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  • BATTLEFORGE

    Battleforge-Test: So gut ist Phenomics Spiel mit den Karten

    Unser Battleforge-Test sagt Ihnen, ob Phenomic Echtzeit-Strategie und Kartenspiel gekonnt verbunden hat.

    Mit dem Sammelkarten-Prinzip setzt sich Battleforge von anderen Echtzeit-Strategiespielen ab. Und tatsächlich zieht ab der ersten Minute dieselbe Sammelsucht, wie bei Magic: The Gathering oder ähnlichen Spielen. Jede Karte hat Stärken und Schwächen, Angriffs- und Verteidigungspunkte sowie einen Seltenheitswert zwischen "normal" und "ultra-selten". Da reizt es natürlich, Immer neue Karten hinzuzubekommen und ein möglichst gutes Deck zusammenzustellen.

    Aufwertungen machen Ihre Karten einzigartig und das Spiel interessanter. Aufwertungen machen Ihre Karten einzigartig und das Spiel interessanter. Quelle: EA / Phenomic Die Grundversion des Spiels enthält bereits einen ordentlichen Satz Karten. Herumexperimentieren lässt sich so sehr gut. Spätestens nach ein paar Partien werden Sie sich aber wohl auf die Seite einer der vier Aspekte Frost, Natur, Feuer oder Schatten stellen. Denn jede der farblich unterschiedlich gestalteten Seiten spielt sich anders. Passiv agierende Spieler tendieren sicherlich zu den abwehrstarken Eis-Einheiten, während der Schatten-Aspekt mehr Mikromanagement erlaubt und verlangt. Die violetten Schattenmänner opfern zum Beispiel eigene Einheiten, um Gegnern Schaden zuzufügen. Zwar spielen sich die Missionen deswegen nicht großartig anders, es ergibt sich aber eine "Mal sehen, wie ich das mit einem Feuer-Deck hinbekomme"-Motivation, die zum Wiederspielen anspornt. An dieser fast schon automatischen Spezialisierung auf einen Aspekt ist schade, dass sich kaum gemischte Decks ergeben. Nur sehr wenige Spieler kombinieren Feuer- und Eis-Karten, obwohl diese Möglichkeit besteht. Wer sich aber einmal eingespielt hat, bleibt meist bei einem einfarbigen Deck oder entscheidet sich bewusst, ein anderes, ebenfalls einfarbiges Deck zu spielen.

    Mehr Komplexität kommt mit den Aufwertungen ins Spiel, die Sie durch Siege als Belohnung bekommen. Genug Gold vorausgesetzt, verbessern Sie damit Ihre Karten in mehreren Kategorien - sowohl für PvE als auch für PvP. Sobald eine Karte aufgewertet wurde, kann Sie nicht mehr versteigert werden und ist an Ihren Account gebunden. So erhalten Sie nach und nach ein sehr individuelles Deck, mit dem Sie auch bei anderen angeben können, da zum einen eine Wertung für Ihr Deck vergeben wird, zum anderen die einzelnen Einheiten sich stark voneinander unterscheiden und eine sehr seltene, aufgewertete Karte auf dem Schlachtfeld schnell erkannt wird.

    Nach dem Kauf einiger Booster haben Sie viele Karten doppelt. Nach dem Kauf einiger Booster haben Sie viele Karten doppelt. Quelle: EA / Phenomic Karten sammeln und aufwerten macht also richtig Spaß. Aber eigentlich sollte Battleforge auch zum Tummel- und Community-Platz für alle Tauschwilligen werden. Dieses Ziel hat Phenomic verfehlt. Technische wie spielerische Probleme schieben dem Tauschgeschäft einen Riegel vor. Denn das integrierte Auktionshaus ist alles andere als komfortabel. Jede Ingame-Mail für eine abgeschlossene Auktion müssen Sie einzeln öffnen und bestätigen. Schlimmer noch: Wird eine Ihrer Karten versteigert, bekommen Sie zwar die Battleforge-Punkte, Ihnen wird aber nicht angezeigt, welche Karte konkret einen Käufer gefunden hat. Dazu müssen Sie erst Ihr Deck durchsuchen.

    Diese miese Technik lässt sich noch verschmerzen und durch einen Patch aufwerten. Allerdings ergibt sich ein viel schlimmeres Bild im Hinblick auf die Karten selbst. Denn schon kurz nach der Veröffentlichung von Battleforge haben sich einige Lieblinge bei den Spielern herauskristallisiert und andere, weniger beliebte Karten werden überhaupt nicht nachgefragt. So sitzen Sie nach dem Kauf einiger Booster auf einem Haufen Einheiten niedriger Stufe, von denen Sie viele nicht benutzen, weil in jedes Deck nur eine Karte jedes Typs mitgenommen wird. Diesen Mangel kann Phenomic nur ausbügeln, wenn zukünftige Editionen und Booster interessantere Karten und ein ausgewogeneres System mitbringen.

  • Es gibt 19 Kommentare zum Artikel

    Von baummonster
    Hm, geht das nur mir so oder is der Text ne ziemliche Kopie vom Preview? :P
    Von Macko93
    Immer ein und dieselbe Mission zu spielen, bringt da nichts. Du musst erst eine Reihe unterschiedlicher Missionen machen, bis welche auf höherem Schwierigkeitsgrad freigeschaltet werden. [/quote] Achso...ok, dankeschön für die Info! =) MfG
    Von Stephan1982
    Man kann das Spiel als ein Strategie-MMO verstehen. Ähnlich wie ein Online-Rollenspiel, eben nur im Strategiebereich. Dort gibt es einen PVE Bereich. Da kann man Missionen alleine machen, 2, 4 und 12 Spieler-Coop Missionen. Dann gibt es auch einen PVP Bereich in dem man sich dann mit anderen…

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