Borderlands 2 (PC)

Release:
21.09.2012
Genre:
Action
Publisher:
2K Games

Borderlands 2 im Test: Coole Waffen, abgedrehte Spielwelt, schräger Humor - Ab heute im Handel

21.09.2012 16:16 Uhr
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24°
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Schon seit Wochen testen wir die PC-Version des Open-World-Shooters Borderlands 2. Heute endlich fällt das Embargo, wir dürfen über unsere Testeindrücke berichten. Ist Borderlands 2 besser als sein solider Vorgänger? Wir finden vieles, das uns besser gefällt, stoßen aber auch immer wieder auf verschenktes Potenzial.

Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (5) Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (5) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Endlich - unser Borderlands 2 Test ist da! Manchmal ist es für Spieleredakteure wie uns wirklich schlimm, NICHT über ein Spiel reden zu dürfen. Obwohl wir schon seit Wochen jedes Detail verraten möchten, darüber diskutieren wollen, uns austauschen. Embargo-Geschichten verhindern das. Und wenn dieses Embargo, diese vom Publisher aus sicherlich total wichtigen Gründen aufgezwungene Redesperre fällt, dann brechen wir endlich unser Schweigen und erzählen allen, die es hören wollen (oder nicht), dass Borderlands 2 ein richtig, richtig gutes Spiel geworden ist. Nicht perfekt, nein, aber dafür ein gut 40-stündiges Ballervergnügen voll mit skurrilem, triefend schwarzem Humor, unzähligen Feuerwaffen ... und Claptrap.

Die Story: Kaum überraschend

Den gerade erwähnten Claptrap solltet ihr aus dem Vorgänger Borderlands kennen und ihn für seine schusselige Art, die vollkommen weltfremden Ansichten und das ständige Plappern entweder abgöttisch lieben oder zutiefst verabscheuen. In Borderlands 2 hat Claptrap eine größere Rolle spendiert bekommen und tritt öfter in Erscheinung. Er begleitet euch vor allem durch die Hauptmissionen und sorgt dabei für allerlei urkomische Momente. Wenn ihr den kleinen Kerl nicht leiden könnt: Keine Angst, wirklich übertrieben haben es die Entwickler nicht. Claptrap ist nicht der Star von Borderlands 2, euer Charakter ist es. Allzu oft müsst ihr Claptrap nicht ertragen.

Die Geschichte von Borderlands 2 selbst dreht sich um Oberbösewicht, Milliardär und Hyperion-Chef Handsome Jack, der es auf die Bewohner Pandoras, euch selbst und auch auf die Helden des ersten Teils abgesehen hat. Ihr stellt euch ihm in den Weg. Das ist größtenteils witzig und schön erzählt, wirklich spannend wird es aber kaum. Dafür ist der Plot zu vorhersehbar. Macht nichts, Handsome Jack ist einer der sympathisch-fiesesten Schurken, die wir je in einem Spiel erlebt haben! Er kontaktiert euch immer wieder über Funk, um euch zu ärgern oder mit sinnlosen Prahlereien zu nerven. Dank toller englischer und solider deutscher Sprachausgabe macht allein das Zuhören des selbstverliebten Mörders einen Riesenspaß. Auch sonst macht es Spaß, die vielen unterschiedlichen Charaktere der Spielwelt von Borderlands 2 kennenzulernen. Jeder von ihnen ist wunderbar abgedreht, hat mal mehr, mal weniger einen an der Klatsche und schickt euch oft in absurd haarsträubende Abenteuer. In Szene gesetzt werden die Auftritte durch kleine, coole Zwischensequenzen, wie ihr sie aus dem Vorgänger kennt.

Die Spielwelt: Groß und bunt

Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (10) Borderlands 2: Wir haben den Rollenspiel-Shooter mit dem abgedrehten Humor und Tonnen von Waffen ausführlich getestet. (10) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Pandora ist riesig. Die offene Welt von Borderlands 2 ist dabei, wie schon im Vorgänger auch, nicht am Stück uneingeschränkt begehbar. Einzelne Bereiche (von denen es insgesamt erfreulich viele gibt) sind über Zugänge miteinander verbunden, dazwischen gibt es einen hübsch kurzen Ladebildschirm. Die Comic-Optik des Vorgängers wurde weiter aufgebohrt, ist jetzt noch bunter, detail- und abwechslungsreicher. Wer das schon im Vorgänger nicht mochte, wird sich mit den dicken Linien um Figuren und den knalligen Farben in Borderlands 2 allerdings schwer tun. Dafür gibt es nun wesentlich mehr landschaftliche Abwechslung. Statt ständigem Wüsten-Mad-Max-Szenario streift ihr schon zu Beginn durch verschneite Gletscherlandschaften, später geht es in saftig-grüne Highlands, wolkenverhangene Vulkangebiete, technisch hochgerüstete Städte oder verwahrloste Banditenverstecke.

Trotz einiger Unreal-Engine-3-typischer Ruckler beim Texturenladen sieht Borderlands 2 insgesamt richtig gut aus, was auch an den zuschaltbaren PhysX-Effekten liegt. Die sorgen nämlich für zusätzliche Partikeleffekte, realistisches Verhalten von Flüssigkeiten und zaubern zerstörbare und im Wind flatternde Stoffbahnen in die Gegend. Die landschaftliche Abwechslung ist enorm, auch wenn ihr öfter in bereits besuchte Gebiete zurückkehrt. Dafür könnt ihr wie im Vorgänger auch Fahrzeuge nehmen (zwei verschiedene Modelle, beide mit konfigurierbarer Bewaffnung und Lackierung) oder ein praktisches, aber teilweise umständlich platziertes Schnellreisesystem nutzen. Die Fahrzeuge selbst werdet ihr kaum brauchen, denn spielerisch sind sie komplett unwichtig. Schade, denn ein paar coole Rennen-Missionen oder Zerstörung mit vier Rädern hätten wir uns schon gewünscht.

Die Missionen: Erstaunlich durchdacht

Die Missionen in Borderlands 2 teilen sich klassisch in Haupt- und Nebenmissionen. Letztere gabelt ihr überall in der Spielwelt, hauptsächlich aber in der Stadt Sanctuary auf. Im Vorgänger waren das noch dröge Standardquests mit typischen "töte, such, hol oder bring"-Aufgaben. Dieses Mal haben die Entwickler auf die Kritik gehört und sich deutlich mehr Mühe gegeben. Viele der unzähligen Aufgaben sind erstaunlich kreativ, witzig und bleiben längere Zeit im Gedächtnis. Selbst stupide Kill-Quests sind in eine zum Brüllen komische Hintergrundgeschichte gepackt, so dass es nie langweilig wird, auch abseits der Hauptgeschichte zu jagen. Natürlich sind nicht alle Missionen derart gelungen und hin und wieder verfällt das Spiel in nerviges Backtracking, aber im Großen und Ganzen sind die kreativen Aufträge ein dickes Plus in der Welt von Pandora.

So helft ihr zum Beispiel einem Roboter, menschlich zu werden (indem ihr ihm Kleidung und ... äh ... Körperteile schenkt) oder sucht eine verfluchte Waffe, die euch schon nach einer Salve selbst in den Wahnsinn treiben wird. Ab und zu helft ihr dabei bekannten Charakteren wie Waffenhändler Marcus, Dr. Zed oder der freizügig gekleideten Moxxi. Die Helden aus dem ersten Teil von Borderlands, Roland, Brick, Lilith und Mordecai sind direkt in die Hauptgeschichte verwoben und geben euch nebenbei auch immer wieder kleinere Missionen.

05:30
Borderlands 2: Im PC Games Videotest zurück nach Pandora
Online-Redakteur
Moderation
21.09.2012 16:16 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.10.2012 19:52 Uhr
Und du bist der Hater? Haste aber auch schön ausgeführt warum man sich am Ende aufregen soll



Jup, siehe du willst keine Diskussion, mal ab davon das jetzt noch Zeit gehabt die antwort auf die Frage von Oben zu geben, ich weiß ich bin ja jetzt pinelig, aber naja, *winke* winke*
Bewertung: 0
11.10.2012 19:46 Uhr
Ja du bist es DER FAN.....spielt spielt macht was ihr wollt aber mal sehen wer sich am ende von euch aufregt und Tschüss....

nichts drauf außer Zahnbelag und davon nicht wenig

Abmeldung in 3.2.1............
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.10.2012 19:46 Uhr
Zitat: (Original von BMBlackMagic;9515400)
Und schon sind seit ihr da,die Klugscheißer....Es gibt Tausende die meiner Meinung sind...Was spielt ihr noch mhh MW3 seid ihr bestimmt hin und weg vom game oder? ist nicht genau dasselbe wie MW2..wartet wartet Diablo 3 geil oder was man auch nach wenigen…

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