückblicken erzählte Geschichte ist nahtlos ins Spiel integriert. Da wechselt das Bild kurz auf schwarzweiß, Sekunden dehnen sich zu Minuten, während im Hintergrund Sergeant Hartsock Colonel Marshall seine Todesangst schildert. In dramatischen Szenen sterben treue Kameraden und auch unser Held schrammt nur haarscharf an den ewigen Jagdgründen vorbei.
Für den Plot hatten die Entwickler übrigens eine reale Vorlage: die Kämpfe der 101. Luftlandedivision der US-Streitkräfte, die im Zweiten Weltkrieg den D-Day in der Normandie mit vorbereitete. Für die nötige Atmosphäre sorgt militärische Musik sowie ein glasklarer Sound. Die Geräusche lassen sich in der Umgebung genau orten, Explosionen rumsen fantastisch und die Computercharaktere rufen sich hektisch Befehle zu.
Bei schweren Explosionen verschwimmt Ihre Sicht und Sie hören nur noch ein lautes Pfeifen. Die Kugeln zwitschern an Ihnen vorbei, graben sich in den Boden, spritzen Ihnen virtuelles Blut und Erde ins Gesicht. Schade nur, dass die Grafik da nicht ganz mithalten kann. Die detaillierten Charaktere sind wegen der ausgefeilten Mimik absolut sehenswert - das Kontrastprogramm bilden die teilweise unschönen Texturtapeten der Umgebung.
Zu guter Letzt können Sie sich nach den 13 Kapiteln im Einzelspielermodus an fünf Extramissionen wagen, in denen Sie allein oder mit Freunden vorgegebene Aufgaben erledigen. Das ist kurzweiliger als der richtige Mehrspielermodus, in dem Sie mit bis zu vier Spielern die Teams übers Spielfeld kommandieren. Dabei versucht eine Partei etwas zu sprengen oder Akten zu einem bestimmten Punkt zu bringen. Die Widersacher sollen das verhindern - hier fällt das taktische Unvermögen der Bots besonders auf. Da bleibt für Teil 3 noch Raum für Verbesserungen.


jetzt, wo ich durch bin, kann ichs besser beurteilen. aber lustig ists dennoch .